Stryper

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Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Soldiers Under Command
  US 84 12.10.1985 (26 Wo.)
The Yellow and Black Attack
  US 103 23.08.1986 (20 Wo.)
To Hell with the Devil
  US 32 22.11.1986 (74 Wo.)
In God We Trust
  US 32 16.07.1988 (32 Wo.)
Against the Law
  US 39 08.09.1990 (12 Wo.)
Reborn
  US 111 03.09.2005 (1 Wo.)
Murder by Pride
  US 73 08.08.2009 (2 Wo.)
Second Coming
  US 117 13.04.2013 (… Wo.)
No More Hell to Pay
  US 35 23.11.2013 (… Wo.)
Singles[1]
Honestly
  US 23 07.11.1987 (19 Wo.)
Always There for You
  US 71 23.07.1988 (8 Wo.)
I Believe in You
  US 88 05.11.1988 (5 Wo.)
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Stryper (1986)

Stryper ist eine christliche Metal-Band aus Orange County, Kalifornien (USA). Als eine der ersten White-Metal-Bands konnten sie zeitweilig kommerziellen Erfolg erlangen. Stilistisch spielten Stryper in den 1980er Jahren zeitüblichen Glam Metal.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

1981 gründeten Michael und sein Bruder Robert Sweet zusammen mit Oz Fox die Band Roxx Regime, aus der 1984 Stryper hervorging. Unter dem Logo der Band steht eine Bibelstelle als Ursprung des Bandnamens (Jesaja 53,5 LUT). Dabei ist Stryper die Abwandlung von stripes (dt. Wunden) der King James-Übersetzung (KJV). Den Namen Stryper deutet Michael Sweet als Salvation Through Redemption Yielding Peace, Encouragement and Righteousness.

Während der Konzerte trugen die Bandmitglieder anfangs eine gelb-schwarz gestreifte „Uniform“, die eines der Markenzeichen der Band war. Dieses Outfit wurde bei den Konzerten nach der „Wiedervereinigung“ der Band nach der Jahrtausendwende nicht mehr getragen. Auch bekannt wurde die Band als „Bibelwerfer“, da sie an vielen Konzerten Bibeln in die Zuschauerreihen warfen.

Ihre während der 1980er veröffentlichten Studioalben erreichten in den USA allesamt Gold-Status, „To Hell with the Devil“ sogar Platin. Die am höchsten in den Charts platzierte Single war die Ballade „Honestly“ dieses Albums.

Ihr Musikstil wurde von Album zu Album immer poppiger. Erst das 1990er Album Against the Law fiel wieder härter aus.

1992 stieg das Gründungsmitglied Michael Sweet aus, um eine Solokarriere zu starten. Der Rest der Band versuchte als Trio weiterzumachen, löste sich allerdings 1993 auf. In den Jahren 2000 und 2001 kamen sie für einige Livekonzerte wieder zusammen. 2003 wurden zwei neue Songs auf einem Best-of-Album veröffentlicht und die Band ging erneut auf US-Tour. Ein Jahr später folgte eine Live-Aufnahme dieser Tour auf CD, im Jahr 2006 schließlich auch auf DVD.

2005 wurde schließlich das endgültige Comeback bekannt gegeben und das Reunion-Album „Reborn“ veröffentlicht, jedoch nicht mehr mit dem ursprünglichen Bassisten Tim Gaines im Line-up. Danach folgte eine weltweite Tournee.

Am 5. Juni 2009 heiratete Oz Fox in Las Vegas das ehemalige Callgirl Annie Lobért, Gründerin des Missionswerks Hookers for Jesus (Huren für Jesus).

Für die 25th-Anniversary-Tour, die im September 2009 startete, spielte Tim Gaines abermals Bass und auch die typischen schwarz-gelb-gestreiften Kostüme wurden vom Original-Designer Ray Brown für diese Konzertreihe neu entworfen.

Kritik[Bearbeiten]

Die Praktik, auf Konzerten Bibeln in das Publikum zu werfen, sorgte für Kritik an der Band. Teile der Metal-Szene lehnten diese Praktik ab, auch christliche Anhänger übten Kritik an dieser Art der Mission. Teilweise wurden Stryper auf Festivals auch mit Gegenständen beworfen, z. B. beim Dynamo Open Air 1987.

Umstritten ist u. a. das Cover zum Album Soldiers Under Command (1985), das die Band missverständlich als Befürworter des Besitzes von Waffen zeigt und die Kritik zuließ, die Band wäre gewaltverherrlichend. Auch ihre ablehnenden Aussagen gegenüber Drogen und Homosexualität brachten ihnen Kritik ein, sowie hohe Gagenforderungen des Managements bezüglich der Auftritte an manchen Rockfestivals.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1984: The Yellow and Black Attack (Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1985: Soldiers Under Command (Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1986: The Yellow and Black Attack (Re-Issue, Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1986: To Hell with the Devil (Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1988: In God We Trust (Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1990: Against the Law (Enigma Records/Hollywood Records)
  • 1991: Can't Stop the Rock: The Stryper Collection 1984-1991 (Hollywood Records)
  • 2003: 7: The Best of Stryper (Hollywood Records)
  • 2004: 7 Weeks: Live in America 2003 (Fifty-Three Five Records)
  • 2005: Reborn (Big 3 Records)
  • 2009: Murder by Pride (Big 3 Records)[2]
  • 2011: The Covering (Big 3 Records)
  • 2013: Second Coming (Frontiers Records)
  • 2013: No More Hell to Pay (Frontiers Records)
  • 2014: Live at the Whisky (Frontiers Records)

Videos[Bearbeiten]

  • 1985: Live in Japan
  • 1987: In the Beginning
  • 2000: Stryper Expo
  • 2001: Stryper Expo
  • 2006: Stryper, Live in Puerto Rico

Mitglieder[Bearbeiten]

  • Michael Sweet (1983-1992; 2003-) (Gitarre, Gesang)
  • Oz Fox [richtiger Name: Richard Martinez] (1983-1992; 2003-) (Gitarre, Begleitgesang)
  • Robert Sweet (1983-1992; 2003- ) (Drums, Begleitgesang)
  • Tracy Ferrie (2004- ) (Bass, Begleitgesang)
  • Tim Gaines [richtiger Name: Timothy James Hagelganz] (1983-1992; 2003-2004; 2009-) (Bass, Begleitgesang)

Weitere Projekte der Bandmitglieder[Bearbeiten]

  • Robert Sweet - Drums & Production - Bandname: DBeality - Album: Dbeality (2006/2007)
  • Oz Fox - Gitarre - Bandname: Bloodgood (seit 2007)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b US-Charthistorie
  2. Stryper's „Murder By Pride“ Gets Euro Release Date - Metal Underground.com

Weblinks[Bearbeiten]