Margaret Thatcher

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Margaret Thatcher

Margaret Hilda Thatcher, Baroness Thatcher of Kesteven LG, OM, PC (* 13. Oktober 1925 in Grantham, Lincolnshire als Margaret Hilda Roberts; † 8. April 2013 in London) war eine britische Politikerin und von 1975 bis 1990 Vorsitzende der Konservativen Partei sowie von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs.

Sie war die erste und bislang einzige Frau in diesem Amt, das sie ohne Unterbrechung länger als jeder andere britische Premierminister seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausübte. Thatcher wurde für den Thatcherismus namensgebend und in mehreren Songs, Filmen, Büchern und Theaterstücken unter anderem unter ihrem Spitznamen Eiserne Lady abgebildet.

Familie, Studium, Beruf[Bearbeiten]

Margaret Thatcher wurde 1925 als jüngere von zwei Töchtern geboren. Ihr Vater Alfred Roberts war Kolonialwarenhändler, Bürgermeister ihrer Geburtsstadt Grantham und ging einer Tätigkeit als methodistischer Laienprediger nach. Ihre Mutter Beatrice Ethel Stephenson war eine gelernte Hausschneiderin.[1][2] Die Familie lebte in einer Wohnung über dem Ladengeschäft des Vaters,[3] in dem Margaret gemeinsam mit ihrer Schwester aushalf.[4]

Nachdem sie durch ein Stipendium die Volksschule in Kesteven und die Mädchenoberschule in Grantham besucht hatte, studierte Margaret Roberts ab 1943 Chemie am Somerville College in Oxford.[1] 1947 erwarb sie ihren Bachelor-Abschluss in Chemie, wobei sie im letzten Jahr bei der späteren Nobelpreisträgerin Dorothy Hodgkin eine Abschlussarbeit über Röntgenkristallographie eines Antibiotikums (Gramicidin) anfertigte.[5] Sie arbeitete vier Jahre lang als Chemikerin in der Industrie und hatte ihre erste Anstellung bei British Xylonite Plastics. Später wechselte sie zu J. Lyons & Co., da ihre politischen Aktivitäten in Dartford waren. Dort arbeitete sie verschiedenen Anekdoten zufolge an der Entwicklung von Softeis mit. Als gesichert gilt aber nur, dass sie an einer Verbesserung der Konsistenz und Qualität von Kuchen und Speiseeis arbeitete.[6] Sie kandidierte erstmals für die Unterhauswahlen 1950 und scheiterte zunächst. 1951 heiratete sie den wohlhabenden Unternehmer Denis Thatcher. Dadurch nicht auf ein eigenes Einkommen angewiesen, studierte Margaret Thatcher kurz nach ihrer Heirat Rechtswissenschaft und arbeitete danach eine kurze Zeit als Anwältin für Steuerrecht.

Aus der Ehe mit Denis Thatcher stammen die Zwillinge Carol und Mark, die am 15. August 1953 geboren wurden.

Einstieg in die Politik[Bearbeiten]

Bei der Wahl 1959 wurde Thatcher als Kandidatin der Konservativen für den Wahlkreis Finchley im Londoner Stadtbezirk Barnet im Norden der Metropole ins Unterhaus gewählt. 1961 errang sie die Position einer Parlamentssekretärin im Ministerium für Sozialversicherungen. 1970 wurde Thatcher Kultur- und Wissenschaftsministerin im Kabinett von Edward Heath. In dieser Funktion wurde sie als „Milchräuberin“ (milk snatcher) bekannt, da sie die Gratismilch an Primarschulen abschaffte. Bei der Unterhauswahl am 28. Februar 1974 erlitten die Konservativen unter Premierminister Edward Heath eine Niederlage, gleichzeitig gab es aber keine klare Regierungsmehrheit (hung parliament). Die Labour Party bildete eine Minderheitsregierung und Premierminister Harold Wilson rief für Oktober 1974 Neuwahlen aus, bei denen Labour schließlich eine Mehrheit erlangte und die Konservativen endgültig auf die Oppositionsbank mussten. Schon wenige Monate nach der verlorenen Wahl trat Margaret Thatcher am 11. Februar 1975 gegen Edward Heath als Parteiführer der Konservativen an und gewann die Kampfabstimmung. Der von ihr selbst geliebte Spitzname „Eiserne Lady“ (Iron Lady) stammt aus einem Kommentar von Radio Moskau im Jahre 1976, nachdem sie in einer Ansprache die „bolschewistische Sowjetunion“ scharf attackiert hatte.

