Wacken Open Air

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Der brennende Schädel als Wahrzeichen des Wacken Open Air

Das Wacken Open Air (Eigenschreibweise W:O:A) ist ein erstmals 1990 abgehaltenes, jährliches Heavy-Metal-Festival, das stets am ersten Augustwochenende in der Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein stattfindet. Nahezu alle Spielvarianten des Hard Rocks und Metal sind auf dem Festival präsent.[1] Mittlerweile gilt es als größtes Heavy-Metal-Festival der Welt und eines der größten Open-Air-Festivals Deutschlands. In den Jahren 2011 und 2012 lag die Teilnehmerzahl jeweils bei rund 85.000 Menschen, davon 75.000 zahlende Besucher.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Idee für das Wacken Open Air entstand 1989 bei einem gemeinsamen Gaststättenbesuch von Thomas Jensen und Holger Hübner. Beide lebten in Wacken und waren befreundet, Jensen spielte den E-Bass bei der Rock- und Coverband Skyline und Hübner war Discjockey mit einem Schwerpunkt auf Rockmusik und Heavy Metal. Sie entwickelten die Idee, in einer Kiesgrube in Wacken ein Open-Air-Konzert zu veranstalten, und überredeten auch den Skyline-Schlagzeuger Andreas Göser und Jörg Jensen, den Bruder von Thomas Jensen, diese umzusetzen. Die Grube diente bis dahin auch dem Motorradverein ‘No Mercys’ als Veranstaltungsort für Treffen mit bis zu 3.000 Personen, so dass sie sich für die Pläne der beiden bestens eignete und man zudem die Möglichkeit hatte, auch die Motorradfans von der Idee zu begeistern. Bereits zu Beginn war klar, dass der Fokus der Veranstaltung auf dem Bereich Rock und Metal liegen sollte und dass zudem im Gegensatz zu den zu dem Zeitpunkt üblichen eintägigen Festivals wie Monsters of Rock oder dem Super Rock in Mannheim eine Möglichkeit zum Camping geboten werden sollte.[2][3]

Frühe Jahre und anfängliche Entwicklung[Bearbeiten]

Werbeanzeige für das Wacken Open Air 1990

Das zweitägige Festival fand im Folgejahr am 24. und 25. August 1990 in der Kiesgrube statt und hatte kaum 800 Besucher. Die auftretenden Bands kamen alle aus Deutschland, außer der Gruppe Skyline spielten die Bands 5th Avenue, Motoslug, Sacret Season, Axe ’n Sex und Wizzard. Die Organisation der ersten Festivals wurde vor allem privat organisiert, wobei die Technik auf einem geliehenen Anhänger einer örtlichen Spedition aufgebaut und die Bühne selbst gebaut wurde.[4]

Auch in den Folgejahren wurden die meisten Aufgaben in Eigenarbeit realisiert. So wurde beispielsweise die Kartenbestellung bis August 1994 von Andy Gösers Mutter Regina Göser privat organisiert und die Aufgaben der Security wurden bis 1996 von befreundeten Motorradclubs übernommen.[5] 1991 erhöhte sich das Besucheraufkommen auf 1300 Besucher[5] und erneut standen mit Skyline sowie Bon Scott, einer AC/DC-Coverband aus Hamburg, Gypsy Kyss, Kilgore, Life Artist, Ruby Red, Shanghai’d Guts ausschließlich regionale Bands auf der Bühne.[6]

1992 veränderte sich das Programm dahingehend, dass mit Blind Guardian und Saxon erstmals international renommierte Bands in Wacken auftraten[7][3] und die Anzahl der Bands auf insgesamt 26 stieg, darunter auch Bands aus Schweden, den USA, Irland und Belgien.[8] Die Organisatoren setzten erstmals eine professionelle Bühne mit Lichtanlage und PA ein und konnten die Zigarettenmarke Prince Denmark als Sponsor gewinnen.[7] Im DJ-Zelt wurde in dem Jahr neben der Hauptbühne mit der Party Stage eine zweite Bühne aufgebaut, auf der ausschließlich Cover- und Spaßbands auftreten sollten, während der Zeltplatz durch den Platzbedarf auf die benachbarten Wiesen des Bauern Uwe Trede verlegt wurden, der in den Folgejahren zu einer zentralen Person der Wacken-Organisation und spätestens seit dem Film Full Metal Village zur Kultfigur des Wacken Open Air avancierte.[7][3] Unter anderem aufgrund der Mehrkosten für die Müllbeseitigung nach dem Konzert auf dem Zeltplatz, auf dem neben 2500 zahlenden Gästen viele weitere anwesend waren und feierten, sowie insbesondere durch die deutlich überdimensionierte Security verzeichneten die Veranstalter in diesem Jahr jedoch ein Bilanzminus von etwa 25.000 D-Mark.[7]

