Robert Hughes, Baron Hughes of Woodside

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Robert Hughes, Baron Hughes of Woodside (* 3. Januar 1932)[1] ist ein britischer Labour-Politiker, der auch Vorsitzender der Britischen Anti-Apartheids-Bewegung AAM war von 1976 bis zu deren Auflösung 1995.

Er ging auf das Robert Gordon's College in Aberdeen und lebte ab dem 15. Lebensjahr in Südafrika, wo er von 1947 bis 1954 lebte und als Technischer Zeichner arbeitete. Von 1970 bis 1997 war er Parlamentsabgeordneter für den Wahlkreis Aberdeen North,[2] und wurde anschließend als Baron Hughes of Woodside zum Life Peer erhoben.[3]

Von März 1974 bis Juli 1975 war er Unterstaatssekretät für Schottland, trat aber von seinem Amt zurück, da er mit der Einkommenspolitik der Regierung nicht einverstanden war.

Lord Hughes ist Vizepräsident der British Humanist Association.[4]

Unter seiner treibenden Vorstandsarbeit arbeitete die Anti-Apartheid Movement gegen die Weigerung der Thatcher-Regierung in den 1980er-Jahren, Sanktionen gegen Südafrika zu verhängen, und organisierte 1988 ein "Freiheit für Mandela"-Konzert im Wembley-Stadion, das weltweit übertragen wurde. Lord Hughes nahm an den Unabhängigkeitsfeiern in Namibia im Jahr 1990 teil und war Wahlbeobachter bei den ersten freien Wahlen in Südafrika im Jahr 1994. Nach der Auflösung der AAM wurde er Vorsitzender der Nachfolgeorganisation Action for Southern Africa (ACTSA).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. in Liste der Wahlkreise auf leighrayment
  2. Julian Desborough et al. (compilers) (1992). The Times Guide to the House of Commons, April 1992. Times Books Ltd. ISBN 0-7230-0497-8.
  3. Profil auf desn Seiten des House of Lords
  4. Distinguished Supporters of BHA

Weblinks[Bearbeiten]