Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Wiener Straßenverkehrskonvention bzw. das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr ist ein internationaler Vertrag, der den Straßenverkehr durch Standardisierung der Verkehrsregeln sicherer machen soll. Die Konvention wurde durch die UN-Konferenz in Wien vom 7. Oktober bis 8. November 1968 erarbeitet. Die Konferenz[1] beschloss auch das Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen.

Die folgenden Länder unterschrieben zwar die Konvention, ratifizierten sie aber nicht oder nur verzögert:

Chile, Costa Rica, Ecuador, Ghana, Großbritannien und Nordirland, Vatikan, Indonesien, Japan, Mexiko, Portugal, Republik Korea, Spanien, Taiwan (Republik China), Thailand und Venezuela.

Die USA haben das Abkommen nicht unterschrieben.

In Deutschland bezieht sich z.B. §29 Fahrerlaubnis-Verordnung auf das Übereinkommen.

Mitte Mai 2014 hat die UN das Abkommen überarbeitet - nun „sind Systeme, mit denen ein Pkw autonom fährt, zulässig, wenn sie jederzeit vom Fahrer gestoppt werden können.“ (SPS: welt.de).[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. International Automobile Driver's Club: United Nations Conference on Road Traffic, abgefragt am 8. November 2010
  2. welt.de: "Autonomes Fahren", vom 19.5.2014, abgerufen am 22. Mai 2014