Satanic Surfers

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Satanic Surfers
Allgemeine Informationen
Genre(s) Skatepunk
Melodic Hardcore
Gründung 1989
Auflösung 2007
Website http://www.satanic-surfers.com/
Gründungsmitglieder
Erik Kronwall
Rodrigo Alfaro
Letzte Besetzung
Gesang
Rodrigo Alfaro
Magnus Blixtberg
E-Gitarre
Fredrik Jakobsen (ab 1992)
Andy Dahlström (ab 2003)
Schlagzeug
Robert Samsonovitz (ab 2004)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Erik Kronwall (1989-1994)
Gesang
Ulf Eriksson (1994)
Gitarre
Magnus Lövberg (1990-1992)
E-Bass
Pat Tomek (1992-1998)
E-Bass
Mathias Blixtberg (1998-2003)
Schlagzeug
Martin Svensson (2001-2004)

Die Satanic Surfers waren eine schwedische Skatepunkband.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1989 von Rodrigo Alfaro und Erik Kronwall gegründet. Nach einigen Besetzungswechseln wurde 1993 die Debüt-EP Skate to Hell aufgenommen. Die Band finanzierte die ersten beiden Pressungen der CD selbst und diese verkaufte sich in den nächsten Monaten über 1000 mal. Im Jahr 1994 wurde die EP vom Label Bad Taste Records neu veröffentlicht. Zur gleichen Zeit zeigte auch Burning Heart Records Interesse an der Band. Die zweite EP Keep Out erschien bei diesem Label.

Bevor das erste komplette Album erschien, ergab sich eine grundsätzliche Änderung in der Besetzung der Band. Der Sänger stieg aus, Rodrigo Alfaro, der Schlagzeuger, übernahm den Gesang. Die folgenden drei Alben wurden bei Burning Heart Records veröffentlicht, wobei vor allem Hero of our Time mit über 60.000 verkauften CDs herausstach. Die Satanic Surfers tourten durch Europa, Australien, Kanada und die USA, u. a. mit den Bands Lagwagon, Good Riddance und Millencolin.

2000 trennte sich die Band von Burning Heart Records, um zu Bad Taste Records zu wechseln. In den folgenden zwei Jahren wurden die Alben Fragments and Fractions (2000) und Unconsciously Confined (2002) veröffentlicht. Zwischen diesen beiden Alben entschied Rodrigo Alfaro, sich voll auf den Gesang zu konzentrieren und überließ den Schlagzeug-Part zunächst Martin Stevensson, einem Angestellten von Bad Taste Records. Dieser stieg bald danach wieder aus. Erst im März 2004 wurde dann die Position am Schlagzeug fest mit Robert Samsonovitz besetzt. Das dritte Album auf Bad Taste Records, Taste the Poison, erschien im Jahr 2005 nach einer Pause von zwei Jahren.

Im März 2007 gab die Band ihre Auflösung bekannt.

Stil[Bearbeiten]

Die Band kombiniert starke, ausgeprägte Melodien und schnelle Punkrock-Rhythmen mit zum Teil sehr persönlichen aber auch politischen Texten. Aufgrund der Texte, die damals noch sehr oft vom Skaten handelten, wurden die Satanic Surfers oft als Skate-Punk-Band beschrieben. Sie gehörten zu den Bands der schwedischen „Punkrock Explosion“ in der Mitte der 1990er Jahre. Frühe Einflüsse waren Bands wie SNFU, RKL oder die Misfits.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1991: Meathook love (Demotape)
  • 1993: Skate To Hell
  • 1994: Keep Out
  • 1995: Hero Of Our Time
  • 1995: Split-LP (mit Ten Foot Pole)
  • 1997: 666 Motor Inn
  • 1999: Going Nowhere Fast
  • 1999: Songs From The Crypt
  • 2000: Fragments and Fractions
  • 2002: Unconsciously Confined
  • 2005: Taste The Poison

Weblinks[Bearbeiten]