Sitzsack

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Sitzsack
Moderner Sitzsack in Benutzung

Ein Sitzsack ist ein Sitzmöbel. Er besteht aus einer Hülle aus weichem Material (etwa Leder oder Stoff) und einer Füllung aus Schaumpolystyrol-Kügelchen oder Schaumpolystyrol. Hierdurch kann er seine Form an die Person anpassen, die auf ihm sitzt.

In den 1960er Jahren genoss der Sitzsack die bisher größte Popularität, die bis in die 1970er anhielt. In den 1990ern erlebte er ein Comeback. Heute kann man Produkte in den verschiedensten Farben und Formen von verschiedenen Herstellern kaufen oder auch selbst herstellen. Es gibt klassische Modelle genauso wie Sitzsäcke in „Tropfen“-Form, Sitzsäcke für Kinder oder Tiere und große Liegeinseln.

Entwickelt wurde der Sitzsack von den drei italienischen Architekten Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro. Sie wollten eine Sitzmöglichkeit erfinden, die sich ähnlich wie Schnee angenehm an den Körper anschmiegt. Für die am besten geeignete Füllung experimentierten die Erfinder anfangs sogar mit Blei und Wasser; schließlich hatten kleine Styroporkügelchen genau die erwünschten Eigenschaften. Zum großen Durchbruch des Sitzsacks verhalfen der Zufall und ein Bild in einer amerikanischen Zeitung. Dieses Bild des extravaganten Möbelstücks überzeugte eine große Kaufhauskette dermaßen, dass sie gleich 12.000 Stück bei den Erfindern bestellte.

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