Río Putumayo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Putumayo (Fluss))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Río Putumayo
Rio Içá
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Río Putumayo

Río Putumayo

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Kolumbien (Grenze zu Peru und Ecuador), Brasilien
Flusssystem Amazonas
Abfluss über Amazonas → Atlantik
Beginn als Caquetá aus dem Guamués nahe PastoVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung bei Santo Antônio do Içá in den Amazonas-3.1350311752714-67.974128723145Koordinaten: 3° 8′ 6″ S, 67° 58′ 27″ W
3° 8′ 6″ S, 67° 58′ 27″ W-3.1350311752714-67.974128723145
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 1813 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 148.000 km²[1]
Abfluss[1] an der Mündung
AEo: 148.000 km²
MQ
Mq
8760 m³/s
59,2 l/(s km²)
Schiffbar fast in ganzer Länge

Der Río Putumayo (auf Inga-Kichwa Valsayacu oder Walsayaku), im unteren Laufabschnitt (in Brasilien) Río Içá, ist ein Fluss in Südamerika. Er mündet in Brasilien nahe bei San Antônio do Içá in den Amazonas.

Der 1813 km lange Fluss hat eine Wasserführung von 8760 m²/s[1]. Der Putumayo ist in fast seiner ganzen Länge befahrbar und ist damit ein bedeutenderer Wasserweg als der nördlich parallel verlaufende Río Japurá. Er ist Transportweg vor allem für die Viehwirtschaft (4 % des Einzugsgebietes sind Grasland) und die Kautschukindustrie.

Der Putumayo entspringt als Río Guamués in der Nähe von Pasto, Kolumbien, im La Concha-See. Der Guamués durchfließt nach dem Austritt aus den Anden südostwärts schwach reliefierten tropischen Regenwald (87 % des Einzugsgebietes). Ab Puerto Asís bildet er als Putumayo die Südwestgrenze Kolumbiens nach Ecuador und Perú.

Nach dem Fluss ist das kolumbianische Departamento Putumayo benannt.

Siehe auch: Liste der längsten Flüsse der Erde

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Río Putumayo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Barthem, R.B. et al.: Global International Waters Assessment, Regional Assessment 40B – Amazon Basin, UN Environment Programme, Kalmar 2004