Simone Simons

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Simone Simons auf dem M’era Luna Festival 2004

Simone Simons (* 17. Januar 1985 in Hoensbroek, vollständiger Name Simone Johanna Maria Simons)[1] ist eine niederländische Sängerin. Bekannt wurde sie mit der niederländischen Symphonic Metal-Band Epica. Ihre Stimmlage ist Sopran.

Leben[Bearbeiten]

Als Simone 10 Jahre alt war, bekam sie für ein Jahr Flötenunterricht, Jazz/Pop-Gesangsstunden folgten. Mit 15 Jahren wurde ihr eine CD von Nightwish empfohlen, woraufhin sie beschloss, klassischen Gesangsunterricht zu nehmen.[2] Ende 2002 wurde sie Sängerin von Epica (damals noch unter dem Namen Sahara Dust).

Ein Markenzeichen ihrer Liveauftritte ist ein Ventilator, der vom Bühnenrand frontal auf sie gerichtet ist und Schwitzen beim Auftritt ausgleichen soll. Der aufwärts gerichtete Wind beeinflusst jedoch auch ihre Performance erheblich.

Am 10. Januar 2008 vermeldeten Epica auf ihrer Website, dass Simone Simons an einer Infektion mit multiresistenten Staphylokokken (MRSA) leide und deshalb die meisten anstehenden Auftritte abgesagt werden müssten.[3] Nach einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes beschloss die Band, bis zu ihrer vollständigen Genesung komplett auf Shows zu verzichten. Lediglich die US-Tournee Ende April/Anfang Mai 2008 wurde wie geplant durchgeführt. Als Sängerin sprang kurzfristig die langjährige Epica-Gastmusikerin Amanda Somerville ein.[4]

Seit Mitte Mai 2008 finden die Auftritte der Band wieder mit Simone Simons statt.

Sie und ihr langjähriger Lebensgefährte Oliver Palotai sind seit 2. Oktober 2013 Eltern eines Sohnes.[5]

Musikalische Projekte[Bearbeiten]

Neben Epica wirkte Simone auch bei zahlreichen anderen musikalischen Projekten mit:

  • Days of Rising Doom: „Restoration“ (2003)
  • Kamelot: „The Haunting“ (The Black Halo, 2005 sowie One Cold Winter's Night, 2006)
  • Kamelot: „Blücher“ und „Season's End“ (Ghost Opera, 2007)
  • Kamelot: „House on a Hill" und „Poetry for the Poisoned Pt. II - III" (Poetry for the Poisoned, 2010)
  • Primal Fear: „Everytime It Rains“ (New Religion, 2007)
  • Ayreon: „Web of Lies“ (01011001, 2008)
  • Xystus featuring the USConcert Orchestra: „My Song of Creation“, „Destiny Unveiled“ und „God of Symmetry“ (Equilibrio, 2008)
  • Sons of Seasons: „Fallen Family“, „Fall of Byzanz“ und „Wintersmith“ (Gods of Vermin, 2009)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simone Simons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. facebook.com: Simone Simons offizielle Facebook-Seite (englisch, abgerufen am 24. Juli 2011)
  2. Webauftritt von Epica: Biografie von Simone Simons (englisch, abgerufen am 10. April 2009), archiviert auf webcitation.org
  3. epica.nl: Eintrag im Newsarchiv vom 10. Januar 2008 (englisch, abgerufen am 22. November 2010)
  4. epica.nl: Eintrag im Newsarchiv vom 22. März 2008 (englisch, abgerufen am 22. November 2010)
  5. rockhard.de: Meldung (deutsch, abgerufen am 7. Oktober 2013)