Wechselnote

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Wechselnote (auch Drehnote oder Nebennote, engl. bzw. ital.: Cambiata) verlässt einen Akkord über gleichbleibender Harmonie (bzw. Funktion) meist stufenweise - also ganz- oder halbtönig (im Sekundabstand) nach oben bzw. unten - und kehrt wieder zu ihm zurück. Wechselnoten haben verzierende oder auflockernde Funktion und gehören zu den häufigsten melodischen Vorgängen. Sie stehen oft auf unbetonter Taktzeit.

Die Wechselnote ist nicht mit dem Vorhalt oder dem Durchgang zu verwechseln.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhard Amon,: Lexikon Harmonielehre. Nachschlagewerk zur durmolltonalen Harmonik mit Analysechiffren für Funktionen, Stufen und Jazz-Akkorde. Doblinger u. a., Wien u. a. 2005, ISBN 3-900695-70-9, S. 95.
  • Jürgen Ulrich: Harmonielehre für die Praxis. Schott, Mainz 2008, ISBN 978-3-7957-8738-7, S. 46.

Weblinks[Bearbeiten]