Stadtfriedhof Ricklingen
Der Stadtfriedhof Ricklingen in Hannover wurde 1908 als Hauptfriedhof Linden von der damaligen Stadt Linden angelegt und gehört heute zum Stadtteil Oberricklingen. Die alte Kapelle wurde 1910 nach Plänen des lindener Architekten Carl Ahrend erbaut. Der Friedhof umfasst circa 54 Hektar mit rund 30.000 Gräbern. Seit 1998 existiert eine Abteilung für anonyme Urnenbeisetzungen.
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Geschichte[Bearbeiten]
Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Einwohnerzahl von Linden als Folge der Industrialisierung erheblich zugenommen. 1885 wurde Linden mit 25.570 Einwohnern zur Stadt erklärt. Die drei bestehenden Friedhöfe Martinskirchhof, Friedhof Neu Linden und Lindener Bergfriedhof reichten nicht mehr aus und konnten auch nicht erweitert werden. Der Magistrat der Stadt Linden beschloss daher 1904 die Einrichtung eines neuen Großfriedhofs. Hierfür wurde ein 17 Hektar großes Grundstück in den Gemarkungen von Ricklingen und Wettbergen an der Göttinger Chaussee erworben. Unter der Leitung von Johannes Balcke wurde der neue Friedhof in architektonischer Friedhofsplanung aufgebaut. Am 1. November 1908 wurde der Hauptfriedhof Linden eröffnet. Mit der Eingemeindung von Linden nach Hannover am 1. Januar 1920 wurde er in Stadtfriedhof Ricklingen umbenannt.
Grabstellen bekannter Personen[Bearbeiten]
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Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Silke Beck, Cordula Wächtler, Klaus Helmer (Red.), Ella Weber (Text): Stadtfriedhof Ricklingen [mit Geschichte, Entwicklung, Übersichtsplan], hrsg. vom Grünflächenamt Hannover, Juli 2002, erhältlich als kostenlose Broschüre oder online als PDF-Dokument
Weblinks[Bearbeiten]
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Commons: Stadtfriedhof Ricklingen (Hannover) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Stadtfriedhof Ricklingen auf hannover.de
52.3322222222229.7108333333333Koordinaten: 52° 19′ 56″ N, 9° 42′ 39″ O