Wikipedia:Spielwiese
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Diese Webseite wird umfassende Informa
ffragfgdfgfd--193.246.80.28 13:34, 3. Feb. 2012 (CET)gFDJ-Big Mat
Die Smurfs die neue Zeitung jatzt am Kiosk!
Inhaltsverzeichnis
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[Bearbeiten] Aja
Die Post beschäftigt Pösteler.
[Bearbeiten] KTM Duke 690 R - Website
Diese Webseite wird umfassende Informationen zum gleichnamigen Fahrzeug bereitstellen. Dieses Fahrzeug wird nicht mehr produziert. Daher kann diese Sammlung an Informationen als historisches Wissen betrachtet werden.
[Bearbeiten] Sprachkurs
Im Rahmen des allgemeinen Integrationskurses umfasst der Sprachkurs 600 Stunden. Ziel ist sprachliche Handlungsfähigkeit im Deutschen zu erreichen. Wodurch die Integration von MigrantInnen im Sinne von gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit (Rahmencurriculum: 9) gewährleistet wird. Integrationsverordnung (Zuwanderungsgesetzt)
Der Sprachkurs wird durch den Deutsch- Test für Zuwanderer (DTZ) abgeschlossen.
[Bearbeiten] Rahmencurriculum für Integrationskurse
[Bearbeiten] Grundlage
Grundlegend definiert das Rahmencurriculum für Integrationskurse/ Deutsch als Zweitsprache die Lernziele und –Inhalte des Sprachkurses. Es stellt den Rahmen für die Konzeption verschiedener Kursmodelle (Vgl. Spezielle Sprachkurse) und deren Ausgestaltung (Stoffverteilungspläne?) dar. Auch die Prüfungsziele des DTZ orientieren sich am Rahmencurriculum.
[Bearbeiten] Entwicklung des Rahmencurriculums
Im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetztes am 01.01.2005 in Deutschland beauftrage das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Herbst 2006 das Goethe Institut mit der Entwicklung eines Rahmencurriculums für die Integrationskurse. Die Projektgruppe des Goethe Instituts zog zur Erstellung des Rahmencurriculums Befragungen von Kursteilnehmenden und –lehrenden, sowie bereits existierende Studien und Arbeiten anderer Institutionen (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Deutscher Volkshochschulverband) und des Goethe Instituts selbst („Curriculum zur Gestaltung eines sechsmonatigen Sprachlehrgangs für Aussiedler“, 1991) heran. Zudem beauftragte wiederum das Goethe Institut Wissenschaftler der Ludwig- Maximilians- Universität München mit der
Recherche und Dokumentation hinsichtlich der Sprachbedarfe von Teilnehmern an Integrationskurse durch Befragung von Institutionen, Kursträgern und Kursteilnehmern (InDaZ) (Rahmencurriculum: 9).
Auch flossen wissenschaftliche Erkenntnisse zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache, das Wissen um die unterschiedlichen Hintergründe (beispielsweise Aufenthaltsdauer, Bildungssozialisation und Weiteres), die Bedeutung der Migrationserfahrung und der Lebensumstände der Teilnehmenden an Integrationskursen in Deutschland mit in die Formulierung des Rahmencurriculums ein.
Hinsichtlich der angestrebten Handlungsfähigkeit von MigrantInnen sollten somit grundsätzliche Themen und spezifische Bereiche, in welchen sie sprachlich handeln wollen beziehungsweise müssen, ermittelt werden.
[Bearbeiten] Lernziele des Rahmencurriculums
Im Rahmencurriculum werden grundlegend zwei Arten von Lernzielen unterschieden: Zum einen die Handlungsfelder übergreifende Kommunikation und zum anderen die Kommunikation nach Handlungsfeldern. Die Formulierung erfolgt mittels Kann- Beschreibungen (Beispiel: Kann mit ganz einfachen Mitteln über sich und seine/ihre Situation im Herkunftsland sprechen, z.B. über die Familie, den erlernten Beruf.) (Rahmencurriculum: 24). Einzelne oder mehrere Lernziele werden unter sogenannten sprachlichen Handlungen wie Auskunft geben, nachfragen, berichten und Ähnlichem gruppiert sowie durch die entsprechende Fertigkeit (Schreiben, Lesen, Hören, Sprechen, Gespräch) und Niveaustufe (A1 bis B1) gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) näher bestimmt.
