Sierra Madre Oriental

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Die Lage der Sierra Madre Oriental im Osten Mexikos

Die Sierra Madre Oriental ist ein Gebirgszug im Nordosten Mexikos, der sich über 1000 km von Coahuila über Nuevo León, Tamaulipas, San Luis Potosí, Hidalgo bis in den Norden der Bundesländer Puebla und Querétaro erstreckt und sich dort mit der Sierra Madre Occidental und der Sierra Volcánica Transversal Zentralmexikos vereinigt.

Geologie[Bearbeiten]

Entgegen den anderen Bergketten Mexikos scheint die Sierra Madre Oriental nichtvulkanischen Ursprungs zu sein. Einen bedeutenden Anteil an der Landschaftsbildung der Sierra Madre Oriental haben dagegen mächtige Kalksteine der Kreidezeit, so dass Karsterscheinungen wie Höhlen häufig sind, so etwa die Schwalbenhöhle im Osten des Bundesstaates San Luis Potosí.

Die höchste Erhebung ist der Cerro Potosí (3713 m). Andere Berggipfel sind der Picacho San Onofre (3540 m), die Picachos el Fraile (2380 m), der Cerro Tía Chena (2620 m) und der Cerro la Joya (2920 m) im Süden.[1]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Die Bergkette ist weitgehend mit (Madrean-Kiefer-Eichen-Wälder) bestanden und für ihre große Artenvielfalt und der großen Anzahl endemischer Arten bekannt.

Obwohl vom Hauptteil der Sierra Madre Oriental durch den Rio Grande abgeteilt, gehören die Chisos Mountains im Big-Bend-Nationalpark im Südwesten von Texas von der Pflanzenwelt her zur Sierra Madre Oriental.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Liste von Vulkanen in Mexiko
  • Liste der Berge oder Erhebungen in Nordamerika

Anmerkung[Bearbeiten]

  1. Die Höhenangaben können je nach Quelle geringfügig schwanken.

Weblinks[Bearbeiten]