Regierungszeit[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Thatcher gemeinsam mit US-Präsident Jimmy Carter im Dezember 1979

In der Parlamentswahl vom 3. Mai 1979 führte Thatcher die konservative Partei zum Sieg[7] und wurde tags darauf als Nachfolgerin James Callaghans Premierministerin.[8] Der Falklandkrieg 1982 gegen Argentinien brachte Thatcher, der zuvor kaum Chancen auf eine Wiederwahl eingeräumt worden waren, einen Popularitätsschub ein. Die Unterhauswahlen 1983 wurden der größte Wahlerfolg der Conservative Party und gleichzeitig der einer Partei überhaupt seit 1945.

Margaret Thatcher als Oppositionsführerin 1975

Am 12. Oktober 1984 wurde während des Parteitags der Konservativen in Brighton durch die IRA ein Bombenanschlag auf das Brighton Hotel verübt, mit dem Ziel, Thatcher zu töten. Fünf Personen starben; Handels- und Industrieminister Norman Tebbit wurde verletzt. Thatcher und ihr Mann blieben unter glücklichen Umständen unverletzt, sie hielt äußerlich unbeeindruckt die vorgesehene Rede am nächsten Tag, was zu ihrem toughen Image beitrug.

Bei der Unterhauswahl vom 11. Juni 1987 behielten die Konservativen die Mehrheit; sie verloren nur einige Sitze. Thatchers Popularitätskurve begann zu sinken, als sie 1989 eine als ungerecht empfundene personenbezogene Steuer einführte, die community charge, besser bekannt als poll tax („Kopfsteuer“). Dies führte zu heftiger Kritik und zu teils gewalttätigen Demonstrationen sogar in ausgesprochen konservativ geprägten Landesteilen. Besonders stark waren die Proteste in Schottland, wo die poll tax bereits 1988 probeweise eingeführt worden war.

1990 wurde sie als Parteiführerin der Tories von Michael Heseltine herausgefordert, nachdem der kurz zuvor vom Amt des Außenministers zurückgetretene Geoffrey Howe ihren Kurs kritisiert und seine Parteifreunde aufgefordert hatte, ihre Konsequenzen zu ziehen. Viele konservative Abgeordnete befürchteten, mit Thatcher an der Spitze die nächste Unterhauswahl (April 1992) zu verlieren. Besonders die umstrittene Kopfsteuer hatte sie bei vielen Wählern unbeliebt gemacht. Daneben wurden die Steuersenkungen im Budget 1988 sowie die Ablehnung der europäischen Integration insbesondere in der Währungspolitik gegen sie vorgebracht. Bereits im Jahr zuvor hatte dies zum Rücktritt des Finanzministers Nigel Lawson geführt.

Als sie im ersten Wahlgang in Abwesenheit (sie befand sich am 19. November 1990 auf dem KSZE-Gipfel in Paris) das notwendige Quorum (mindestens 15 Prozent mehr als Heseltine) zur Bestätigung in der Parteiführung knapp verfehlte, erklärte sie nach Befragung aller Kabinettsmitglieder in Einzelgesprächen am 22. November 1990 ihren Rücktritt. Thatchers Amtszeit von elf Jahren und 209 Tagen als Premierminister war die längste seit Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury, und die längste in einem Zug seit Robert Banks Jenkinson, 2. Earl of Liverpool.

John Major trat daraufhin ihre Nachfolge als Parteiführer der Tories und Premierminister Großbritanniens an.

Wirtschaftspolitik[Bearbeiten]

Die von ihr vertretene Wirtschaftspolitik (Thatcherismus), unterstrichen durch die von ihr immer wieder verwendete Formulierung "there is no alternative", hatte im Hinblick auf Inflationsbekämpfung und Deregulierung zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der von Ronald Reagan (Reaganomics) in den USA, unterschied sich aber auch in mancher Hinsicht. Weder erhöhte sie wie Reagan exzessiv die Staatsausgaben noch senkte sie zumindest bis 1987 die Steuern wesentlich.

Vor Thatchers Amtsantritt war Anfang 1977 der britische Schatzkanzler Denis Healey gezwungen gewesen, zur Vermeidung eines finanziellen Ruins seines Landes harte wirtschaftspolitische Einschränkungen anzukündigen. Die darauffolgenden Streiks wie eine parteiinterne Kontroverse legten im Winter of Discontent Land wie Regierung über Monate lahm und führten mit zum Wahlsieg Thatchers.

