Tusi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tusi (Begriffsklärung) aufgeführt.

Tusi (chinesisch 土司Pinyin tǔsī, W.-G. t'u-ssu ‚Stammeshäuptling/einheimische Fürsten‘) bzw. das danach benannte Tusi-System, Tusi-Institution oder Stammeshäuptlingssystem bzw. Stammeshäuptlingsinstitution (土司制度Tusi zhidu, englisch Native chieftain system/Indigenous minority officers system) ist ein System der Ernennung von Stammeshäuptlingen/einheimischen Fürsten zu chinesischen Beamten in Gebieten mit nationalen Minderheiten, das während der Mongolen-, Ming- und Mandschu-Dynastie in Nordwest- und Südwestchina praktiziert wurde.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • She Yize: Zhongguo tusi zhidu (Chinas Tusi-Institution). Chongqing 1944
  • Bao Zunpeng (Hg.): Mingdai tusi zhidu. (Das Stammeshäuptlingssystem der Ming-Zeit). Taibei 1968
  • Gong Yin: Zhongguo tusi zhidu (Chinas Stammeshäuptlingssystem). Kunming 1992
  • Li Shiyu: Qingdai tusi zhidu lunkao (Untersuchungen zum Stammeshäuptlingssystem der Qing-Zeit). Beijing 1998
  • Gao Shirong: Xibei tusi zhidu yanjiu (Untersuchung des Tusi-Systems in Nordwestchina). Beijing 1999

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Das Cihai (2003:1703c) kennt das Tusi zhidu schon in der Zeit der Südlichen Song-Dynastie.