Vertrag von Salomón-Lozano

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Der Vertrag von Salomón-Lozano ist ein multilateraleraler Grenzvertrag zwischen Kolumbien, Peru und Ecuador vom 24. März 1922.

Vertragsinhalt[Bearbeiten]

Peru spaltete das Gebiet zwischen Putumayo und Río Caquetá ab und trat es an Kolumbien ab, das dadurch über die Hafenstadt Leticia Zugang zum Amazonas erlangte.

Folgen[Bearbeiten]

Ecuador und Peru sahen Kolumbien übervorteilt, Ecuador sah sich zudem im Osten von Peru und peruanischen Gebietsansprüchen eingeengt.

Streitigkeiten um Leticia führten letztlich zum Kolumbianisch-Peruanischen Krieg; die umstrittene Grenzziehung war auch einer der Hintergründe des Peruanisch-Ecuadorianischen Krieges.