Ubiquitätslehre

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Nach der Ubiquitätslehre Martin Luthers ist Jesus Christus allgegenwärtig nicht nur nach seiner göttlichen Natur, sondern auch gemäß seiner menschlichen, da beide nicht voneinander zu trennen seien und sich gegenseitig durchdringen („Communicatio idiomatum“).

Luther entwickelte diese Lehre in der Auseinandersetzung mit den reformierten Theologen Ulrich Zwingli und Johannes Calvin, die gemäß der Lehre vom sog. Extra-Calvinisticum annahmen, dass Jesu menschliche Natur sich seit der Himmelfahrt zur Rechten Gottes im Himmel befinde und deswegen nicht gleichzeitig im Abendmahl körperlich präsent sein könne.[1]

In der zeitgenössischen evangelischen Theologie hat insbesondere Jörg Baur versucht, die Ubiquitätslehre neu als relevant für den Glauben zu erschließen.

Literatur[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. reformiert-online.net

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Ubiquität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen