Sächsischer Garten

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Brunnen im Sächsischen Garten
Sächsischer Garten vor der Skyline der westlichen Innenstadt

Der Sächsische Garten (polnisch Ogród Saski) ist ein Park in Warschau, errichtet an der Wende zum 18. Jahrhundert, und Teil der Sächsischen Achse. Der Garten schloss sich westlich an das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Sächsische Palais an, das seit 2006 wiederaufgebaut wird. Zur Zeit befindet sich hier das Grabmal des unbekannten Soldaten, das in der Ruine des Schloss-Portikus rekonstruiert wurde. Am anderen Ende des Gartens beginnt das Warschauer Stadtviertel Za Żelazną Bramą (Hinter dem Eisernen Tor), das seinen Namen nach dem zerstörten Westtor (Żelazna Brama) des Gartens erhielt.

Der Garten wurde vom sächsisch-polnischen König August II. dem Starken aus dem Haus der Wettiner um 1700 im Barockstil errichtet. Die 21 allegorischen Skulpturen entstanden größtenteils in der Werkstatt von Johann Georg Plersch.

Im Jahr 1727 wurde er der Warschauer Bevölkerung zugänglich gemacht und im 19. Jahrhundert in einen Englischen Landschaftspark umgestaltet. Nach seiner Verwüstung im Zweiten Weltkrieg wurde er auf kleinerer Fläche wiederhergestellt. Zahlreiche Objekte des Sächsischen Gartens, wie der Sybillen-Tempel und der Springbrunnen, wurden rekonstruiert, im Gegensatz zu Bauten wie dem Sommertheater und dem Brühlschen Palais. Auch das an der Nordseite des Teiches stehende Hotel Brühl wurde nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sächsischer Garten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.24055555555621.008611111111Koordinaten: 52° 14′ 26″ N, 21° 0′ 31″ O