Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr
Die Wiener Straßenverkehrskonvention bzw. das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr ist ein internationaler Vertrag, der den Straßenverkehr durch Standardisierung der Verkehrsregeln sicherer machen soll. Die Konvention wurde durch die UN-Konferenz in Wien vom 7. Oktober bis 8. November 1968 erarbeitet. Die Konferenz[1] beschloss auch das Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen.
Die folgenden Länder unterschrieben zwar die Konvention, ratifizierten sie aber nicht oder nur verzögert:
Chile, Costa Rica, Ecuador, Ghana, Großbritannien und Nordirland, Vatikan, Indonesien, Japan, Mexiko, Portugal, Republik Korea, Spanien, Taiwan (Republik China), Thailand und Venezuela.
In Deutschland bezieht sich z.B. §29 Fahrerlaubnis-Verordnung auf das Übereinkommen.
Weblinks [Bearbeiten]
- Deutsche Übersetzung des Übereinkommens über den Strassenverkehr. Abgeschlossen in Wien am 8. November 1968. In der WWW_Präsenz der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft (abgerufen am 25. August 2012).
- Bundesanzeiger Verlag GmbH (Hrsg.): Bundesgesetzblatt online - Bürgerzugang (abgerufen am 25. August 2012). Über die Menüpunkte: Bundesgesetzblatt Teil II → 1977 → Nr. 39 vom 11.10.1977 gelangt man zum Bundesgesetzblatt Teil II, 1977, Nr. 39, ausgegeben zu Bonn am 11. Oktober 1977, in dem das Gesetz zu den Übereinkommen vom 8. November 1968 über den Straßenverkehr und über Straßenverkehrszeichen, zu den Europäischen Zusatzübereinkommen vom 1. Mai 1971 zu diesen Übereinkommen sowie zum Protokoll vom 1. März 1973 über Straßenmarkierungen vom 21. September 1977 verkündet wurde.
- Convention on Road Traffic. Vienna, 8 November 1968 (PDF-Datei, 22,5 MiB) (abgerufen am 26. August 2012). In der United Nations Treaty Collection → Chapter XI : Transport and Communications → B. Road Traffic → 19.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ International Automobile Driver's Club: United Nations Conference on Road Traffic, abgefragt am 8. November 2010