Videoaktivismus

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Videoaktivismus ist eine Form des zumeist linken politischen Aktivismus, der bereits in den 1980er Jahren u. a. in den Sozial-, Umwelt-, Antirassismus- und Queer-Bewegungen entstand und sich der Medien Film und Video bedient.

Durch den Umstand, dass Videokameras immer erschwinglicher wurden und der Zugang zum Internet eine große Verbreitungsmöglichkeit bietet, entstanden zahlreiche Videokollektive, die ihre Produktionen unentgeltlich im Netz bereitstellen. Immer populärer wird dabei auch die Verwendung von Lizenzen wie der Creative Commons License, womit auch Kritik an den Konzepten von Copyright und geistigem Eigentum artikuliert werden soll. So sind Filme von Videoaktivisten oft als Copyleft-Film gekennzeichnet.

Der Begriff Videoaktivismus etablierte sich, als immer mehr Aktivisten mit Videokameras Demonstrationen und politische Aktionen begleiteten und dokumentierten. Auf diesem Weg entstehen bis heute zahllose Filme, von kurzen Video-Clips bis hin zu abendfüllenden Dokumentationen.

Der Videoaktivismus bietet die Chance, jenseits der etablierten Mainstream-Meinung oder Spin von PR-Agenturen alternative Informationen, Sichtweisen und Nachrichten zu dokumentieren und zu verbreiten.

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