Uğur Üngör

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Uğur Ümit Üngör (* 1980 in Erzincan) ist ein niederländischer Forscher über Völkermord und Massengewalt.

Üngör, der in der Türkei geboren wurde und in Enschede in den Niederlanden aufwuchs,[1][2] lehrt Geschichte an der Universität Utrecht und Soziologie am NIOD-Institut für Krieg, Holocaust und Völkermordstudien.[3] Er veröffentlichte weitgehend im Feldbereich von Massengewalt und Völkermord, vor allem über den Völkermord an den Armeniern und den Völkermord in Ruanda.

Üngors Buch The Making of Modern Turkey; Nation and State in Eastern Anatolia, 1913-50 (Oxford University Press, 2011) war der Gewinner des Erasmus-Forschungspreises (Praemium Erasmianum) 2010,[4] und des Keetje Hodshon Prize, der durch die Königliche Holland-Gesellschaft für Wissenschaft und Humanität verliehen wurde.[5] Am 27. September 2012 wurde Ümit Üngör der Young Scientist Award von der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften verliehen.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2]
  3. http://www.ungor.nl/?page_id=22/
  4. http://www.erasmusprijs.org/index.cfm?lang=nl&page=%C3%9Cng%C3%B6r,+Dr+U.U.+(2010)
  5. http://www.khmw.nl/actueel/keetje-hodshon-prijs-2011-toegekend-aan-dr-y-ngy-r/78
  6. http://knaw.nl/Pages/DEF/33/355.html