The Crows

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Crows
Allgemeine Informationen
Genre(s) Doo Wop
Gründung 1951
Auflösung 1955
Gründungsmitglieder
Lead
Daniel „Sonny“ Norton
Bariton
William „Bill Davis“ (Bariton)
Tenor
Harold Major
Tenor
Jerry Wittick
Bass
Gerald Hamilton
Letzte Besetzung
Tenor und Gitarre
Mark Jackson

The Crows waren eine amerikanische Rhythm and Blues-Gesangsgruppe, die in den 1950er-Jahren kommerziell erfolgreich war. Die zweite Single der Gruppe hieß Gee und war der erste und einzige größere Hit der Gruppe. Das Stück erschien 1953 und wird als erster Rock and Roll-Hit einer Rock and Roll-Gruppe bezeichnet.[1] Es erreichte 1954 in den Pop-Billboard-Charts Platz 14, in den Rhythm and Blues-Billboard-Charts Platz 2.

Geschichte[Bearbeiten]

Single The Crows: Gee

Als sich The Crows 1951 formierten, waren die Mitglieder Daniel „Sonny“ Norton (Lead); William „Bill“ Davis (Bariton); Harold Major (Tenor); Jerry Wittick (Tenor) und Gerald Hamilton (Bass). 1952 verließ Wittick die Gruppe und wurde durch Mark Jackson (Tenor und Gitarre) ersetzt.[1]

Die Gruppe wurde bei der Wednesday night talent show des Apollo Theater vom Agenten Cliff Martinez entdeckt, und es erschien zunächst im Mai 1952 eine Single bei Jubilee Records mit dem Titel I Can't Get Started With You/Lu Lu Belle Blues, und die Interpreten nannten sich Fat Man Humphries and the Four Notes.[2] Die Single blieb erfolglos.

Ihr Manager Martinez brachte die Gruppe zum unabhängigen Produzenten George Goldner, der gerade das kleine Independent-Label Rama Records gegründet hatte.[3] The Crows waren die erste Gruppe, die unter Vertrag genommen und mit der Aufnahmen gemacht wurden. Die ersten Stücke wurden als Hintergrund für den Tenor und Pianisten Viola Watkins aufgenommen. Gee war das dritte Stück, das während der ersten Aufnahmesession am 10. Februar 1953 aufgenommen wurde. Das Stück wurde innerhalb weniger Minuten vom Bandmitglied William Davis arrangiert, Viola Watkins wird mit als Urheber angegeben.[4]

Im Mai 1953 erschien eine erste Single der Crows bei Rama Records: Seven Lonely Days/No Help Wanted (Rama 3). Der Song Gee wurde zunächst im Juni 1953 als B-Seite der Ballade I Love You So herausgegeben (Rama 5). Allerdings begannen Radiostationen, die Platte umzudrehen und Gee zu spielen, zuerst in Philadelphia, dann in New York City und Los Angeles. Im Januar 1954 waren vom Stück 100.000 Platten verkauft worden, und im April erreichte es in den Rhythm-and-Blues-Charts Platz 2[5] und den Pop-Charts des Billboard-Magazins Platz 14.[6] Ein Jahr nach der Aufnahme war das Lied ein erfolgreicher Hit.

The Crows hatte als One Hit Wonder nur ein sehr erfolgreiches Lied. Während Gee in den Charts platziert war, veröffentlichte die Plattenfirma weitere Singles der Gruppe, etwa Heartbreaker, Baby und Miss You, aber keine war erfolgreich. Der Misserfolg und fehlende Möglichkeiten, regelmäßig aufzutreten, um ihre Aufnahmen zu unterstützen, führten zur Auflösung der Gruppe einige Monate, nachdem Gee nicht mehr in den Charts war.[7][8] Die Besetzung der Gruppe blieb während ihres Erfolgs unverändert. Gerald Hamilton verstarb in den 1960ern und Daniel Norton 1972.[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jay Warner: American Singing Groups: A History from 1940s to Today, Hal Leonard Corporation, 2006, Seite 137
  2. US-Katalognummer: Jubilee 5085; Warner, Jay : The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York : Billboard Books, 1992, S. 137 und 139
  3. Ted Fox: Showtime at the Apollo, 2nd Ed., Da Capo Press, New York, N.Y. 1993, S. p. 116, ISBN 0-306-80503-0.
  4. & Steve Propes Jim Dawson: What Was the First Rock'n'Roll Record. Faber & Faber, Boston & London 1992, S. Seiten 124-127, ISBN 0-571-12939-0.
  5. Whitburn, Joel : Top 40 R&B and Hip-Hop Hits. 1942-2004. New York, N.Y.: Billboard Books, 2006, S. 127
  6. Whitburn, Joel : Top Pop Records 1940-1955. Menomonee Falls, Wisconsin : Record Research, 1973, S. 18
  7. The Crows. history-of-rock. Abgerufen am 17. November 2006.
  8. J. C. Marion, DooWop Nation Nr. 7
  9. Warner, Jay, American Singing Groups: A History from 1940s to Today, Hal Leonard Corporation, 2006, Seite 139

Literatur[Bearbeiten]

  • Warner, Jay: The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 137-139

Weblinks[Bearbeiten]