1993 konnte das Wacken Open Air mit der Wiedervereinigung der Band Fates Warning beim Festival eine Besonderheit aufweisen und auch in den Folgejahren machte es sich durch besondere Bandkonstellationen und Wiedervereinigungen einen Namen. Zugleich konnten mit Doro Pesch und anderen bekannten Bands interessante Auftritte organisiert werden, die für einen neuen Besucherrekord von 3500 zahlenden Kunden sorgten. Parallel versuchten sich die Veranstalter als lokaler Konzertveranstalter und organisierten mit ihrer Stone Castle Promotion unter anderem ein Konzert der Band Motörhead für 2000 Zuschauer in Flensburg, das jedoch nicht die Promotionkosten decken konnte. Eine Show für Dio/Freak of Nature wurde mit nur 167 verkauften Karten zum Desaster und gemeinsam mit dem Open Air, das erneut ein Minus einbrachte, entstanden Schulden der Veranstalter in Höhe von etwa 350.000 D-Mark. In der Folge stiegen Jörg Jensen und Andreas Göser aus dem Organisationsteam aus; es verblieben Holger Hübner und Thomas Jensen sowie für weitere zwei Jahre Jörn-Ulf Goesmann, die das Wacken Open Air trotz der Schulden, für die ihre Eltern Bürgschaften übernahmen, weiter betrieben. Im gleichen Jahr starb die Mutter von Thomas Jensen und Holger Hübner hatte einen schweren Unfall – das Jahr ging als „Seuchenjahr“ in die Wackengeschichte ein.[9][3]

Zum 5-jährigen Jubiläum 1994 konnte die finanzielle Lage stabilisiert werden und das Festival wurde kein Minusgeschäft. Das Line-up blieb weiterhin professionell mit sehr vielen international bekannten Bands der Heavy-Metal-Szene. Insgesamt konnten 4500 Tickets verkauft werden; zudem mussten aufgrund der steigenden Kosten zur Müllbeseitigung mittlerweile auch für das Betreten der Zeltbereiche Tickets gekauft werden und Vorbestellungen wurden mit einem kostenlosen T-Shirt belohnt.[10] Auch 1995 konnten die Einnahmen und Ausgaben dank der Verpflichtung von Bands wie Tiamat, D-A-D, den Pretty Maids und Angra stabilisiert werden, Gewinne wurden jedoch mit etwa 5000 Besuchern weiterhin nicht gemacht.[11] In diesem Jahr wurden jedoch zum ersten Mal auch überregionale Medien auf das Wacken Open Air aufmerksam, vor allem die Zeitschrift Rock Hard sowie der neu gegründete Fernsehsender VIVA Plus mit der auf Heavy Metal konzentrierten Sendung Metalla.[11]

Erste Erfolge und Wachstum[Bearbeiten]

Der Kartenverkauf für das Festival 1996 lief erneut sehr langsam an, trotz des Headliners Kreator sowie zahlreicher weiterer international bekannter Bands wie The Exploited, Gorefest und Crematory. Das Management versuchte, durch weitere Verpflichtungen ein erneutes Desaster zu verhindern, und schließlich gelang es ihnen, die Böhsen Onkelz für einen Auftritt zu gewinnen. Zugleich führte die Verpflichtung der umstrittenen Band auch zu Kritik und einzelne Bands sagten ihren Auftritt in Wacken für dieses Jahr ab. So kündigte die Kölner Band Brings kurzfristig ihren Auftritt und bot ihren Fans an, das Geld für die Tickets zurückzuerstatten.[12]

Durch die vielen Besucher, die den Ort überschwemmten, wurden in der Folge des Erfolges 1996 auch erstmals Stimmen in Wacken laut, die sich gegen die Veranstaltung in dieser Größe in der gemeindeeigenen Kiesgrube aussprachen. Uwe Trede bot an, das Festivalgelände auf sein Land und die bisher als Zeltplatz genutzten Flächen zu verlegen und kümmert sich um die Akquirierung weiterer Flächen. Das Organisationsteam wuchs um Thomas Hess als Produktionsleiter, der bis dahin als Tourmanager der Böhsen Onkelz aktiv war, sowie dessen Freundin Sheree für die Versorgung der Künstler und VIPs an. Mit der W.E.T.-Stage wurde für 1997 eine dritte Bühne eingerichtet; als „Wacken Evolution Tent“ sollte diese Bühne vor allem Newcomern und Bands ohne Plattenvertrag zur Verfügung gestellt werden. In diesem Jahr konnte erstmals eine Besucherzahl von 10.000 erreicht werden, wobei vor allem der Auftritt von Rock Bitch mit ihrer erotischen Bühnenshow für Aufsehen sorgte.[13]

Weitere Entwicklung des Festivals[Bearbeiten]

Zum W:O:A 2005 kamen 40.000 Besucher.

