T. S. Monk

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T.S. Monk

Thelonious Sphere „T. S.“ Monk, Jr. (* 27. Dezember 1949 in New York City, New York) ist ein amerikanischer Jazz-Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist des Post Bop.

Monk hatte sein Bühnen-Debüt mit zehn Jahren an der Seite seines Vaters Thelonious Monk. Nachdem er eine Zeit seines Berufslebens außerhalb des Jazz arbeitete, gründete Monk in den 1980er Jahren eine eigene Formation, in der er auch als Sänger wirkte. Das 1980 entstandene Debütalbum, House of Music enthielt einige Hits, die in den R&B Charts erfolgreich waren, wie Bon Bon Vie (Gimme the Good Life) oder Candidate for Love. In den 1990er Jahren wandte sich Monk neben den eher Funk-orientierten Aufnahmen mit seiner regulären Band dem Werk seines Vaters zu und rekapitulierte dabei den Sound der klassischen Hard Bop Aufnahmen des Blue Note Labels. Dies gelang ihm insbesondere mit dem Album Monk on Monk, das er 1997 mit Gastmusikern wie Clark Terry, Arturo Sandoval, Roy Hargrove, John Clark, Bobby Watson, Wayne Shorter, Jimmy Heath, Howard Johnson, Geri Allen, Herbie Hancock, Ron Carter, Dave Holland, Christian McBride, Kevin Mahogany und Dianne Reeves aufnahm und das ausschließlich den Kompositionen seines Vaters gewidmet war.[1] Monks Schlagzeugstil ist von Max Roach und Tony Williams beeinflusst.

Diskografie[Bearbeiten]

  • House of Music (1980)
  • More of the Good Life (1981)
  • Human (1982)
  • Take One (1992)
  • Changing of the Guard (1993)
  • The Charm (1995)
  • Monk on Monk (1997)
  • Crosstalk (1999)
  • Higher Ground (2003)

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Zit. nach Cook & Morton, S. 1047 f.. Die Autoren bewerteten in der 6. Auflage des Penguin Guides of Jazz - bei allen Vorbehalten gegenüber dem sonstigen Werk des Bandleaders - das Werk Monk on Monk mit der Höchstnote von vier Sternen und nennen es „a splendid recording, multi-dimensional, richly textured, carefully thought out and thoroughly satisfying“.