Trackpoint

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Trackpoint auf einer IBM-Tastatur
Trackpoint (oben links) in einem ThinkPad

Der TrackPoint ist eine Art kleiner Joystick, der in die Mitte einer Tastatur (immer zwischen den Tasten b, g und h) eingelassen ist und die Funktion einer Maus übernimmt. Er wurde 1984 vom IBM-Wissenschaftler Ted Selker erfunden.

Die Funktionsweise ist ähnlich der eines Joysticks. Je stärker man ihn in eine Richtung drückt, desto schneller bewegt sich der Mauszeiger in diese Richtung. Das Funktionsprinzip beruht auf der Verwendung von Dehnungsmessstreifen, an denen eine konstante Spannung anliegt. Jede Berührung des TrackPoints ändert den elektrischen Widerstand des entsprechenden Streifens für die Dauer der Berührung. Die daraus resultierenden Spannungsänderungen werden durch einen nachgeschalteten integrierten Schaltkreis in digitale Signale umgewandelt.

Eingesetzt werden TrackPoints zum Beispiel in Notebooks. Vorteile eines TrackPoints gegenüber einem Touchpad sind, dass man die Finger zur Mauszeigersteuerung nicht von der Tastatur nehmen muss und dass der Finger immer an derselben Position bleibt: Anders als beim Touchpad muss der Finger bei größeren Mausbewegungen nicht herumbewegt, ständig abgehoben und wieder aufgelegt werden.

Die Bezeichnung „TrackPoint“, ursprünglich ein Markenname von IBM, wurde inzwischen an Lenovo übertragen. Andere Hersteller verwenden Bezeichnungen wie „Accu Point“ (Toshiba), „Trackstick“, „TouchStyk“ (Synaptics) oder „Pointing Stick“ (Hewlett-Packard).

IBM setzte in seiner ThinkPad-Reihe lange Zeit nur TrackPoints ein, während andere Hersteller eine Kombination aus Touchpad und TrackPoint anboten oder ausschließlich auf Touchpads setzten. Die aktuellen Lenovo ThinkPads sind mit Ausnahme einiger Subnotebooks nun mit beiden Varianten ausgestattet, was als UltraNav bezeichnet wird.

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