Telesphorus

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Bischof Telesphorus. Zu der hinter dem gleichnamigen Pseudonym Telesphorus stehenden Literatur aus dem 14. Jahrhundert siehe Telesphorus von Cosenza, zu Telesphoros siehe Telesphoros.

Telesphorus (* in Griechenland; † 136 oder 137 in Rom) war Bischof von Rom (etwa 125/126–136/137) zur Regierungszeit Kaiser Hadrians. Die Tradition der weihnachtlichen Messe zur Mitternacht, das Feiern von Ostern an Sonntagen, die sieben Wochen Fastenzeit vor Ostern und das Singen des Gloria werden üblicherweise ihm zugeordnet, auch wenn Historiker dies bezweifeln. Irenäus von Lyon nennt Telesphorus einen Märtyrer.

In der katholischen Tradition wird sein Gedenktag am 5. Januar begangen, in der orthodoxen am 22. Februar. Die Karmeliter verehren Telesphorus als ihren Schutzheiligen, da er angeblich auf dem Berg Karmel als Eremit lebte. Sein Name bedeutet: der zielgerichtet Eifrige (griech.)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Telesphorus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Sixtus I. Bischof von Rom
(Die Bezeichnung Papst wurde erstmals 384 verwendet)

ca. 125–137
Hyginus