Robert Gilpin

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Robert Gilpin (* 1930) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und gilt als einer der Hauptvertreter der Internationalen Politischen Ökonomie aus nicht-marxistischer Sicht.

Leben[Bearbeiten]

Seit den frühen Sechziger Jahren arbeitet er an der Princeton-Universität. Seine Interessengebiete umfassen die Internationalen Beziehungen, insbesondere in Europa und Asien.

Gilpin geht von einem realistischen, staatszentrierten Ansatz aus und beschreibt die Spannung von Weltpolitik und globaler Ökonomie. Dabei geht er vom Primat der hohen Politik über die interdependente Weltwirtschaft aus. Institutionen seien ein Instrument der Staaten, keine autonom wirksamen Organisationen.

Werk (Auswahl)[Bearbeiten]

  • American Scientists and Nuclear Weapons Policy (1962)
  • France in the Age of the Scientific State (1968)
  • US Power and the Multinational Corporation (1975)
  • War and Change in World Politics (1981)
  • The Political Economy of International Relations (1987)
  • The Challenge of Global Capitalism: the International Economy in the 21st Century (2000)
  • Global Political Economy: the New International Economic Order (2001)