Theodor Hirsch

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Theodor Hirsch (* 17. Dezember 1806 in Altschottland, bei Danzig; † 17. Februar 1881 in Greifswald) war ein Historiker.

Theodor Hirsch, Vetter von Siegfried Hirsch studierte in Berlin Theologie, Geschichte und Geographie, war dann Lehrer am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Berlin und wurde 1833 an das Gymnasium in Danzig berufen, an dem er 32 Jahre den Unterricht in Geschichte leitete.

Neben seinem Lehramt widmete er sich besonders der Geschichte seiner Vaterstadt, deren Behörde ihm 1850 die Neuordnung und Verwaltung des Stadtarchivs übertrug.

Außer zahlreichen Arbeiten über einzelne Institute Danzigs (die St. Marienkirche, das Gymnasium, den Artushof), über die Nachbarklöster Oliva und Zuckau, über den Handelsverkehr Danzigs mit den italienischen Staaten im 16. Jahrhundert etc. schrieb er besonders die von der Jablonowskischen Gesellschaft gekrönte Schrift Danzigs Handels- und Gewerbegeschichte unter der Herrschaft des Deutschen Ordens (Leipzig 1858) und verband sich 1860 mit Ernst Gottfried Wilhelm Strehlke und Max Toeppen zur Herausgabe der Scriptores rerum Prussicarum (Leipzig: Hirzel, 1861-1874, Bd. 1-5). Von den Urkunden und Aktenstücken zur Geschichte des Großen Kurfürsten gab er 1880 einen Band heraus.

1865 wurde er als ordentlicher Professor der Geschichte an die Universität Greifswald berufen, wo er zugleich als Direktor der königlichen Universitätsbibliothek tätig war und neben der preußischen auch die Alte Geschichte behandelte. Dort starb er am 17. Februar 1881 an einem Schlaganfall.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Wikisource: Theodor Hirsch – Quellen und Volltexte
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