Webmail

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Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetserviceprovider bieten Webmail als Ergänzung zu ihrem Service an, bei Freemail-Anbietern wird die Nutzung meist über Werbung finanziert.

Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da E-Mails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind.

Nachteilig ist, dass die Weboberflächen im Vergleich zu gängigen E-Mail-Clients teils weniger Funktionen beherrschen und die E-Mails nur umständlich offline bereitgestellt werden können. Allerdings existieren vereinzelt Softwarelösungen, die Teile der Webmail-Funktionalität in das Betriebssystem integrieren (z. B. den Versand von E-Mails aus Drittanwendungen mittels MAPI) [1].

Einer der ersten populären Webmail-Anbieter war Hotmail, welcher seinen inzwischen zu Windows Live von Microsoft gehörendem Dienst am 4. Juli 1996, dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag, startete.

[Bearbeiten] Server-Software

Zur Bereitstellung von Webmail-Diensten eignen sich Programme wie

[Bearbeiten] Vergleich von Free-Mail-Anbietern

Siehe Freemail.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. MAPI4Webmail, Affixa (E-Mail-Versand aus Drittanwendungen unter Windows über die MAPI-Schnittstelle)
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