Rosa foetida

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rosa foetida
Rosa foetida.jpg

Rosa foetida

Systematik
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Rosen (Rosa)
Untergattung: Rosa
Art: Rosa foetida
Wissenschaftlicher Name
Rosa foetida
Herrm.

Rosa foetida, auch Fuchs-Rose, Gelbe Rose, Wachs-Rose, Persische Gold-Rose und Austrian Briar genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rosen (Rosa) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen wichtige Informationen.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Illustration: Rosa foetida (gelb, unten)

Rosa foetida wächst als Strauch, der Wuchshöhen von etwa 1,5 Metern erreicht. Die relativ dünnen Äste besitzen eine braune Rinde und ungleich große, gerade Stacheln. Die früh erscheinenden Blüten stehen meist einzeln. Die Kronblätter sind gelb. Im Herbst trägt Rosa foetida kugelige, orangerote Hagebutten.

Systematik[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Rosa foetida erfolgte 1762 durch Johann Herrmann (1738–1800). Synonyme für Rosa foetida Herrm. sind: Rosa lutea Mill., Rosa eglanteria Mill. non L.. Das Artepitheton oetida ist lateinischen Wort foetidus für stinkend abgeleitet und bezieht sich auf den Geruch der Blüten, der eher unangenehm ist und an einen Fuchs erinnert.

Gartenbauliche Geschichte und Standortbedingungen als Zierpflanze[Bearbeiten]

Die Wildrose Rosa foetida wurde vermutlich 1540 aus Zentralasien oder Südwestasien nach Europa eingeführt. Der orangerote Sport Rosa foetida 'Bicolor' wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Er ist auch unter dem Synonym 'Austrian Copper' bekannt.

Ein weiterer Sport, 'Persiana' oder 'Persian Yellow', mit gefüllten, gelben Blüten wurde 1837 gefunden. Der Rosenzüchter Joseph Pernet-Ducher kreuzte aus diesem Sport der Rosa foetida die erste gelbe Gartenrose – 'Soleil d´Or' – die 1900 auf den Markt kam. Die gelben und orangeroten Blüten moderner Gartenrosen entstanden erst durch die Einkreuzung von Rosa foetida.

Rosa foetida gedeiht am besten in Regionen mit heißem Sommer und kaltem Winter. Sie ist frosthart bis –35 °C (USDA-Zone 4).

Literatur[Bearbeiten]

  • Charles & Brigid Quest-Ritson: Rosen: die große Enzyklopädie / The Royal Horticultural Society; Übersetzung durch Susanne Bonn; Redaktion: Agnes Pahler; Dorling Kindersley, Starnberg 2004, S. 154, ISBN 3-8310-0590-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rosa foetida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien