Skåneland

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Skåneland umfasst die Provinzen Skåne, Halland und Blekinge im Süden Schwedens und Bornholm in Dänemark

Skåneland ist eine neuzeitliche Bezeichnung für das historische Gebiet im Süden Schwedens mit Schonen (Skåne), Halland und Blekinge und manchmal auch die dänische Ostseeinsel Bornholm.

Das Gebiet wurde mit dem Frieden von Roskilde 1658 von Dänemark an Schweden abgetreten. Bornholm fiel zwei Jahre später durch den Frieden von Kopenhagen wieder an Dänemark zurück.

Die Bezeichnung Skånelandskapen oder de skånska landskapen („die schonischen Provinzen“) wird von Historikern häufiger für die betreffende Region in schwedischer Sprache verwendet. Die dänische Bezeichnung ist Skånelandene.

Der Begriff wird auch im Schwedischen, besonders in poetischen Umschreibungen, als Synonym für Schonen verwendet.

Die Region hat eine große historische und kulturelle Gemeinschaft. Der Name Skåneland ist eine Ableitung aus lateinisch Terra Scaniæ und wurde erstmals 1868 vom Geschichtsprofessor Martin Weibull in seiner Zeitschrift Samlingar till Skånes historia (Sammlungen zur Geschichte Schonens) verwendet. 1903–1923 erschien dann die Historisk Tidskrift för Skåneland (Historische Zeitschrift für Skåneland).

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