Im Laufe der Jahre nahm die Größe des Wacken Open Air kontinuierlich zu, inzwischen kommen Dutzende Bands und zehntausende Besucher. Obwohl 2006 mit insgesamt 62.500 Besuchern laut Veranstalter „die Grenze des Machbaren erreicht sein sollte“,[14] wurden schon im darauffolgenden Jahr Veränderungen an der Struktur des Festivalgeländes vorgenommen, indem der Nebenbühne „Party Stage“ eine größere Fläche zugewiesen wurde. Zudem ist es inzwischen nicht mehr möglich, Eintrittskarten direkt am Festivalgelände zu erwerben, um so die Anzahl der spontanen bzw. kartenlosen Besucher einzudämmen. In den Jahren 2007 und 2008 war das Festival schon durch den Kartenvorverkauf ausverkauft; für das W:O:A 2009 wurde der Ausverkauf sogar schon Ende 2008 erreicht. Auch die Karten für 2010 waren Monate vor Beginn bereits ausverkauft.[15]

Fand das Festival ursprünglich nur an zwei Tagen statt, so gehen die Auftritte seit einigen Jahren von Donnerstag bis Samstag, also über drei Tage. Der Donnerstag etablierte sich als „Night to Remember“, an ihm treten vornehmlich „klassische“ Heavy-Metal-Bands auf, zum Beispiel 2006 die Scorpions. Auf der eigentlichen Party Stage sollten jüngere und modernere Bands spielen, als Kontrastprogramm zur „Night to Remember“. Darüber hinaus wird die Veranstaltung von einem reichhaltigen Rahmenprogramm begleitet, neben einer – für Musikfestivals obligatorischen – Händlermeile wird seit 2000 ein Biergarten betrieben, in dem der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wacken (Wacken Firefighters) das Festival bereits vor dem offiziellen Start eröffnet. Außerdem gab es 2007 erstmals am Donnerstag die „Hellfest Stage“. Seit 2009 gibt es auch eine „Medieval Stage“, auf der vor allem Mittelalter- und Folk-Metal-Bands spielen.

Wie geschätzt das Open Air mittlerweile ist, zeigt die Tatsache, dass bereits viele namhafte Bands, wie etwa Scorpions, Saxon, Twisted Sister, Dimmu Borgir, Slayer oder Helloween, vor Ort Live-DVDs aufnahmen. Auch spielten 2004 die Böhsen Onkelz im Vorfeld ihrer Abschiedstournee einen extralangen Auftritt auf dem W:O:A.

Seit 2002 fährt ein Sonderzug, der sogenannte „Metal Train“, jeweils zu Festivalbeginn und -ende von Zürich über viele große Städte nach Wacken und wieder zurück, um Fans bei passendem Rahmenprogramm in das norddeutsche Dorf zu bringen. Aus den skandinavischen Ländern, vor allem Schweden, aber auch aus Österreich werden jährlich Bustouren organisiert, die von mehreren Hunderten Fans genutzt werden.

Ebenfalls seit 2002 findet jährlich der W:O:A Soccercup statt. Dieses Fußballturnier, das 2002 mit neun Mannschaften startete und immer mittwochs stattfindet, etablierte sich im Laufe der Jahre und wird seit 2007 im WM-Modus mit 32 Mannschaften durchgeführt (2011 einmalig mit 36 Mannschaften). Die zum Teil international besetzten Mannschaften rekrutieren sich aus den Besuchern des Festivals.

Gegenwart[Bearbeiten]

Kampfar beim Wacken Open Air 2010

Das Festival stellt innerhalb der Metalszene einen der Höhepunkte des Jahres dar. Heute kommen etwa ein Drittel der Besucher, die teilweise schon einige Zeit vor dem offiziellen Festivalbeginn anreisen, und der Großteil der Bands aus dem Ausland.

Das gesamte Gelände hat mittlerweile eine Größe von knapp 240 Hektar erreicht, was einer Fläche von etwa 300 durchschnittlich großen Fußballfeldern entspricht. Dadurch bezieht das Wacken Open Air mit Gribbohm und Holstenniendorf zwei andere Gemeinden mit ein.

Die Campingflächen bestehen aus abgemähten Feldern, die bei ortsansässigen Bauern angemietet werden. Größere Gruppen können eigene Campingflächen bereits im Vorfeld reservieren. Dazu kann seit 2007 auch noch eine eigene Toilettenkabine bestellt werden.

Die Teilnehmerzahlen stiegen 2008 noch einmal auf 75.000 Teilnehmer, darunter 65.000 zahlende Gäste. Im Jahr 2008 war das Festival gleich zweimal ausverkauft (im Frühjahr das W:O:A 2008 und am 31. Dezember 2008 das W:O:A 2009).[16]

Besucher beim Wacken Open Air 2011

Wie bei Festivals in dieser Größenordnung üblich, gerieten die hygienischen Verhältnisse, die Preise, die Ordner, die Überfüllung und – vor allem unter konservativen Fans – die kommerzielle Ausrichtung in die Kritik. Diese Kritikpunkte versuchte man zu verbessern, indem in den vergangenen Jahren wesentliche Investitionen in die feste wie auch mobile Infrastruktur des Festivals vorgenommen wurden. 2008 beteiligte sich der Veranstalter zudem mit 1.000.000 Euro am örtlichen Freibad, um den Bewohnern und Besuchern Wackens das Festival noch attraktiver zu gestalten.[17]

Als Festivalmotto hat sich neben Faster, Harder, Louder der Satz See you in Wacken – Rain or Shine etabliert. Zusätzlich wirbt das Festival mit dem Satz „Louder Than Hell“.

Um auch unbekannte Metalbands zu fördern, findet jährlich vielerorts das „Metal Battle“ statt, für den sich junge Bands bewerben können und zunächst in kleineren Clubs gegen andere lokale Bands musikalisch antreten. Die von einer Fachjury ausgewählten Bands erhalten die Chance, auf dem W:O:A erstmals vor einem großen Publikum zu spielen. Bereits etablierte Bands touren in den Wintermonaten dagegen mit der „W:O:A-Roadshow“ durch die Welt, um außerhalb des Festivals in normalen Konzerthallen aufzutreten. Das Festival hat seit 2006 auch einen Internetradio-Sender, der rund um die Uhr Metal Musik spielt. Dieser wird seit Anfang Februar 2014 in Kooperation mit RauteMusik betrieben.[18]

Für das 23. Wacken Open Air startete bereits am Montag, 8. August 2011, kurz nach Ende des Wacken Open Air 2011, der Verkauf des „X-Mas-Package“, das nach 45 Minuten bereits ausverkauft war. In den Jahren 2006 bis 2013 war das Festival insgesamt acht mal in Folge ausverkauft: Wacken Open Air 2012 (29. November 2011) [19] sowie das 24. Wacken Open Air 2013 (22. September 2012) so früh wie noch nie zuvor.[20] Der Vorverkauf des 25-jährigen Jubiläums vom Wacken Open Air 2014 stellte einen neuen Rekord auf, da das Festival in weniger als 48 Stunden ausverkauft war.[21]

Organisation[Bearbeiten]

Sanitäreinrichtung auf dem Campinggelände mit beleuchteter „Pommesgabel“, Wacken Open Air 2011

Die Organisatoren des Wacken Open Air gründeten 1990 zur Durchführung des ersten Festivals die Stone Castle Rockpromotions, namentlich abgeleitet als direkte Übersetzung von „Steinburg“ vom Kreis Steinburg, zu dem Wacken gehört.[4] Stone Castle blieb bis 1996 der Firmenname. Mittlerweile befindet sich der Firmensitz in Dörpstedt (Kreis Schleswig-Flensburg), der Name des Unternehmens ist seit 1999 ICS (International Concert Service) GmbH. Zum Unternehmen gehören u. a. auch das Label Wacken Records und der Mailorder Metaltix.

Seit 2007 gibt es an jedem Tag eine aktuelle Festivalzeitung, die über das Geschehen vor Ort berichtet.[22] Die Donnerstags-Ausgabe liegt darüber hinaus allen Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags kostenlos bei.

Während des W:O:A werden in Wacken die offiziellen Ortsschilder abgebaut und durch Plastikschilder mit dem Ortstitel Heavy Metal Town ersetzt oder zumindest stärker verschraubt, da sie in den letzten Jahren häufig von Souvenirjägern gestohlen wurden. Eine Klage von Anwohnern vor dem Verwaltungsgericht Schleswig wegen Überschreitung der zulässigen Lärmobergrenzen endete im Januar 2013 mit einem außergerichtlichen Vergleich. Sofern das Festival im Mittelwert die Grenze von 70 dB überschreitet, zahlt der Veranstalter einen Betrag von 1000 Euro an die Gemeinde, die das Geld wohltätigen Zwecken zuführt.[23]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Auf dem Festivalgelände finden sich viele mobile Toilettenkabinen. Auf den Campingbereichen sind neben Duschmöglichkeiten, wassergespülten Toiletten und Trinkwassertanks auch kleine in Zelten betriebene Supermärkte vorhanden. Auch im Bereich der Infrastruktur auf dem Festivalgelände wurden 600.000 Euro in den Bau von Abwasseranlagen und die Verbesserung der Stromversorgung investiert. Ebenso wurden auf dem Hauptplatz vor den Bühnen Drainagen im Wert von 700.000 Euro verlegt, um den Abfluss großer Wassermassen bei starken Regenflüssen zu verbessern. Zudem wurden die wichtigsten Wege mit Panzerplatten befestigt, um die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge zu erleichtern.[24]

Sanitätsdienst[Bearbeiten]

Der bei einem Festival dieser Größe nötige Sanitätsdienst wird hier Wacken Rescue Squad genannt. Dafür reisen jedes Jahr hunderte Helfer der verschiedenen Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet an, um das Sanitätslager vor dem Festival herzurichten und hilfebedürftige Personen zu versorgen. Die Einsatzleitung für den Sanitätsdienst wird durch den DRK-Ortsverein Kaltenkirchen durchgeführt.

Über die Festivaltage werden Fahrzeuge und Material durch die anreisenden und örtlichen Hilfsorganisationen gestellt. Dazu zählen insbesondere Rettungswagen und Funkgeräte für die Kommunikation. Weiterhin kommen in Wacken auf Grund der Straßen- bzw. Wegverhältnisse Quads und im Nahbereich des Behandlungsplatzes auch größtenteils Fußstreifen zum Einsatz. Zusätzlich zum Sanitätsdienst mit in Spitzenzeiten ca. 270 Leuten ist die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein mit über 10 Einsatzfahrzeugen (Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen) und der Gesamteinsatzleitung auf dem Platz vertreten.

