Schlacht von Simancas

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Schlacht von Simancas
Teil von: Reconquista
Datum 939
Ort nahe Simancas
Ausgang Sieg des christlichen Heeres
Konfliktparteien
Blason Léon.svg León
Blason Royaume Navarre.svg Navarra
Blason Castille.svg Kastilien
Kalifat von Córdoba
Befehlshaber
Blason Léon.svg Ramiro II. von León Abd ar-Rahman III.
Truppenstärke
unbekannt unbekannt
Verluste
unbekannt unbekannt

Die Schlacht von Simancas (auch: Schlacht bei Simancas) fand im Jahre 939 zwischen den Truppen des christlichen Königs Ramiro II. von León und dem muslimischen Kalifen Abd ar-Rahman III. von Córdoba in der Nähe der Stadt Simancas statt. Der Ausgang der Schlacht entschied darüber, welche Seite im Folgenden die Herrschaft über die Länder des Duero erhielt.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 934 fiel Abd ar-Rahman in die christlichen Gebiete im nördlichen Teil der iberischen Halbinsel ein und versammelte mit Hilfe des maurischen Gouverneurs von Saragossa, Abu Yahya, eine große Armee maurischer Krieger.

Schlacht[Bearbeiten]

Der christliche König Ramiro II. führte den Gegenangriff mit einer Armee, bestehend aus eigenen Truppen, denen des kastilischen Grafen Fernán González und Navarreser Truppen unter García Sánchez I.

Christliche und maurische Chroniken berichten von einer Sonnenfinsternis am Tage der Schlacht. Die Kämpfe dauerten mehrere Tage und endeten mit einem Sieg des christlichen Heeres.

Quellen[Bearbeiten]

  • Chalmeta Gendrón, Pedro: Simancas y Alhándega. (revista Hispania pags. 359-446). 1976. ISSN 0018-2141.
  • Ibn Hayyân.: Muqtabis V, Crónica del Califa Abderrahmân III an-Nâsir entre los años 912 y 942. ed. y trad. de Mª Jesús Viguera y Federico Corriente. Anubar, Saragossa, 1981. ISBN 84-7013-185-0
  • Martínez Díez, Gonzalo: El Condado de Castilla. Junta de Castilla y León, Valladolid 2004. ISBN 84-9718-275-8
  • Pérez de Urbel, Justo: El Condado de Castilla. Los 300 años en que se hizo Castilla. Fomento Editorial, Madrid 1974. ISBN 84-7301-005-1
  • Rodríguez Fernández, Justiniano: Ramiro II, rey de León. La Olmeda, Burgos 1998. ISBN 84-89915-01-6

41.6-4.8166666666667Koordinaten: 41° 36′ 0″ N, 4° 49′ 0″ W