In Thatchers erster Legislaturperiode stand dennoch die Inflationsbekämpfung im Vordergrund (Monetarismus). Die England Riots 1981 zeigten deutliche Rassenspannungen und wirtschaftliche Umbrüche in einigen Städten. In ihrer zweiten Legislaturperiode ging es vor allem darum, den Einfluss des Staates und der Gewerkschaften auf die Wirtschaft zurückzudrängen. Mit der Privatisierung vieler Staatsunternehmen (etwa der British Telecom, British Petroleum (BP), British Airways) und lokaler Versorgungsunternehmen (Trinkwasserversorgung, Elektrizitätsunternehmen) wurden der Einfluss des Staates und die Staatsquote deutlich reduziert.

Zum Schlüsselereignis wurde 1984/85 der Streik der britischen Bergarbeiter gegen die geplanten Schließungen und Privatisierungen ihrer Zechen. Der Streik dauerte ein Jahr. Die Gewerkschaft National Union of Mineworkers (NUM) hatte bald ihre Rücklagen („Streikkasse“) aufgebraucht und konnte dann keine Streikgelder mehr zahlen. In der Folge verschuldeten sich viele Bergleute. Am 3. März 1985 stimmte eine Delegiertenkonferenz der NUM schließlich für das Ende des Arbeitskampfes. Durch den „Sieg“ Thatchers sank der Einfluss der englischen Gewerkschaften dauerhaft. Der Weg für weitere Reformen wie die Abschaffung des Closed Shop (gesetzlich vorgeschriebene Zwangsmitgliedschaft in Gewerkschaften für Arbeiter zahlreicher Unternehmen) und das Verbot der sogenannten flying pickets (Streikposten, die nicht dem bestreikten Betrieb angehören) war frei.[9]

Außenpolitik[Bearbeiten]

Thatcher bei einem Truppenbesuch auf Bermuda am 12. April 1990

Thatcher unterstützte den NATO-Doppelbeschluss und die zugehörigen Stationierungen von Mittelstreckenraketen auf dem britischen Territorium. Thatcher wandte sich gegen Sanktionen gegen Südafrika durch den Commonwealth und die Europäische Gemeinschaft[10] und setzte sich für weitere Wirtschaftsbeziehungen mit dem Apartheidsregime ein. Pieter Willem Botha bezeichnete sie als Freund und lud ihn gegen erhebliche Proteste 1984 nach Großbritannien ein, während sie den African National Congress als Terrororganisation brandmarkte. Die Regierung Thatcher unterstützte die Khmer Rouge bei ihrem Bestreben in der UN zu bleiben. Bei den 1982 begonnenen Verhandlungen mit der Volksrepublik China zum Umgang mit Hongkong setzte sie sich vergeblich für eine Weiterführung der britischen Herrschaft ein. 1984 unterzeichnete sie einen Vertrag mit der Volksrepublik China über die Rückgabe der Kronkolonie Hongkong. 1985 verweigerte ihr die Universität Oxford die Ehrendoktorwürde aus Protest gegen Kürzungen im Bildungsetat.

Sie war zwar dem US-Präsidenten Ronald Reagan ideologisch verbunden, war aber entsetzt über die 1983 durchgeführte US-Invasion in Grenada.[11] Da Reagan ihr versichert hatte, eine solche Invasion würde nicht stattfinden, war das Vertrauen Thatchers in Reagan zunächst nachhaltig gestört.[12] Nachdem die USA, die der Entsendung britischer Soldaten zur Rückeroberung der Falklandinseln zunächst ablehnend gegenüberstanden, Thatchers Rückeroberungspolitik logistisch unterstützten, folgte sie in anderen außenpolitischen Fragen der Linie der USA, sowohl im NATO-Doppelbeschluss als auch in der Haltung zu Libyen.

Mit dem Tridentprogramm erneuerte sie das bisherige britische Nuklearwaffenarsenal, welches auf den Polarisraketen basiert hatte. Der Kauf und die Kooperation mit den USA verdreifachte das britische Atomarsenal[13] und war mit damaligen Kosten von £12 Milliarden (1996–97) eines der teuersten Regierungsprogramme der Regierung Thatcher überhaupt.[14] Thatchers Bevorzugung einer engen Anlehnung an die USA zeigte sich auch in der Westland-Affäre. Beim Streit um die Rettung des einzigen britischen Hubschrauberherstellers Westland Helicopters kam es zum Rücktritt von Verteidigungsminister Michael Heseltine und Industrieminister Leon Brittan. Beide hätten eine Kooperation mit der Italienischen Agusta bevorzugt, während das Management wie Thatcher sich mit der Sikorsky Aircraft Corporation zusammentun wollte.

