Wikipedia:Spielwiese

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Johannes Barzaeus

Johannes Barzaeus (eigentl. Johann Bärtschi *1592 in Sursee; † 6. Juli 1660 in Schönenwerd war ein Schweizerischer neulateinischer Dichter.

[Bearbeiten] Leben

Barzaeus, Sohn eines katholischen, wegen der Reformation aus Nyon vertriebenen Lehrers, wurde nach eigenen Angaben in Solothurn erzogen, studierte 1622 bis 1625 Philosophie in Dillingen, war 1625 bis 1627 Provisor (Hilfslehrer) an der Stiftsschule Solothurn, widmete sich von 1627 bis 1628 theologischen Studien in Freiburg im Breisgau, wurde 1628 zum Priester geweiht und wirkte zunächst als Pfarrer in Bärschwil, 1629 an der St. Nikolauskirche in Solothurn und 1630 bis 1634 in Luthern, 1634 bis 1639 als ludi moderator (Hauptlehrer) widerum an der Stiftsschule Solothurn; 1939 bis zu seinem Tode 1660 war er Chorherr im Stift Schönenwerd; in dieser Zeit fällt auch die Abfassung seines Hauptwerks, der [[Heroum Helvetiorum Epistolae]], der Schweizerischen Heldenbriefe [1].

[Bearbeiten] Werk

Er verfasste u.a. einen Marienhymnus, eine deutsche Übersetzung und Paraphrasierung in lateinischen Versen des Marienhymnus des heiligen Kasimir, sein Hauptwerk jedoch sind die oben erwähnten Heroum Helvetiorum Epistolae, eine Darstellung der Schweizergeschichte in 25 fiktiven lateinischen Briefe verdienter Eidgenossen an jeweils einen Ihresgleichen über bedeutende historische Ereignisse. Für die äussere Gestalt dieses Werks typisch ist der barocke Reichtum der Schilderung, auch fällt der starke Wunsch nach einer Einheit der damals konfessionell zerrissenen Eidgenossenschaft auf [2].

[Bearbeiten] Literatur

  • L. R. Schmidlin, Die Solothurner Schriftsteller im 17. Jh., in ZSK 6, 1912, S. 122 – 126
  • E. Egger, Joannis Barzaei Heroum Helvetiorum Epistolae – Untersuchung zur Erforschung der neulateinischen Epik, Dissertation, Freiburg 1947

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Egger S. 13 - 16
  2. Egger S 129 - 136

[Bearbeiten] Weblinks

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