Video Disk Recorder
| VDR | |
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OSD mit EPG |
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| Basisdaten | |
| Entwickler | Klaus Schmidinger |
| Aktuelle Version | 2.0.1 (13. April 2013) |
| Betriebssystem | Linux |
| Kategorie | Software |
| Lizenz | GPL |
| Deutschsprachig | Ja |
| VDR-Homepage | |
Video Disk Recorder (VDR) ist eine freie Software für das Betriebssystem Linux. Mit dem VDR hat man die Möglichkeit, einen Computer als digitalen Videorekorder zu nutzen.
Inhaltsverzeichnis |
Konzept [Bearbeiten]
Der VDR ist ein Sammlung von Programmen unter Linux, die ursprünglich für einige aktive DVB-Karten mit Video-Ausgang (Full-Featured) entwickelt wurden.
Benötigt wurde dazu zunächst ein PC ab 166 MHz und eine digitale (Full-Featured) TV-Karte (DVB-Karte) für Satelliten-, Terrestrischen- oder Kabelempfang.
Der Hauptunterschied zu anderen Programmen, die Fernsehempfang auf dem PC ermöglichen, bestand darin, dass die Möglichkeiten aktiver DVB-Karten (Full-Featured) konsequent genutzt werden können. Die Bildausgabe erfolgt dann direkt von der DVB-Karte als VIDEO-Signal zum Fernseher und nicht, wie bei anderen Systemen, über eine Grafikkarte.
Mittels einer normalen IR-Fernbedienung ist das VDR-System über das OSD-Menü vollständig steuerbar.
Aus der Fähigkeit, Fernsehen und Radio auf einem VDR-System zu empfangen und Sendungen auf einer Festplatte zu speichern, wird so ein Festplattenreceiver (PVR) mit den erweiterten Möglichkeiten eines PCs.
Weitere Zusatzfunktionen wie DVD-Player, MP3-Player, IPTV und Webradio lassen sich über eine Vielzahl an Plug-ins in das VDR-System integrieren.
Architektur [Bearbeiten]
Die gesamte Software des VDR ist unter Linux als nach dem Client-Server-Modell konzipiert, sodass heute viele weitere TV-Karten zum TV-Empfang im Server des VDR verwendet werden können.
Lediglich zur Wiedergabe ist im Client eine leistungsfähige Grafikkarte oder eine TV-Karte mit MPEG-Hardware-Decodierung oder noch eine aktive DVB-Karte mit Video-Ausgang erforderlich.
Vom VDR können auch Fernsehsendungen als IP-Stream in ein Netzwerk verbreitet werden. Alternativ kann dann die Programmauswahl und Programmierung der TV-Sendungen von einem Internetbrowser erfolgen und der VLC kann zum Fernsehempfang verwendet werden.
Auch die Reelbox ist nach dem Prinzip des VDR aufgebaut.
Funktionen [Bearbeiten]
Der Video Disk Recorder und dessen Plugins bieten unter anderen folgende Funktionen:
- Nutzung der OSD-Funktion der FF-DVB-Karte
- Steuerung über Fernbedienung oder Tastatur
- Unterstützt mehrere DVB-Karten und einige Modelle von Analog-TV Karten (eine FF-DVB-Karte wird zur Video-Ausgabe empfohlen).
- verschiedene Empfangssysteme DVB-S/C/T können gemischt werden
- Unterstützung verschlüsselter Pay-TV-Sender (CI-CAM)
- Elektronische Programmzeitschrift (EPG) (was läuft jetzt/als Nächstes?)
- Unterstützung aller verfügbaren Audio-Spuren einschließlich Dolby Digital
- Timer, Autotimer (Erzeugen von Timern nach Stichwortsuche im EPG)
- Schlafmodus (Standby) und Aufwachfunktion über Timersteuerung
- Sofortaufnahme, zeitversetztes Fernsehen (timeshift)
- Schneiden und Aufbereiten der Aufnahmen in die gängigen Formate mit anschließender Brennfunktion
- Fernbedienung, Programmierung, Verwaltung per Webbrowser über HTTP-Server im lokalen Netz oder Internet
- Streaming (Fernsehbild oder Radioton über das Netz auf Streaming-Clients abrufbar)
- Netzwerkfähig: Es muss nicht in jedem VDR im Netzwerk eine TV-Karte sein.
- Über eine Plugin-Schnittstelle erweiterbar
Weblinks [Bearbeiten]
- VDR-Portal, deutschsprachige Anlaufstelle rund um den VDR
- VDR-Wiki, ein Nachschlagewerk rund um den VDR mit Installationsanleitungen und mehr