Beziehungen zu Chile und Augusto Pinochet[Bearbeiten]

Hauptartikel: Augusto Pinochet

Im Gegensatz zur Labour-Regierung wie auch zur US-Regierung unter Jimmy Carter, die Augusto Pinochets Militärdiktatur in Chile scharf verurteilten und verschiedene Sanktionen und Embargos, unter anderen gegen Waffenexporte nach Chile, erließen, hob die Regierung Thatcher bereits im Juni 1979 die Beschränkungen der betreffenden Exportgarantien des staatlichen Export Credit Guarantee Department auf.[15] Margaret Thatcher begründete diese Schritte damals offiziell mit der Behauptung, die Problematik der Menschenrechtsverletzungen in Chile habe sich verbessert. Die UN, Amnesty International und andere Organisationen vertraten allerdings eine gegenteilige Einschätzung. [16] Großbritannien hatte sich Chile zuvor in dessen Konflikt mit Argentinien um den Beagle-Kanal angenähert. Die britische Vermittlungsrolle beim Schiedsgericht im Beagle-Konflikt hatte Chiles Regierung unter Salvador Allende angenommen, Argentinien jedoch nicht (vgl. Operation Soberanía).

Später lobte Thatcher die enge Kooperation mit Chile, die sich auch während des Falklandkrieges ausgezahlt habe. Sie traf sich mehrmals mit dem ehemaligen Diktator Augusto Pinochet, im Besonderen auch während dessen Aufenthalt und Inhaftierung in Großbritannien von 1998 bis 2000, im Zuge mehrerer Auslieferungsanträge aufgrund diverser Anklagen wegen Völkermord, Staatsterrorismus und Folter in mehreren europäischen Ländern, mit denen Großbritannien Auslieferungsabkommen abgeschlossen hatte.
Thatcher nutzte ihren erheblichen politischen Einfluss zur Verhinderung einer Auslieferung sowie für eine Aufhebung der Haft in einer politischen Kampagne, in der sie Pinochet als „politischen Gefangenen“ darstellte „dessen Rechte verletzt würden.“[17][18] Dies führte auch in Großbritannien selbst zu erheblichen Kontroversen.[19] Der damalige Premier Tony Blair nahm dies zum Anlass, 1999 die britischen Konservativen als Partei Pinochets zu verspotten.

Falklandkrieg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Falklandkrieg

Der Falklandkrieg 1982 gegen Argentinien brachte Thatcher einen Popularitätsschub. In der Folge rief sie für den 9. Juni 1983 Unterhauswahlen aus und konnte ihren Popularitätszuwachs in einen Wahlsieg ummünzen, wobei sie auch von der Spaltung der Labour Party profitierte.

Europäische Integration und Deutschlandpolitik[Bearbeiten]

1984 erreichte sie unter dem Motto „I want my money back“ den bis heute gültigen Britenrabatt auf Großbritanniens Beitragszahlungen an die damalige EG (die heutige EU). Dies veranlasste den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zu dem Satz, er fürchte Margaret Thatcher „wie der Teufel das Weihwasser“.[20][21] Dem konservativen Helmut Kohl wie der deutschen Wiedervereinigung stand sie feindlich gegenüber. Thatcher hatte früh und positiv auf die Reformen Michael Gorbatschows reagiert und diesen[22] bereits 1984, noch vor dessen Wahl zum Generalsekretär der KPdSU, zu sich nach Großbritannien eingeladen.

Im Prozess der deutschen Wiedervereinigung 1989/90 reagierte sie zunächst strikt ablehnend[23] und bestand schließlich, nach Rat von Fritz Stern, auf der Anerkennung der Nachkriegsgrenzen durch Deutschland, was schließlich im Zwei-plus-Vier-Vertrag festgelegt wurde.[24] Gegenüber Richard von Weizsäcker (Bundespräsident 1984 bis 1994) erklärte sie, ihr Deutschlandbild habe sich im Wesentlichen bis 1942 gebildet und seitdem wenig geändert. Thatcher war eine enge Kooperation der europäischen Staaten zwar wichtig, allerdings warnte sie stets vor einem europäischen Superstaat. Daher lehnte sie auch den 1992 unterzeichneten Vertrag von Maastricht ab.

Ehrungen[Bearbeiten]

Thatcher bei der Verleihung der Medal of Freedom durch US-Präsident George Bush am 7. März 1991
Das von der Königin der „Eisernen Lady“ verliehene Wappen

Margaret Thatcher wurde 1970 in den Privy Council der Königin berufen. Seit 1983 Mitglied der Royal Society (FRS), wurde sie im Juni 1990 in den Order of Merit aufgenommen. 1995 erhielt sie den höchsten Orden Englands, den Hosenbandorden. Weiter war sie Ehren- und einziges weibliches Vollmitglied des renommierten Carlton Clubs. Seit Februar 2007 befindet sich im Foyer des britischen Parlaments, dem Palace of Westminster, eine vom Bildhauer Antony Dufort geschaffene überlebensgroße Bronzestatue Thatchers.