Einsatz und Unglücksfälle[Bearbeiten]

Trotz der Größe des Festivals traten in der Vergangenheit keine relevanten Sicherheitsprobleme auf. 2013 wurden rund 3.300 Personen medizinisch versorgt.[25]

Bislang kam es zu vier Todesfällen:

  • 2005 stürzte ein stark alkoholisierter 37-Jähriger gegen einen im Schritttempo fahrenden Rettungswagen und erlag im Krankenhaus seinen Kopfverletzungen. Zur Unterstützung seiner Familie organisierten die Veranstalter eine Spendensammlung; das W:O:A 2006 widmete dem Toten eine Schweigeminute.
  • 2011 wurde ein randalierender Fan im Dorf von Sicherheitskräften überwältigt und verstarb in Folge an einem Herz-Kreislauf-Stillstand.
  • 2012 legte sich ein 22-jähriger Festivalbesucher in der Nähe eines Stromaggregats schlafen und atmete das austretende Kohlenmonoxid ein. Er konnte nicht mehr wiederbelebt werden.[26]
  • 2013 starb ein 52-jähriger Besucher aus Polen in seinem Zelt eines natürlichen Todes. Im gleichen Jahr verletzte sich ein Fan schwer, als aus noch ungeklärter Ursache die Kartusche seines Gaskochers explodierte.[25]

W:O:A als Marke[Bearbeiten]

Turm mit Wacken-Symbol, Wacken Open Air 2011

Um das Festival herum hat der Veranstalter ein breites Merchandising entwickelt. Neben festivaleigenen T-Shirts und einem breiten CD- bzw. DVD-Angebot wurden ebenfalls das Festival flankierende Printmedien herausgegeben. Im W:O:A-Historybook ist die Geschichte des Open Air bis 2005 nachzulesen. Das vom Satiriker Till Burgwächter in Zusammenarbeit mit dem Comiczeichner Jan Oidium verfasste Buch Die Wahrheit über Wacken (Oidium Verlag 2005, Neuausgabe Verlag Andreas Reiffer 2011) hingegen, das zudem als drei CDs umfassendes Hörbuch erhältlich ist, beleuchtet das Festival humorvoller. Wie weit das Merchandising mittlerweile gefasst wird, zeigt das Erscheinen eines Metal-Kochbuchs. Die immer umfangreicher werdende Merchandising-Palette führte zu vermehrter Kritik, da es u. a. als rein profitorientiertes Handeln der Verantwortlichen betrachtet wird. Die zunehmende Berichterstattung über das Festival, gerade in der Folge des Dokumentationsfilms Full Metal Village, wird in der traditionellen Metalszene als Ausverkauf wahrgenommen.

Jährlich erscheint der Kalender Wacken Metal Dream Girls, dessen Models, unter denen auch Männer vertreten sind, online direkt von Metalfans gewählt werden können. Der Kalender grenzt ein Jahr allerdings nicht zwischen Januar und Dezember ein, sondern zwischen jeweils zwei Wacken Open Airs.

Im Jahr 2005 wurde erstmals eine „eigene“ Biersorte, das Wacken Premium-Pils, angeboten. Es wurde in der bayerischen Maximiliansbrauerei hergestellt, die ihren Sitz in Chieming hat. Auf den W:O:As 2006 und 2007 war dieses Bier ebenfalls erhältlich, stammte aber aus der Flensburger-Brauerei in 0,5-Liter-Bügelverschlussflaschen. Jedoch zwang die große Anzahl Glasscherben die Veranstalter zu einem Umstieg auf 0,5-Liter-Dosen. Im Jahr 2008 stammte das W:O:A-Bier nicht mehr aus der Flensburger-Brauerei.

X-Mas Ticket[Bearbeiten]

Zum Beginn des Ticketvorverkaufs, welcher immer um 0 Uhr vom Sonntag auf Montag nach dem Festival startet, werden die sogenannten X-Mas "ALL IN" Tickets angeboten, welche auf 10.000 Stück limitiert sind. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass es zum Ticket ein limitiertes T-Shirt und einen CD-Sampler gibt. Der größte Vorteil ist aber wohl seit der Preiserhöhung 2012, dass es 20 € günstiger, also zum Preis vor der Erhöhung, angeboten wird.[27]

Da dieses Ticket so begehrt ist, dauert der Verkauf meist immer unter einer Stunde, denn dann sind bereits alle 10.000 Stück über die virtuelle Ladentheke gegangen, wie auch 2012[28].

Der Name "X-Mas Ticket" stammt noch aus der Zeit, als der Vorverkauf für die limitierten Tickets im Oktober startete und die Stückzahl von 10.000 meist erst um Weihnachten herum vergriffen war. Die Tickets wurden deshalb als beliebtes Weihnachtsgeschenk gehandelt.

