Steinhühner

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Chukarhuhn
Chukarhuhn (Alectoris chukar)

Chukarhuhn (Alectoris chukar)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Chukarhuhn
Wissenschaftlicher Name
Alectoris
Kaup, 1829

Steinhühner sind kräftig gebaute Vögel mit kurzem Hals, großem Kopf, kurzem, auf der Firste gewölbtem Schnabel, mittelhohem Fuß mit stumpfem Sporn oder mit einer den Sporn andeutenden Hornwarze, mittellangem Flügel und ziemlich langem Schwanz. Systematisch stehen sie den Sandhühnern sehr nahe.

Am weitesten verbreitet unter den Steinhühnern ist das Chukarhuhn, das über lange Zeit als eine Art gemeinsam mit dem Steinhuhn beschrieben wurde. Aufgrund des sehr unterschiedlichen Stimmrepertoires hat sich mittlerweile jedoch durchgesetzt, hier zwei Arten zu unterscheiden.

Das Rothuhn kam bis ins 16. Jahrhundert auch in Deutschland im Rhein-, Neckar- und Aartal vor. Es starb dort jedoch um 1560 aus, nachdem damals eine Klimaverschlechterung eintrat. Eingebürgert ist es dagegen in Großbritannien, wo es seit 1770 zum Jagdwild zählt.

Das Przewalskis Steinhuhn, das Klippenhuhn, das Arabische Steinhuhn und das Philbys Steinhuhn sind endemische Arten, die dem Chukarhuhn sehr gleichen, die jedoch nur in eng begrenzten Gebieten vorkommen.

Das Steinhuhn als Jagdwild[1], Nutz- und Haustier[Bearbeiten]

Das Steinhuhn ist sehr leicht zähmbar und seinem Besitzer und Standort treu, weswegen es in Indien, China, Afghanistan, Türkei und anderen südlichen Ländern zum Teil zum Haustier geworden ist. Die Tiere werden auch wegen Eiern und Fleisch gezüchtet , auf die Weide getrieben, laufen frei im Haus und Garten umher und werden auch zu Kampfspielen benutzt. Man hält sie wegen ihres angenehmen Gesanges in sehr engen, kegelförmigen Käfigen. In Griechenland und der Türkei glaubt man, dass sie einen Schutz gegen Zauberei bieten.

Arten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alectoris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Ilse Haseder, Gerhard Stinglwagner: "Knaurs Großes Jagdlexikon", Augsburg: Weltbild, 2000. ISBN 3-8289-1579-5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

    • Haseder S.233