Schachtelhalmblättrige Kasuarine
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Casuarina equisetifolia | ||||||||||||
| L. |
Die Schachtelhalmblättrige Kasuarine (Casuarina equisetifolia), auch Kängurubaum oder Kasuarinabaum genannt, ist eine Art aus der Ordnung der Buchenartigen (Fagales). Häufig wird der deutsche Begriff Kasuarine allerdings auch für andere Arten aus der Familie der Kasuarinengewächse (Casuarinaceae) gehörenden Arten verwendet; gängige deutsche Bezeichnungen für Arten dieser Familie haben sich bislang in Deutschland noch nicht eingebürgert. Eine eindeutige Zuordnung, welche Art gemeint ist, ist nur über die wissenschaftliche Bezeichnung möglich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Erscheinungsbild
Die Kasuarine ist ein schlanker, lockerkroniger Baum, der eine Wuchshöhe von bis zu 25 Meter erreichen kann. In seiner Wuchsform und seiner Belaubung erinnert er an eine Konifere. Die Blätter sind wie für Kasuarinengewächse typisch zu winzigen, spitzen Schuppen zurückgebildet.
Die Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Blüten sind stark reduziert. Die weiblichen Blüten, die rote Narben haben, erscheinen in kleinen, zylindrischen (zapfenförmigen) Ähren. Die männlichen Blütenstände sind dagegen unscheinbar und sind holzige, kleine und runde Zapfen, die bis zu 12 Millimeter breit sind; die männlichen Blüten bestehen nur aus einem Staubblatt.
[Bearbeiten] Verbreitungsgebiet
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Kasuarine reicht vom Nordosten und Norden Australiens über die pazifischen Inseln bis in die Küstenregionen des tropischen Südosten Asiens.
Die Kasuarine wächst natürlich an Stränden und kommt auch mit Standorten zurecht, die exponiert auf Landzungen liegt. Stellenweise bildet der Baum große Bestände. Die Früchte des Baums sind schwimmfähig, was das große Verbreitungsgebiet dieser Baumart erklärt.
Die Art ist heute im gesamten Tropengürtel, besonders an Stränden verbreitet.
[Bearbeiten] Sonstiges
Die Kasuarine wird wegen ihrer Salzresistenz und ihrer Schnellwüchsigkeit in vielen tropischen und subtropischen Ländern als Zierbaum, zum Windschutz und zur Befestigung von Dünen angepflanzt. Ihre Fähigkeit, auch auf sehr nährstoffarmen Sand zu wachsen, beruht u.a. auf einer Symbiose mit Stickstoff-fixierenden Strahlenpilzen der Gatting Frankia (ähnlich dem heimischen Sanddorn).
Das Holz zählt wegen seiner Härte zu den sogenannten „Eisenhölzern“. Traditionell wurde dieses Holz von Polynesiern für den Bau von Kanus und zur Herstellung von Streitkolben verwendet.

