Seceda

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Seceda
Seceda mit Geislerspitzen Blickrichtung Norden aus der Seiseralm

Seceda mit Geislerspitzen Blickrichtung Norden aus der Seiseralm

Höhe 2.519 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Gebirge Geislergruppe, Dolomiten
Geographische Lage 46° 35′ 53″ N, 11° 43′ 27″ O46.59805555555611.7241666666672519Koordinaten: 46° 35′ 53″ N, 11° 43′ 27″ O
Seceda (Südtirol)
Seceda
Erschließung Seilbahn

Die Seceda (ladinisch Secëda, italienisch Secèda[1]) ist ein 2.519 m s.l.m. hoher Berg in Südtirol.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage und Umgebung

Der die Talschaft Gröden nördlich begrenzende Berg mit weitläufigem Almgebiet liegt in der Geislergruppe in den Dolomiten. Die Spitze befindet sich auf dem Gemeindegebiet von St. Ulrich an der Grenze zu St. Christina in Gröden. Richtung Norden grenzt die Seceda an Raschötz und Villnöss, im Süden geht die Seceda in die Mastlè-Alm über.

Der Berg weist nach Norden und Westen steile, brüchige Abstürze auf, während er nach Südosten eine flach ansteigende Alm bildet.[2] In unmittelbarer Gipfelnähe befinden sich die Bergstation der beiden Seilbahnen und ein Bergrestaurant.

[Bearbeiten] Namensherkunft

Der Name des Berges wird vom lateinischen Wort siccus (trocken) abgeleitet. Er bezieht sich auf das dürre und trockene Weidegelände unterhalb des Gipfels.[1]

[Bearbeiten] Toponomastik

Siehe dazu die Karte der ladinischen Namen der Umgebung[3]

[Bearbeiten] Sport

Die Secedaalm wird im Winter als Skigebiet genutzt. Ein Höhepunkt der jährlichen Skisaison ist die Gardenissima, das längste Riesentorlaufrennen der Welt. Der Start liegt dabei neben der Spitze der Seceda. Eine der längsten Skiabfahrten der Dolomiten, La Longia genannt, führt von der Secedaanhöhe (2500 m.) bis in das Dorf St. Ulrich (1300 m.) Im Sommer ist die Seceda ein Wandergebiet. Über die Pana-Scharte führt ein eher schwierig begehbarer Weg in Richtung Norden zur Brogles-Alm.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Egon Kühebacher, Südtiroler Archivverwaltung, Südtiroler Landesdenkmalamt (Hrsg.): Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols. 3, Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 279.
  2. Ernst Eugen Stiebritz: Alpenvereinsführer Dolomiten – Geisler- und Steviagruppe, Bergverlag Rudolf Rother, München 1981. ISBN 3-7633-1304-4
  3. Josef Kostner, Gilo Prugger: Planta danter i ruves de Cuecenes y Ncisles. Calënder de Gherdëina 1967, Union di Ladins, St. Ulrich 1966, S. 93.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Seceda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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