[Bearbeiten] Handlungsfelder übergreifende Kommunikation
Die Handlungsfelder übergreifende Kommunikation umfasst grundlegende Kommunikationsbedürfnisse von Menschen im Allgemeinen:
- Realisierung von Gefühlen, Haltungen und Meinungen
- Umgang mit Dissens und Konflikten
- Gestaltung sozialer Kontakte
und in die speziellen Bedürfnissen von MigrantInnen:
- Umgang mit dem eigenen Sprachenlernen
- Umgang mit der Migrationssituation.
Diese Kommunikationsbereiche sind weiter untergliedert. So besteht der Bereich „Umgang mit der Migrationssituation“ beispielsweise aus den Teilbereichen
- Über Migrationserfahrung berichten
- Umgang mit der interkulturellen Begegnung
- Eigene Kompetenzen darstellen
- Umgang mit Wissensdivergenz und Kompetenzlücken
- Umgang mit der individuellen Sprachigkeit. (Rahmencurriculum: XX)
In die Beschreibung wird neben Sprachhandlung, der vorrangingen Aktivität (Fertigkeit) und dem Niveau zudem die Intention der Sprechenden (Beispiel: „Möchte sich über die Gründe und Ziele der Migration austauschen.“) aufgenommen. Tabelle!!! Zur Veranschaulichung
[Bearbeiten] Kommunikation in Handlungsfeldern
Es werden 12 Handlungsfelder unterschieden:
- Ämter und Behörden
- Arbeit
- Arbeitssuche
- Aus- und Weiterbildung
- Banken und Versicherungen
- Betreuung und Ausbildung der Kinder
- Einkaufen
- Gesundheit
- Mediennutzung
- Mobilität
- Unterricht
- Wohnen. (Rahmencurriculum:XX)
Die Handlungsfelder sind überwiegend in vier Unterbereiche gegliedert
- Sich einen Überblick verschaffen
- Mit offiziellen Stellen/Einrichtungen kommunizieren
- Mit Vorgesetzten/Mitarbeitern von Ämtern und Behörden kommunizieren
- Mit Gleichgestellten, z.B. Kollegen, Mitreisenden oder Nachbarn, kommunizieren.(Rahmencurriculum:XX)
Diese wiederum umfassen verschiedene sprachliche Handlungen („nachfragen, sich informieren“ und Ähnliches), denen jeweils die entsprechenden Lernziele zugeordnet sind. Die Präzisierung der Lernziele erfolgt durch die Nennung der vorrangingen Aktivität (Fertigkeit), des entsprechenden Niveaus, sowie der Markierung der Zielgruppe beziehungsweise –Gruppen (A, B und C), für die das Lernziel relevant ist. Es werden drei Arten von Zielgruppen unterschieden:
- Gruppe A weist gute Lernvoraussetzungen und konkrete Bildungs- und Berufswünsche auf. Sie ist durchschnittlich jünger als die anderen Gruppen und kürzer in Deutschland wohnhaft.
- Gruppe B fokussiert Familie und Kinder/ Schule. Sie verfügen über ein geringeres Bildungs- beziehungsweise Qualifikationsniveau als A.
- Gruppe C weist ein niedrigeres Bildungs- beziehungsweise Qualifikationsniveau als Gruppe A auf. Sie ist die durchschnittlich älteste Gruppe mit der längsten Aufenthaltsdauer in Deutschland. Die Gruppe fokussiert die Arbeitswelt.
Gegebenenfalls wird zudem aufgeführt, dass spezifisches landeskundliches Wissen (Beispiel: „Weiß, dass Regelungen in Ämtern verbindlich sind, z.B. Öffnungszeiten.“) für die Umsetzung des Lernziels von Bedeutung ist.
[Bearbeiten] Außersprachliche Lernziele
Um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, setzten die Autoren des Rahmencurriculum ein Zusammenspiel sprachlicher, interkultureller und strategischer Fähigkeiten voraus.
