Tretkurbel
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Tretkurbeln sind beim Fahrrad oder Tretboot die mit den Füßen über Pedale betätigten Hebel zur Kraftübertragung auf die Kette oder den Propeller des Bootes.
Tretkurbeln werden aus Stahl, Aluminium oder Carbon gefertigt und meist in 170 oder 175 mm Länge angeboten. Die Auswahl für den einzelnen Radfahrer richtet sich nach dem Zusammenwirken von Parametern wie Rahmenhöhe, Körpergröße, Beinlänge und gewünschter Sitzposition. Profirennfahrer verwenden Tretkurbeln mit bis zu 190 mm Länge.
Ermüdungsbruch an einem Aluminiumpedalarm. Hell: der Spröd-, Gewaltbruch. Dunkel: der Ermüdungsbruch mit Rastlinien
Für die Verbindung zwischen Tretkurbel und Tretlager gibt es unterschiedliche Befestigungen. Siehe dazu Verbindung von Tretlagerwelle und Kurbeln.
Als mögliche Erfinder der Tretkurbel gelten:
- Pierre Michaux (1813–1883), Frankreich - Pedalantrieb für Fahrräder 1861
- Philipp Moritz Fischer (1812–1890), Deutschland - Fahrrad mit Tretkurbel um 1869
[Bearbeiten] Literatur
- Fritz Winkler, Siegfried Rauch: Fahrradtechnik Instandsetzung, Konstruktion, Fertigung. 10. Auflage, BVA Bielefelder Verlagsanstalt GmbH & Co. KG, Bielefeld, 1999, ISBN 3-87073-131-1

