Skåneland

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Skåneland: die historischen Provinzen Skåne, Halland und Blekinge.

Skåneland ist eine v.a. um 1900 gebräuchliche Bezeichnung für eine historische Einheit von Landschaften im heutigen Süd-Schweden. In der deutschen Geschichtswissenschaft spricht man von den übersundischen Provinzen, also den Provinzen jenseits des Öresunds.

Skåneland umfasst diejenigen Provinzen, in denen von Anfang des 13. Jahrhunderts bis 1683 das Schonische Recht galt. Im Frieden von Roskilde 1658 musste Dänemark diese wichtigen Provinzen an Schweden abtreten: Schonen (Skåne), Halland und Blekinge. Auch Bornholm gehörte dazu und fiel ebenfalls an Schweden, gelangte aber schon zwei Jahre später durch den Frieden von Kopenhagen wieder an Dänemark.

Der Begriff Skåneland ist eine Ableitung aus lateinisch Terra Scaniæ und wurde erstmals 1868 von dem Geschichtsprofessor Martin Weibull in seiner Zeitschrift Samlingar till Skånes historia (Sammlungen zur Geschichte Schonens) verwendet. 1903–1923 erschien dann die Historisk Tidskrift för Skåneland (Historische Zeitschrift für Skåneland).

Alternative Bezeichnungen[Bearbeiten]

Die Bezeichnung Skånelandskapen oder de skånska landskapen (die schonischen Provinzen) wird von Historikern häufiger für die betreffende Region in schwedischer Sprache verwendet.

Die dänische zusammenfassende Bezeichnung ist Skånelandene.

Abweichende Begriffsverwendung[Bearbeiten]

Skåneland dient im Schwedischen als poetische Umschreibung für Schonen (Skåne).

Weblinks[Bearbeiten]