Serebrjanka (Tschussowaja)

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Serebrjanka
Серебря́нка, Серебряная (Serebrjanaja)
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BW

Daten
Gewässerkennzahl RU10010100612111100010843
Lage Region Perm, Oblast Swerdlowsk (Russland)
Flusssystem Wolga
Abfluss über Tschussowaja → Kama → Wolga → Kaspisches Meer
Quelle rund 15 km südöstlich von Tjoplaja Gora
58° 24′ 10″ N, 59° 16′ 4″ O58.40277777777859.267777777778
Mündung rund 75 km westlich von Nischni Tagil in die Tschussowaja57.80305555555658.773888888889Koordinaten: 57° 48′ 11″ N, 58° 46′ 26″ O
57° 48′ 11″ N, 58° 46′ 26″ O57.80305555555658.773888888889
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Länge 147 km[1][2]
Einzugsgebiet 1240 km²[1][2]
Abfluss[1] MQ
12,4 m³/s
Abfluss am Pegel Serebrjanka[3] NNQ (1928 (März))
MQ
HHQ (1965 (Mai))
190 l/s
8,97 m³/s
86,1 m³/s
Linke Nebenflüsse Kokui, Klyktan, Schurysch
Rechte Nebenflüsse SchurawlikVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

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Die Serebrjanka, auch Serebrjanaja (russisch Серебря́нка/Серебряная, wörtlich die Silberne) ist ein 147 km langer rechter Nebenfluss der Tschussowaja im europäischen und asiatischen Teil Russlands.

Flusslauf[Bearbeiten]

Die Serebrjanka entspringt auf der Grenze zwischen der Region Perm und der Oblast Swerdlowsk im mittleren Ural. Zunächst fließt sie in südlicher Richtung entlang dieser Grenze auf durch die dichtbewaldete, dünnbesiedelte Gebirgslandschaft im äußersten Westen der Oblast Swerdlowsk. Nach der Einmündung des Klyktan biegt sie in Richtung Südwesten ab.

Der Fluss durchfließt Serebrjanka, den einzigen größeren Ort am Flusslauf. Nach der Einmündung ihres größten Nebenflusses Schurysch passiert die Serebrjanka die Grenze zur Region Perm, wo sie nach wenigen Kilometern bei Ust-Serebrjanka in die Tschussowaja einmündet.[4]

Hydrologie und Nutzung[Bearbeiten]

Die hauptsächlich von Schneeschmelzwasser und Regen gespeiste Serebrjanka ist nicht schiffbar.[1][2] Der durchschnittlich 10–15 m breite Fluss ist jedoch in der eisfreien Zeit von April bis November als anspruchsvoller Gebirgsfluss bei Kanusportlern beliebt.[1][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Artikel Serebrjanka in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)
  2. a b c Serebrjanka im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)
  3. UNESCO - Serebryanaya at Serebryanka
  4. a b Ryschawski, G. Ja.: По Каме и её притокам (Zur Kama und ihren Nebenflüssen). In: Физкультура и спорт, Moskau 1986 (russ.)