Auf den Falkland-Inseln wird der 10. Januar als Thatchertag begangen.,[25]

1991 überreichte US-Präsident George H. W. Bush Thatcher die Freiheitsmedaille („The Presidential Medal of Freedom“), die höchste zivile Auszeichnung in den USA. Die Stadt Danzig verlieh Thatcher 2000 die Ehrenbürgerwürde.

Titularien[Bearbeiten]

  • Miss Margaret Roberts (1925–1951)
  • Mrs Margaret Thatcher (1951–1959)
  • Mrs Margaret Thatcher, MP (1959–1970)
  • The Rt Hon. Margaret Thatcher, MP (1970–1983)
  • The Rt Hon. Margaret Thatcher, MP, FRS (1983–1990)
  • The Rt Hon. Lady Thatcher, OM, MP, FRS (1990–1992)
  • The Rt Hon. The Baroness Thatcher, OM, PC, FRS (1992–1995)
  • The Rt Hon. The Baroness Thatcher, LG, OM, PC, FRS (1995–2013)

Erhebung in den Adelsstand[Bearbeiten]

Bei den britischen Unterhauswahlen 1992 verzichtete sie darauf, zur Wiederwahl für das Unterhaus anzutreten. Daraufhin wurde sie, wie bei pensionierten Premierministern üblich, im gleichen Jahr nobilitiert. Als Baroness in her own right („Baronin aus eigenem Recht“) und Life Peer („Peer auf Lebenszeit“) zog sie am 30. Juni als Baroness Thatcher of Kesteven, Grafschaft Lincolnshire, ins House of Lords („Oberhaus“) ein. Denis Thatcher war im Jahr zuvor zum erblichen Baronet (1st Baronet of Scotney) erhoben worden (womit seine Ehefrau bereits zur „Lady höflichkeitshalber“ aufstieg). Nach ihrem Rücktritt schrieb Thatcher ihre Memoiren und veröffentlichte diese in zwei Bänden. In den Medien kritisierte sie sehr oft die Arbeit ihres Nachfolgers als zu pro-europäisch.

Alter und Lebensende[Bearbeiten]

2000 und 2001 erlitt sie mehrere Schlaganfälle, die auch zu dauerhaften Gedächtnisstörungen führten.

Trotzdem reiste Thatcher 2004 nochmals in die USA, um am 11. Juni in Washington an der Trauerfeier für Ronald Reagan teilzunehmen. Sie war eine von vier Personen, die Reagan persönlich darum gebeten hatte, anlässlich seiner Beerdigung zu sprechen. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes war die Grabrede geraume Zeit vorher aufgezeichnet worden und wurde bei der Trauerfeier über Bildschirme eingespielt.[26]

Mitte 2008 wurde bekannt, dass sie unter fortgeschrittener Demenz litt.[27] Ihre Tochter Carol Thatcher thematisierte Thatchers Erkrankung 2008 in einem Buch.[28] In der britischen Presse wurde 2008 die Frage, ob Margaret Thatcher nach ihrem Ableben ein Staatsbegräbnis erhalten solle, kontrovers diskutiert.[29]

Sie lebte zuletzt im Londoner Stadtteil Belgravia.[30] Am 8. April 2013 starb Thatcher im Alter von 87 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.[31]

Reaktionen auf den Tod Thatchers[Bearbeiten]

Anlässlich ihres Todes im April 2013 erschienen zahlreiche Nachrufe und Betrachtungen zu ihrer Regierungszeit.[32][33][34][35][36][37][38]

Im Allgemeinen äußerten sich auch politische Gegner Thatchers respektvoll über sie und ihr Wirken. Der Vorsitzende der Labour-Party, Ed Miliband, verurteilte jeden Jubel über Thatchers Tod und würdigte sie als „riesige Figur in der britischen Politik und auf der Weltbühne“.[39] Der ehemalige Parteichef der Liberaldemokraten, Paddy Ashdown nannte Thatcher „zweifellos den größten Premierminister unserer Zeit“.[40]

US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Verstorbene als „eine der großen Verfechterinnen der Freiheit und wahre Freundin Amerikas“.[41]

