Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr

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Die Wiener Straßenverkehrskonvention bzw. das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr (BGBl. 1977 II S. 809, 811) ist ein internationaler Vertrag, der den Straßenverkehr durch Standardisierung der Verkehrsregeln sicherer machen soll. Die Konvention wurde durch die UN-Konferenz in Wien vom 7. Oktober bis 8. November 1968 erarbeitet. Die Konferenz[1] beschloss auch das Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen.

Die folgenden Länder unterschrieben zwar die Konvention, ratifizierten sie aber nicht oder nur verzögert:

Chile, Costa Rica, Ecuador, Ghana, Großbritannien und Nordirland, Vatikan, Indonesien, Japan, Mexiko, Portugal, Republik Korea, Spanien, Taiwan (Republik China), Thailand und Venezuela.

Die USA haben das Abkommen nicht unterschrieben.

In Deutschland bezieht sich z.B. §29 Fahrerlaubnis-Verordnung auf das Übereinkommen.

Ende März 2014 hat die UN das Abkommen überarbeitet - nun sind Systeme, welche die Führung eines Fahrzeuges beeinflussen, zulässig, wenn sie jederzeit vom Fahrer überstimmt oder abgeschaltet werden können.[2] Die Änderung schafft somit den überfälligen regulatorischen Rahmen für aktuelle Fahrerassistenzsysteme wie den Abstandsregeltempomat, die bereits viele Fahraufgaben übernehmen. Der Fahrer trägt weiter die Verantwortung und muss das System überwachen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. International Automobile Driver's Club: United Nations Conference on Road Traffic, abgefragt am 8. November 2010
  2. ECE/TRANS/WP.1/145 - Report of the 68th session (24-26 March 2014); Kap. V.A.21.