Werner Scharf

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Werner Scharf (* 19. September 1906[1] in Leipzig; † 30. April 1945 in Rathenow) war ein deutscher Schauspieler, der in über 40 Spielfilmen mitwirkte.

Der Sohn des promovierten Chemikers Fritz Scharf[2] besuchte ab 1917 das Königin-Carola-Gymnasium in Leipzig, das er 1926 mit dem Reifezeugnis verließ.[3]. 1926/27 erhielt er Schauspielunterricht bei Ernst Legal. Er begann seine Bühnenkarriere zu dieser Zeit am Hessischen Landestheater Darmstadt. Sein erstes Engagement trat er 1927 am Staatlichen Theater Kassel an.

1932 trat er mit einem Engagement am Komödienhaus erstmals in Berlin auf. In den 30er und beginnenden 40er Jahren wirkte er in vielen Filmen mit, in denen er elegante, häufig aber zugleich zwielichtige und unsympathische Männer darstellte. Zu dem Film Fronttheater schrieb er das Manuskript. Scharf wurde 1944 zum Volkssturm eingezogen und fiel in den letzten Kriegstagen.

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1939: Bel Ami
  • 1939: Der Vierte kommt nicht
  • 1939: Drei wunderschöne Tage
  • 1939: Ich bin gleich wieder da
  • 1939: Ich bin Sebastian Ott
  • 1939: Frau im Strom
  • 1939: Ein Mann auf Abwegen
  • 1939: Pedro soll hängen (UA: 1941)
  • 1940: Stern von Rio
  • 1940: Herz ohne Heimat
  • 1940: Ein Mann auf Abwegen
  • 1940: Was wird hier gespielt?
  • 1941: Clarissa
  • 1941: Friedemann Bach
  • 1941: Illusion
  • 1942: Die Sache mit Styx
  • 1942: Rembrandt
  • 1943: Münchhausen
  • 1943: Titanic
  • 1943: Akrobat schö-ö-ö-n
  • 1944: Der Majoratsherr
  • 1944: Eine Frau für drei Tage
  • 1945: Kolberg
  • 1945: Der Erbförster

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. lt. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Diverse Sekundärquellen geben 1905 als Geburtsjahr an.
  2. Königin-Carola-Gymnasium Leipzig: Lehrer- und Schüler-Verzeichnis 1921/22, Leipzig 1922
  3. Johann Hauptmann: Alphabetisches Verzeichnis ehemaliger Carolaner, in: Fünfundzwanzig Jahrfeier des Königin Carola Gymnasiums in Leipzig 1927, Leipzig 1927, S. 32. Auch diese Quelle gibt als Geburtsjahr 1906 an. Er wohnte damals in der Kronprinzstraße (ab 1945: Kurt-Eisner-Straße) 70.