Rudolf II. Rühle

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Rudolf II. Rühle (* um 1320 in Friedberg (Hessen); † 1367) war ein Jahr lang Bischof von Verden.

Rudolf II., geboren als Sohn des Bürgers Johann Rühl zu Friedberg in der Wetterau, trat als Rudolf von Friedeberg in die Kanzlei Kaiser Karl IV. ein, begleitete den Kaiser auf dessen Römerzug 1355 und war auf dem Reichstag zu Nürnberg 1355, auf welchem der größte Teil der goldenen Bulle verfasst wurde, als kaiserlicher Geheimschreiber anwesend. Er erhielt vor 1360 eine Propstei zu Wetzlar, wie ihm denn zahlreiche Gnadengaben von Seiten seines Kaisers auch sonst zuteil wurden. Im Jahr 1366 wurde er Bischof von Verden, schied als solcher aus der Kanzlei aus, starb jedoch schon 1367, nachdem er am 29. Juni 1367 sein Testament zu Prag gemacht hatte, welches ihn im Besitz nicht unbedeutender Kapitalien und Güter zeigt, von welchen letzteren die meisten in seiner Heimatstadt gelegen und erst von ihm käuflich erworben sind. Er wird von mehreren Geschichtsschreibern für den Verfasser der goldenen Bulle gehalten, ohne dass dafür weitere als die in dem Vorhergesagten liegenden schwachen Gründe sprächen.

[Bearbeiten] Literatur


Vorgänger Amt Nachfolger
Gerhard von Berg Bischof von Verden
1365–1367
Heinrich II. von Langeln
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