Westtünnen (Hamm)

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Westtünnen ist ein Ortsteil des Stadtbezirks Rhynern der kreisfreien Stadt Hamm im östlichen Ruhrgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung Westtünnens geht auf die Edelherren und Grafen von Thunen zurück, die dem Stadtteil auch seinen Namen gaben. Bereits im frühen Mittelalter begründeten diese Edelherren eine dörfliche Ansiedlung im heutigen West- und Osttünnen. Der Standort ihres ehemaligen Herrensitzes befindet sich heute nördlich der Von-Thünen-Straße, ungefähr in der Mitte zwischen den heutigen Stadtteilen Westtünnen und Osttünnen.

Am 1. Januar 1968 wurden die Gemeinden Westtünnen (großenteils), Berge (vorher zum Amt Rhynern gehörig) und Teile Wiescherhöfens in die Stadt Hamm eingemeindet.[1] Westtünnen gehört seit dem 1. Januar 1975 zur Stadt Hamm[2] und dort zum Stadtbezirk Hamm-Rhynern.

Als Maßnahmen zur Stadtteilentwicklung sind für die Zukunft der Ausbau der Dambergstraße und die Neugestaltung des Dorfplatzes sowie ein DB-Haltepunkt geplant.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

In Westtünnen leben heute zirka 4800 Einwohner. Bei der Volkszählung 1961 waren es noch 2579 Einwohner auf 6,12 km².[3]

Sport[Bearbeiten]

Zu den bekannten Persönlichkeiten, die im Westtünner Sportverein, dem SC Westtünnen 1951 e. V. wirkten, gehört Horst Hrubesch. Der in Hamm geborene Hrubesch wechselte als Amateur vom SC Westtünnen im Jahre 1975 direkt zum Bundesligisten Rot-Weiss Essen.

Im Januar 2008 beschloss der SC Westtünnen 1951 e. V. die Fusion mit dem TSV Berge 09 e. V. zum dann größten Sportverein in Hamm, dem „HammerSportClub 2008“. Die Fusion wurde am 1. Juli 2008 wirksam.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 64.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.
  3.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 266.

51.6547222222227.8561111111111Koordinaten: 51° 39′ N, 7° 51′ O