In Brixton feierten und tanzten anlässlich von Thatchers Tod etwa 200 – meist junge – Menschen auf offener Straße, wobei es zu Zusammenstößen mit der Polizei und mehreren Verhaftungen kam.[42][43] Nach einer Kampagne auf sozialen Netzwerken wurde ab dem 8. April 2013 das 1939 entstandene Lied Ding-Dong! The Witch Is Dead massenhaft für Klingeltöne und iTunes abgerufen.[44][45] Die rasante Verbreitung wird auf eine länger vorbereitete Socialmediakampagne zurückgeführt. Kurze Zeit später gelang es Anhängern Thatchers, das 1979 entstandene Im in love with Margaret Thatcher der Punkband The Notsensibles ebenso über Social Media in die UK Singles Chart zu positionieren.[46].[47]

Trauerfeier[Bearbeiten]

Die am 17. April 2013 abgehaltene Trauerfeier stellte kein Staatsbegräbnis im streng protokollarischen Sinn dar,[48] kostete den britischen Staat aber dennoch 3,2 Millionen Pfund.[49] Nach einem öffentlichen Trauerzug durch London, bei dem u. a. 700 Soldaten aus beim Falkland-Krieg aktiven Regimentern das Geleit gaben, fand ein Gottesdienst in der St Paul’s Cathedral mit 2000 Gästen statt. Der Leichnam Thatchers wurde danach in kleinstem Familienkreis eingeäschert, die Urne neben der ihres Mannes beerdigt. Während der Beisetzung war die Königin anwesend und das Viertelsgeläut des Big Ben wurde abgeschaltet, eine besondere Ehrung, die zuletzt dem 1965 verstorbenen britischen Premierminister Winston Churchill zuteilwurde.[50]

Politisches Erbe[Bearbeiten]

Polarisierung[Bearbeiten]

Thatchers Politik wie ihre Person polarisiert auch heute noch. 2002 und 2003 erreichte sie in zwei Umfragen sowohl den 16. Platz unter den 100 größten Briten aller Zeiten als auch den dritten Platz unter den 100 schlechtesten. Ihre Anhänger heben dabei ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik hervor, die zu mehr Wohlstand für das Land und viele Bürger geführt habe. Kritiker werfen ihr die Zerstörung eines gesellschaftlichen Gemeinschaftsgefühls durch die Zerschlagung der Gewerkschaften, den Ruin des öffentlichen Sektors (insbesondere des National Health Service) durch Privatisierung sowie Ignoranz gegenüber immateriellen gesellschaftlichen Werten vor. Qualitätsprobleme traten bei den unter Thatcher privatisierten englischen Trinkwasserversorgern auf. Die Wasserpreise stiegen in zehn Jahren um 46 Prozent an, die betreibenden Unternehmen investierten trotzdem nicht ausreichend in das Leitungsnetz.[51] In Thatchers Ära fiel auch die Verabschiedung der umstrittenen Clause 28, die Kommunalbehörden eine vorsätzliche Förderung von Homosexualität untersagte.

Wirtschaftspolitisches Erbe[Bearbeiten]

Umstritten ist bis heute die Bedeutung der Wirtschaftspolitik Thatchers. Mit der kontraktiven Geldpolitik Anfang der 1980er Jahre gelang es ihr die Inflation zu senken, allerdings um den Preis eines starken Anstiegs der Arbeitslosigkeit in der Spitze auf drei Millionen (rund 12,5 Prozent in 1983). Die monetaristische Geldpolitik Thatchers wird von den meisten Ökonomen einschließlich Milton Friedman als eher misslungen angesehen.[52] Die gesamte elfjährige Regierungszeit war von sozialen Unruhen und hoher Arbeitslosigkeit geprägt.[53][54] Der Anstieg der Produktivitätssteigerungen in Großbritannien von durchschnittlich 1,1% in den 1970er Jahren auf durchschnittlich 2,2% in den 1980er Jahren wird von einigen Ökonomen auf ihre Politik der Privatisierung, Deregulierung und der Zerschlagung der Gewerkschaften zurückgeführt.[55] Andere führen den Produktivitätszuwachs auf den Niedergang des (im internationalen Vergleich eher niedrigproduktiven britischen) industriellen Sektors und das Wachstum des Dienstleistungssektors zurück.[56] Positiv wurde vermerkt, dass die Dynamik der britischen Wirtschaft seit den 1980er Jahren nicht mehr hinter der Dynamik der deutschen und französischen Wirtschaft zurückblieb. Das Wirtschaftswachstum war in den 1980er Jahren mit durchschnittlich 2,7% etwas höher als in den 1970er Jahren (2,5%).[57]

Im Oktober 1986 führte Thatcher im Zuge des sogenannten Big Bang umfangreiche Änderungen im britischen Bankwesen durch. Diese Deregulierung wird als mitursächlich für den späteren Erfolg Londons als Finanzplatz, aber auch für den Casino-Kapitalismus gesehen der zur Finanzkrise ab 2007 führte.[58]

