Robert Orth

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Robert Orth (* 18. Februar 1968 in Düsseldorf) ist ein Rechtsanwalt und deutscher Politiker (FDP).

Ausbildung[Bearbeiten]

Orth absolvierte sein Abitur 1987. Nach seinem Wehrdienst bei der Luftwaffe begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann, die er 1990 erfolgreich abschloss. Orth nahm danach ein Jurastudium an der Universität zu Köln auf, welches er mit dem Ersten Staatsexamen 1993 und dem Zweiten Staatsexamen 1996 erfolgreich beendete. Nach dem Ende seines Studiums wurde Orth Partner in einer wirtschaftsrechtlichen Rechtsanwaltssozietät, dort ist er bis heute als Rechtsanwalt tätig. 1998 promovierte er zum Dr.jur. mit dem Thema Die Gesellschafterstellung im Sinne des Eigenkapitalersatzrechts.

Politik[Bearbeiten]

Orth ist Mitglied der FDP seit 1986. 1993 wurde er Mitglied des FDP-Landesvorstandes NRW. In den Jahren 1993 und 1994 war Orth Landesvorsitzender der Jungen Liberalen NRW. Seit 1998 ist Orth stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Düsseldorf. Von 1999 bis 2000 war er Mitglied des Düsseldorfer Stadtrats. Von 2004 an war Orth 10 Jahre lang Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Düsseldorf. Zum Parteitag 2014 kandidierte er nicht erneut, woraufhin die Delegierten den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai zu seinem Nachfolger wählten.

Robert Orth war vom 2. Juni 2000 bis zum 5. Februar 2015 Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen. In dieser Zeit war er durchgängig Vorsitzender des Rechtsausschusses sowie von 2002 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag NRW. Mitte Januar 2015 gab Orth bekannt, dass er sein Landtagsmandat vorzeitig niederlegen wolle. Als Grund gab er an, nicht für eine weitere Legislaturperiode kandidieren zu wollen und seinem Nachrücker die Möglichkeit geben zu wollen, seine Funktionen im Landtag frühzeitig übernehmen zu können. Orth wird sich zukünftig auf seine Tätigkeit als Rechtsanwalt konzentrieren.[1][2]

Privates[Bearbeiten]

Orth ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. rp-online vom 14. Januar 2015: Robert Orth gibt sein Landtagsmandat ab, abgerufen am 14. Januar 2015
  2. Pressemeldung – Niederlegung des Abgeordnetenmandats, abgerufen am 16. Februar 2015