Ausweitung auf weitere Festivals[Bearbeiten]

Neben den Aktivitäten im Merchandising-Bereich wurde 2008 erstmals versucht, das W:O:A-Branding auf ein anderes Festival auszudehnen. Am 5. Juli 2008 fand in Aurich das „Wacken Rocks Seaside“ statt. Im August des darauf folgenden Jahres gab es neben einer Veranstaltung in Aurich eine weitere in Rieden/Kreuth. Ein für Mai 2009 geplantes „Wacken Rocks Brazil“ in São Paulo wurde jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Jahr 2012 wurden Aktivitäten in diese Richtung wieder aufgenommen. Im September 2012 fand unter der Marke W:O:A zum ersten Mal die „Hamburg Metal Dayz“ in der Hamburger Markthalle statt. Vom 5. bis 12. Mai 2013 fand unter Zusammenarbeit mit TUI Cruises unter dem Namen Full Metal Cruise eine Metal-Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 1 statt.[29] [30]

Wacken Foundation Camp und W:O:Art[Bearbeiten]

Gemälde Wackener Weltkuh von Jens Rusch. Öl auf Leinwand 110 x 150 cm. Aus dem Zyklus W:O*ART.

Auf dem Wacken-Open-Air 2012 wurde zum ersten Mal ein als Wacken Foundation Camp bezeichneter Bereich aufgebaut, in dem sich neben der Wacken Foundation auch andere Organisationen wie Sea Shepherd, Greenpeace und Viva con Agua präsentieren. 2012 wurde in diesem Bereich zudem ein Zelt des offiziellen Wacken-Fanclubs Full:Metal:Army sowie ein Pizzastand (PZA-Restaurant) von Tim Mälzer aufgebaut.

Ebenfalls seit 2012 findet eine Kunstausstellung im so genannten W:O:Art Zelt statt. Ausgestellt wurden 2012 Werke des Malers und Bildhauers Jens Rusch, der bereits Anfang 2012 seine durch das Wacken-Open-Air inspirierten Bilder 2012 in einer Ausstellung in Brunsbüttel unter dem Titel W:O:Art zeigte, des Comiczeichners Kim Schmidt, des Illustrators Tim Eckhorst und des Fotografen Jörg Brüggemann.[31] 2013 nahmen neben Jens Rusch, Tim Eckhorst und Kim Schmidt der Sänger der Band Grave Digger Chris Boltendahl, der Maler Andreas Ole Ohlendorff und der Fotograf Tom Solo an der Ausstellung teil.[32]

Entwicklung des W:O:A in Zahlen[Bearbeiten]

Die Grafik und die nachfolgende Tabelle zeigen die vom Veranstalter veröffentlichte Entwicklung von Preisen, Besucherzahlen und die Bandanzahl der vergangenen Festivals. Die Preise beziehen sich jeweils auf ein 3-Tages-Ticket im Vorverkauf (ohne zusätzliche Gebühren).

Entwicklung des W:O:A von 1990 bis 2013

Jahr Bands Teilnehmer zahlende Besucher Preis (EUR) Sold Out
1990 6 800 N/A 6,14
1991 7 1.300 N/A 7,67
1992 26 3.500 N/A 17,90
1993 32 3.500 N/A 23,01
1994 29 4.500 N/A 19,94
1995 33 5.000 N/A 20,05
1996 32 8.000 N/A 25,05
1997 47 10.000 N/A 35,28
1998 71 20.000 N/A 35,28
1999 82 22.000 N/A 40,39
2000 69 25.000 N/A 40,90
2001 79 25.000 N/A 50,62
2002 80 27.500 N/A 50,00
2003 61 30.000 N/A 50,00
2004 62 48.000 N/A 68,00
2005 65 40.000 N/A 79,00
2006 56 48.000 N/A 79,00
2007 75 72.000 60.000 99,00
2008 71 75.000 N/A 109,00
2009 80 77.000 N/A 120,00 149 Tage
2010 123 82.500 75.000 120,00 247 Tage
2011 125 85.870[33] 75.000 120,00 187 Tage
2012 137 85.000[34] 75.000 140,00 121 Tage
2013 135 84.500[35] 75.000 140,00 47 Tage
2014 75.000 160,00 43 Stunden

Dokumentationen und Rezeption[Bearbeiten]

V.l.n.r.: Regisseurin Cho Sung-Hyung, Moderator Bernd Stölting und Charaktere aus dem Film bei der Vorpremiere in Wacken: Uwe Trede, Klaus Plähn, Ann-Kathrin Schaak, Lore Trede, Irma Schaack.

Seit 1999 entstanden verschiedene Dokumentarfilme über das W:O:A. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens wurde der Film „Metalheads“ auf DVD veröffentlicht, zum 15. W:O:A der Film „Nordland“ gedreht. Beide stammen von Thomas Greiner.