Der schottische First Minister Alex Salmond führte die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten mittelbar auf Thatcher und der insbesondere in Schottland regelrecht verhassten Polltax zurück.[59]

Kulturelle Nachwirkung[Bearbeiten]

Thatcherismus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Thatcherismus

Thatcher gründete 1974 zusammen mit Sir Keith Joseph und Alfred Sherman [60] die britische Denkfabrik Centre for Policy Studies. Diese hatte eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung von Positionen des Monetarismus und eine Rücknahme staatlicher Aktivitäten zugunsten des Freien Markts. Das Zentrum selbst hält Thatchers Eintreten für den Monetarismus im Sinne Milton Friedmans für wichtiger als die Aufnahme von Thesen Friedrich August von Hayeks im Sinne der Österreichischen Schule. Zwar habe Hayeks intellektuelle Ablehnung des Sozialismus sicher Thatcher, Keith Joseph und weitere politische Weggefährten beeinflusst, beim Thatcherismus spiele der Hayeksche volkswirtschaftliche und makroökonomische Ansatz aber eine deutlich geringere Rolle als Friedmans Monetarismus.[61] Hayek habe in einer im freundschaftlichen Ton gehaltenen Korrespondenz mit Thatcher die Forderung nach einer deutlich schnelleren Einschränkung der Gewerkschaften erhoben und den Einfluss der Monetaristen eher beklagt als begrüßt. Thatcher habe dies wie die Hinweise Hayeks auf das Wunder von Chile insoweit zurückgewiesen, als dies unter den Bedingungen einer Demokratie nicht durchzusetzen sei.[61]

Darstellung in Schauspiel, Film und Medien[Bearbeiten]

Das satirische Hörspiel The Iron Lady wurde bereits 1979 veröffentlicht.[62][63] Thatcher wurde in den 1980ern zum Gegenstand von Protestliedern. Billy Bragg und Paul Weller bildeten dafür eigens das Red Wedge Kollektiv.[64]

John Wells nahm Thatcher in verschiedenen Medienformaten satirisch aufs Korn. Mit Richard Ingrams wurden die angeblichen Dear Bill Briefe im Austausch mit Denis Thatcher als Kolumne im Private Eye veröffentlicht und als Theaterstück im West End als Anyone for Denis? aufgeführt. Anyone for Denis? kam 1982 ins Fernsehen.[65] Bei Spitting Image, einer britischen TV-Serie, war Thatcher ebenso ein beliebtes Feindbild.[66] Steve Nallon verlieh ihr seine Stimme dabei.[67]

Margaret Thatcher wurde zudem in verschiedenen Fernsehprogrammen, Dokumentationen, Filmen und Theaterstücken abgebildet. Patricia Hodge spielte sie in Ian Curteiss The Falklands Play (2002) und Andrea Riseborough im Film The Long Walk to Finchley (2008).

Der Fernsehfilm Thatcher: The Final Days von 1991 zeigte die letzten Tage als Premierministerin und wurde von Richard Maher verfasst. Sylvia Syms spielte Thatcher. Sie ist ebenso Titelcharakter im Film Margaret von 2009, gespielt von Lindsay Duncan. Meryl Streep spielte sie 2011 in Die Eiserne Lady (Originaltitel: The Iron Lady).[68]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Altmann: Abschied vom Empire. Die innere Dekolonisation Großbritanniens 1945–1985. Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-870-1.
  • John Campbell: Margaret Thatcher: Grocer’s Daughter to Iron Lady. Vintage Books 2009, ISBN 0-09-954003-7.
  • Detlev Mares: Margaret Thatcher. Die Dramatisierung des Politischen. Hansen-Schmidt 2014, ISBN 978-3-7881-0171-8.
  • Ian Gilmour: Dancing with Dogma: Thatcherite Britain in the Eighties. Simon & Schuster 1992, ISBN 0-671-71176-8.
  • Hans-Christoph Schröder: Englische Geschichte. 5. Auflage, Beck, München 2006, ISBN 3-406-41055-3.
  • Margaret Thatcher: Downing Street No. 10. 1. Auflage, Econ, Düsseldorf [u. a.] 1993, ISBN 3-430-19066-5.
  • Margaret Thatcher; Robin Harris (Hrsg.): The Collected Speeches of Margaret Thatcher. HarperCollins 1997, ISBN 0-00-255703-7.
  • Hugo Young: One of Us: A Biography of Margaret Thatcher, Macmillan, London 1989, ISBN 0-333-34439-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Margaret Thatcher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Margaret Thatcher. In: Internationales Biographisches Archiv 29/2000 vom 10. Juli 2000; ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 09/2012 (abgerufen via Munzinger Online).
  2. Thatcher, Baroness. In: World who's who: Europa biographical reference. Routledge, London 2003(2002) ff. (Online-Ressource; abgerufen am 29. Februar 2012).
  3. Thatcher, Margaret. In: Robbins, Keith (Hrsg.): The Blackwell biographical dictionary of British political life in the twentieth century. Blackwell Reference, Oxford 1990 (abgerufen via World Biographical Information System).
  4. Thatcher, Margaret Hilda. In: Lee, Min (Hrsg.): Chambers British biographies: the 20th century. Chambers, Edinburgh 1993 (abgerufen via World Biographical Information System).
  5. Colin Letcher How Thatcher The Chemist Helped Make Thatcher The Politician, Popular Science 2012
  6. John Agar Thatcher, Scientist, Notes and Records of the Royal Society, 2011
  7. 3 May 1979. In: BBC (englisch).
  8. 4 May 1979: Election victory for Margaret Thatcher (BBC On This Day).
  9. Geschichte Großbritanniens im 20. Jahrhundert (Seite 323)
  10. Campbell, J. (2011). "Margaret Thatcher Volume Two: The Iron Lady". Random House. S.322.
  11. Richard Aldous. Reagan and Thatcher: The Difficult Relationship. Random House- 2012. ISBN 978-1-4464-9388-5. S. 156-157
  12. Reagan, Ronald (1990). An American Life page 454.
  13. Trident is go. In: Time, 28. Juli 1980. 
  14. Vanguard Class Ballistic Missile Submarine. Federation of American Scientists. 5. November 1999. Abgerufen am 29. September 2013.
  15. Mark Phythian, The Politics of British Arms Sales Since 1964: To Secure Our Rightful Share, Manchester University Press, 2000, ISBN 978-0-7190-5907-0, S. 113-114
  16. Michael J Turner, Britain and the World in the Twentieth Century: Ever Decreasing Circles, Continuum International Publishing Group, 23 April 2010, ISBN 978-1-4411-1157-9, S. 197
  17. Diana Childress, Augusto Pinochet's Chile, Twenty-First Century Books, 2008, ISBN 978-0-8225-8667-8. S 134
  18. Margaret Thatcher Foundation. Rede Thatchers über Pinochet bei einer Versammlung der Conservative Party. 6 October 1999. Margaretthatcher.org. 6. Oktober 1999. Abgerufen am 29. September 2013.
  19. UK | UK Politics | Pinochet death 'saddens' Thatcher. BBC News. 11. Dezember 2006. Abgerufen am 29. September 2013.
  20. Friedensnobelpreisträgerin Europäische Union. In: Süddeutsche.de, 12. Oktober 2012.
  21. Laut [1] schrieb Kohl dies in seinen Memoiren.
  22. Gorbachev Policy Has Ended The Cold War, Thatcher Says. In: The New York Times, 18. November 1988. Abgerufen am 30. Oktober 2008. 
  23. Imke Henkel: „Insgeheim sehr hilfsbereit“ In: Focus, Ausgabe 46/2009 (Interview mit dem damaligen britischen Botschafter in Bonn, Christopher Mallaby).
  24. Straßburg EG-Gipfel 8. Dezember 1989.
  25. "Falklands to make 10 January Thatcher Day – Newspaper", Reuters News. 6 January 1992.
  26. Thatcher's final visit to Reagan
  27. Spiegel Online vom 24. August 2008, nach der Mail on Sunday. Vgl. Francis Elliott: Margaret Thatcher's struggle with dementia revealed in daughter's memoir Dementia is slowly claiming one of Britain’s sharpest political minds. Baroness Thatcher first began to show signs of dementia in 2000. In: The Times, 25. August 2008 (englisch).
  28. Carol Thatcher: A Swim-on Part in the Goldfish Bowl. 2008, ISBN 0-7553-1706-8.
  29. Statistenrolle im Goldfischglas. In: FAZ, 23. September 2008.
  30. Michael White: Lady Thatcher, Britain's first female prime minister, dies aged 87. theguardian, 8. April 2013, abgerufen am 8. April 2013 (englisch).
  31. Ex-Prime Minister Baroness Thatcher dies. BBC News, 8. April 2013, abgerufen am 8. April 2013 (englisch).
  32. Wolfgang Kaden: Die knallharte Kapitalistin. In: Spiegel Online, 8. April 2013.
  33. Gina Thomas: Die Reizfigur. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. April 2013.
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