Thomas E. Kurtz

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Thomas Eugene Kurtz (* 1928 in Oak Park, Illinois) ist US-amerikanischer Mathematiker und Informatiker. Bekannt wurde er als Mitentwickler der Programmiersprache BASIC.

Kurtz studierte am Knox College mit dem Bachelor Abschluss und promovierte 1956 an der Princeton University bei John W. Tukey (An extension of multiple comparisons procedure)[1]. Am Dartmouth College, an dem er seit 1956 war, entwickelte er 1963/64 zusammen mit John G. Kemeny unter anderem die Programmiersprache BASIC für ihre Studenten (die erste Version schrieben sie 1964 und die ersten Programme liefen am 1. Mai auf den Computern in Dartmouth). Außerdem entwickelten beide im selben Zeitraum das Time Sharing System in Dartmouth.

1966 bis 1975 war er Direktor des Kiewit Rechenzentrums in Dartmouth und 1975 bis 1978 leitete er das Office of Academic Computing. 1980 bis 1988 leitete er das Informatik Graduierten-Programm in Dartmouth (Computer and Information Systems Program). Danach konzentrierte er sich wieder auf die Lehre als Professor für Mathematik.

1983 gründete er mit Kemeny die Firma True BASIC, die eine weiterentwickelte BASIC Variante vertrieb (inzwischen hatte auch Bill Gates bei Microsoft für den Personalcomputer-Markt einen BASIC Interpreter geschrieben).

1991 erhielt er den Computer Pioneer Award. 1994 wurde er Fellow der Association for Computing Machinery.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit John G. Kemeny: Basic Programming. Wiley, 1967; 1980
  • Basic Statistics. Prentice Hall, 1963
  • mit John G. Kemeny: Structured Basic Programming. Wiley, 1987
  • mit John G. Kemeny & J. Laurie Snell: Computing for a course in finite mathematics. Longman Higher Education, 1985

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Mathematis Genealogy Project