Vevo

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Vevo
Logo seit März 2013
www.vevo.com
Motto Music Evolution Revolution!
Beschreibung Videoportal
Eigentümer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Universal Music Group
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sony Music Entertainment
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Abu Dhabi Media Company
Erschienen 8. Dezember 2009 (Vereinigte Staaten und Kanada)
Jahreseinnahmen 150 Mio. US-Dollar (2011)[1]

Vevo (Eigenschreibweise: VEVO) ist ein Musikvideo- und Unterhaltungs-Internetangebot auf diversen Plattformen. Betrieben wird es von Sony Music Entertainment, Universal Music Group und der Abu Dhabi Media Company[2], auch Google ist am Unternehmen beteiligt. Der Dienst startete offiziell am 8. Dezember 2009[3] und umfasst derzeit ca. 75.000 Musikvideos.[4]

Um große Werbekunden zu gewinnen, zensierte VEVO anfangs sämtliche Videos mit anstößigem Inhalt („explicit content“).[5] Seit Anfang 2011 ist das Unternehmen von diesem Vorgehen abgewichen und stellt nun sowohl unzensierte als auch zensierte Versionen der betroffenen Videos zur Verfügung. Die Verbreitung von Videos erfolgt sowohl über YouTube[6], als auch die eigene Website des Dienstes vevo.com. Diese war Anfang 2014 unter anderem in den Ländern USA, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Neuseeland, Spanien, Deutschland, Polen und Großbritannien verfügbar.

Vevo war in Deutschland zunächst nicht verfügbar, da nach eigenen Angaben im November 2010 keine Einigung mit der GEMA erzielt werden konnte.[7] Am 2. September 2013 gab Vevo bekannt, mit der GEMA eine Einigung erzielt zu haben. Die Nutzer können seit dem 1. Oktober 2013 auf Vevo in Deutschland über die Website sowie über Apps für Smartphones, Tablets und Spielkonsolen und die Settop-Box Apple TV sowie seit März 2014 über den HDMI-Stick Chromecast von Google zugreifen. Zwar lassen sich die Vevo Videos an den Fernseher streamen, aber Vevo TV bisher nicht.[8] Vevo startete in Deutschland vorerst ohne YouTube.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. VEVO Is Profitable With $150M Revenue, Adding XBox "Within 30 Days". In: Hypebot. 1. Februar 2012, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).
  2. Abu Dhabi Media Company: Vevo Partners With Abu Dhabi Media Company. 19. Oktober 2009, abgerufen am 19. September 2010 (englisch).
  3. David Lieberman: Vevo music video service hits the Web Dec. 8. In: USA Today. 7. Dezember 2009, abgerufen am 19. September 2010 (englisch).
  4. Häufig gestellte Fragen zu Vevo. Abgerufen am 17. Oktober 2013.
  5. Michael Learmonth: Vevo Censors Music Videos for Brands. In: Advertising Age. 22. Januar 2010, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).
  6. Eliot van Buskirk: YouTube Globalization Continues with Four New Languages. In: Wired. 25. August 201, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).
  7. Andrea Rungg: Musikplattform Vevo Sony hofft auf Frieden zwischen YouTube und Gema. In: Financial Times Deutschland. 8. November 2010, archiviert vom Original am 9. November 2010, abgerufen am 26. August 2013.
  8. YouTube-Konkurrent einigt sich mit Gema. In: Süddeutsche Zeitung. 2. September 2013, abgerufen am 2. September 2013 (dpa/bero).
  9. Twitter.com: Vevo startet diesen Herbst vorerst ohne YouTube. 26. September 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013.