Im Dokumentarfilm Metal – A Headbanger’s Journey von Sam Dunn aus dem Jahr 2005 wird vom Wacken Open Air berichtet. Das Festival wird hier als Mekka des Heavy-Metal bezeichnet. Der in den Jahren 2005 und 2006 entstandene Film „Full Metal Village“ von Regisseurin Cho Sung-hyung porträtierte den Umgang der Wackener Bevölkerung mit dem Festival. Er wurde 2006 mit dem Hauptpreis des Hessischen Filmpreises und mit dem Schleswig-Holstein Filmpreis „Beste Dokumentation“ ausgezeichnet. 2007 bekam „Full Metal Village“ als erster Dokumentarfilm überhaupt den Max Ophüls Preis für Nachwuchsfilmemacher. Der WDR-Rockpalast portraitierte das Festival 2006, 2007 und 2009 in einer jeweils zweistündigen Dokumentation. Auch der Sender DMAX war mit einem Kamerateam dabei und brachte eine einstündige Dokumentation über den Aufbau des W:O:A 2007.

Das ZDF drehte über das Wacken Open Air 2008 die halbstündige Reportage „Ein Dorf und 100.000 Rockfans“.[36]

All den oben genannten Produktionen gemein ist, dass sie inhaltlich fast identisch sind; sie lassen die Besucher, Organisatoren und die Bürger von Wacken zu Wort kommen und stellen das Festival durchwegs positiv dar. Allerdings wird allmählich kritisiert, dass die Feuerwehrkapelle zu sehr in den Vordergrund gerückt wird. In den drei Rockpalast-Dokumentationen liegt der Schwerpunkt mehr auf Interviews mit den Musikern und den Auftritten der Bands.

Einen anderen Blickwinkel bietet die Low-Budget-Produktion „Metaller die auf Brüste starren“ (Titel in Anlehnung an Männer die auf Ziegen starren), welche fünf Festivalteilnehmer während ihres Aufenthalts bei Wacken abdrehten. Als offizieller Produzent wird der „Offene Kanal Bad Offenbach“ genannt.[37] Der Film zeigt das Festival aus dem (subjektiven) Blickwinkel der Filmemacher und kommentiert das Geschehen im Stil des New Journalism. Im Gegensatz zu anderen Dokumentationen liegt der Fokus hier auf den Fans. Strittig ist die Frage, ob es sich dabei noch um eine Dokumentation im eigentlichen Sinne handelt oder ob der Film der reinen Unterhaltung dient. Die Filmemacher selbst gehen dieser Frage aus dem Weg und ordneten ihr Werk in das Genre „Trash-Dokumentation“ ein. Der Film feierte am 5. Mai 2011 Kinopremiere.[38]

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) sagte zur Eröffnung von W:O:A 2009: „Ich komme nicht her, um die Musik zu hören, aber ich identifiziere mich mit dem Festival.“[39]

Preise/Ehrungen[Bearbeiten]

Bei der Preisverleihung am 11. März 2008 erhielt das W:O:A den Live Entertainment Award (LEA) für das beste Festival des Jahres 2007.

Fiktives Ortsschild im Volkskunde Museum Schleswig
Der Silo der Raiffeisenbank im Jahr 2013, weithin sichtbar

Medien[Bearbeiten]

Dokumentarfilme[Bearbeiten]

Insbesondere im deutschen Fernsehen gibt es aus den letzten Jahren zahlreiche Dokumentationen des Wacken-Open-Air. Die folgende Liste ist entsprechend unvollständig:

Live-Konzerte auf DVD[Bearbeiten]

Offizielle Videos und DVDs zum Wacken-Open-Air

Die Veranstalter des Wacken Open Air veröffentlichen seit 2003 jedes Jahr eine offizielle Live-DVD:

  • Metal Overdrive: Wacken Overdrive, 2003
  • Armageddon Over Wacken 2003, 2003
  • Armageddon Over Wacken 2004, 2004
  • Armageddon Over Wacken 2005, 2005
  • Wacken 2006 – Live at W:O:A, 2006
  • Wacken 2007: Live at Wacken Open Air, 2007
  • Wacken 2008: Live at Wacken Open Air, 2008
  • Wacken 2009: Live at Wacken Open Air, 2009
  • Wacken 2010: Live at Wacken Open Air, 2010
  • Wacken 2011: Live at Wacken Open Air, 2011
  • Wacken 2012: Live at Wacken Open Air, 2012
Live-Alben verschiedener Bands

Zahlreiche Bands haben ihre Auftritte beim Wacken Open Air aufgenommen und in Form von Audio-CDs oder DVDs veröffentlicht. Die folgende Liste enthält nur vollständige Live-Alben und keine Alben, bei denen nur einzelne Live-Stücke von dem Festival enthalten sind:

  • Hypocrisy – Hypocrisy destroys Wacken, 1999
  • Rose Tattoo – 25 to Live, 2000
  • Grave Digger – Tunes Of Wacken, 2002
  • Twisted Sister – Live at Wacken: The Reunion, 2005
  • Bloodbath – The Wacken Carnage, 2005
  • Scorpions – Live at Wacken Open Air 2006
  • Emperor – Live at Wacken Open Air 2006
  • Dimmu Borgir – The Invaluable Darkness, 2007
  • Mambo Kurt – The Orgel Has Landed: Live at Wacken, 2008
  • Avantasia – The Flying Opera, 2008
  • Exodus – Shovel Headed Tour Machine – Live at Wacken, 2010
  • Grave Digger – The clans are still marching, 2010
  • Immortal – The Seventh Date of Blashyrkh, 2010
  • Heaven & Hell: Neon Nights – Live at Wacken – 30 Years of Heaven & Hell
  • Running Wild – The final Jolly Roger
  • Motörhead – The Wörld Is Ours Vol. 2: Anyplace Crazy as Anywhere Else, 2011
  • Saxon – Heavy Metal Thunder – Live – Eagles Over Wacken, 2012
  • Sacred Reich – Live At Wacken Open Air, 2012
  • Degradead – Live at Wacken And Beyond, 2012
  • Megaherz – Götterdämmerung: Live At Wacken 2012, 2012
  • Gorgoroth – Live at Wacken 2008, 2012
  • Ministry – Enjoy The Quiet: Live at Wacken 2012, 2013
  • Airbourne – Live at Wacken 2011, 2013
  • Nightwish – Showtime Storytime, 2013

Weitere Rezeption[Bearbeiten]

In dem Krimi Tod in Wacken verlegt die Autorin Heike Denzau den Tat- und Ermittlungsort ihrer Geschichte auf das Wacken Open Air und beschreibt in diesem Zusammenhang sowohl den Ort wie auch das Festival und dessen Besucher.[40]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Schöwe: Wacken Roll - Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2012, Hannibal Verlag, Höfen. ISBN 978-3-85445-376-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wacken Open Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Metal Festival Landkarte – Disctopia Metal Webzine
  2. Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 18–19
  3. a b c d Andreas Schöwe: Das W:O:A – Die Story im Zeitraffer. Wacken inside 1/2013, S. 16–19
  4. a b Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 19–22
  5. a b Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 22–24
  6. Billing 1991 auf der Website des Wacken Open Air; abgerufen am 6. August 2013.
  7. a b c d Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 24–26
  8. Billing 1992 auf der Website des Wacken Open Air; abgerufen am 6. August 2013.
  9. Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 27–30
  10. Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 30–31
  11. a b Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 32–33
  12. „News“ im Hamburger Abendblatt vom 6. August 1996, S. 12.
  13. Andreas Schöwe: Wacken Roll – Das größte Heavy Metal-Festival der Welt, Höfen 2012; S. 35–37
  14. Auf einer Pressekonferenz im Jahr 2006 (Quelle gesucht)
  15. News auf der Offiziellen Website
  16. WAHNSINN WACKEN – SOLD OUT!!!, 31. Dezember 2008
  17. Informationen von Bürgermeister Axel Kunkel
  18. http://www.rautemusik.fm/wackenradio/
  19. http://www.wacken.com/de/woa2013/main-news/news/archiv/archiv-single/article/wahnsinn-wacken-zum-7-mal-in-folge-ausverkauft-7116/
  20. http://www.wacken.com/de/woa2013/main-news/news/ansicht/article/wahnsinn-wacken-zum-8ten-mal-in-folge-ausverkauft-8048/
  21. wacken.com: Wahnsinn Wacken – das W:O:A ist zum neunten Mal in Folge ausverkauft!!! (Zugriff am 8. August 2013)
  22. Tim Eckhorst: Metall macht Musik, TheNextArt Verlag, 2008, ISBN 978-3-939400-18-9, S. 83.
  23. Anwohner besänftigt: Wacken darf weiter rocken, Spiegel Online, abgerufen am 25. Januar 2013.
  24. Wacken Roll, hrsg. von Andreas Schöwe, St. Andrä-Wördern 2009, S. 73–75
  25. a b ndr.de: Wacken-Fans machen sich auf den Heimweg, abgerufen am 4. August 2013.
  26. focus.de: Todesfall bei Musikfestival in Wacken
  27. http://www.wacken.com/de/woa2013/main-news/news/archiv/archiv-single/article/woa-2012-vorverkauf-bandbestaetigungen-6856/
  28. http://www.wacken.com/de/woa2013/main-news/news/archiv/archiv-single/article/wahnsinn-wacken-6895/
  29. festivalguide.de: Hamburg Metal Dayz 2012. festivalguide.de, 25. Juli 2012, abgerufen am 29. Juli 2012.
  30. http://www.full-metal-cruise.com/
  31. W:O:Art Zelt auf dem W:O:A 2012, Meldung vom 23. Juli 2012.
  32. Wacken Foundation Camp at the 24th Wacken Open Air, Meldung vom 3. Juli 2013.
  33. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWacken 2011 ist History. wacken.com, 7. August 2011, abgerufen am 8. August 2011.
  34. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWacken 2012 ist History. wacken.com, 5. August 2012, abgerufen am 5. August 2012.
  35. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWacken 2013 ist History. wacken.com, 4. August 2013, abgerufen am 4. August 2013.
  36. Reportage vom 10. August 2008
  37. [1]
  38. "Metaller die auf Brüste starren", Filmkritik auf programmkino.de
  39. zitiert nach: o. V., Wirtschaftswoche Nr. 33/2009, S. 98.
  40. Heike Denzau: Tod in Wacken Emons Verlag, Köln 2013; ISBN 978-3-95451-064-1.

54.0283869.36732Koordinaten: 54° 1′ 42″ N, 9° 22′ 2″ O