Grafik!!! Zur Veranschaulichung
Daher werden vor der Benennung der Lernziele auf sprachlicher Ebene auch Aspekte interkultureller Kompetenz (Beispiel: Ist sensibilisiert für kulturell unterschiedliche Kommunikationsgepflogenheiten auf Ämtern und Behörden und kann das eigene Handeln danach ausrichten.) und landeskundlichen Wissens im „Fokus Interkulturalität“ und im „Fokus Landeskunde“ aufgeführt.
Tabelle!!! Zur Veranschaulichung
Strategische Kompetenzen zeigen sich im Umgang mit Wissensdefiziten, Kompetenzlücken und / oder dem Einsatz von Lerntechniken. Diese werden teilweise in den übergreifenden Kommunikationsbereichen „Umgang mit der Migrationssituation“ (Beispiel: Umgang mit Wissensdivergenz und Kompetenzlücken) und „Umgang mit dem eigenen Sprachenlernen“ (Beispiel: Lesekompetenz auf- und ausbauen) angebracht.
[Bearbeiten] Verhältnis zum Deutsch- Test für Zuwanderer (DTZ)
Da das Rahmencurriculum die Grundlage der Ausgestaltung der Sprachkurse der allgemeinen Integrationskurse ist, richtet sich auch die Konzeption der Abschlussprüfung der Sprachkurse danach. Somit werden im Deutsch- Test für Zuwanderer keine Kompetenzen geprüft, die die Beschreibungen im Rahmencurriculum übersteigen. Landeskundliche, interkulturelle und strategische Kompetenzen werden implizit überprüft.
[Bearbeiten] Verwendung des Rahmencurriculums
Für eine möglichst effektive Nutzung gilt es seitens der Adressatengruppe (vorrangig Prüfungsentwickler, Lehrbuchautoren und Kursplaner) Folgendes zu beachten:
- aus den genannten maximal möglichen Lernzielen müssen die Adressaten eine auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtete Auswahl an spezifischen Lernzielen und –Inhalten treffen
- Prüfungen dürfen keine die Beschreibungen übersteigenden Kompetenzen verlangen
- lexikalische und morpho- syntaktische Lerninhalte lassen sich aus den Lernzielen ableiten, sollten jedoch nicht hauptsächlich die Progression der Sprachkurse bestimmen
- die Progression im Sprachkurs sollte an Handlungsketten innerhalb der Handlungsfelder orientiert sein (Rahmencurriculum: 17)
Lehrkräften in Integrationskursen dient das Rahmencurriculum zur Reflexion des verwendeten Unterrichtsmaterials. Das Rahmencurriculum sollte nicht als Lehrplan begriffen werden.
[Bearbeiten] Diskussion
[Bearbeiten] Inter)Kulturelle Aspekte im Rahmencurriculum für Integrationskurse
Die Autoren des Rahmencurriculums für Standartintegrationskurse benennen die Relevanz kultureller beziehungsweise interkultureller Aspekte für die Lernenden. Allerdings wird kein definierter Kulturbegriff zugrunde gelegt. (Inter)Kulturelle Aspekte werden in den Kommunikationsbereichen „Umgang mit der Migrationssituation“ -besonders im Unterpunkt „Umgang mit der interkulturellen Begegnung“ (Rahmencurriculum: 24-25)- und „Realisierung von Gefühlen, Haltungen und Meinungen“, sowie im „Fokus Interkulturalität“ beziehungsweise durch das Lernziel „Interkulturelle Kompetenz“ im Rahmencurriculum expliziert. Inwiefern sich Interkulturelle Kompetenz operationalisieren ließe wird weder beschrieben, noch die Problematik diskutiert (Vgl. Punkt 4: Verhältnis zum DTZ).
[Bearbeiten] Weblinks
InDaZ Bedarfsanalyse: http://www.goethe.de/lhr/prj/daz/pro/InDaZ_Recherche.pdf
Rahmencurriculum: http://www.goethe.de/lhr/prj/daz/pro/Rahmencurriculum_online_final_Version5.pdf
Integrationskursverordnung
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Rahmencurriculum
[Bearbeiten] Spezielle Sprachkurse
- Integrationskurs mit Alphabetisierung
- Integrationskurs für Frauen
- Integrationskurs für Eltern
- Integrationskurs für junge Erwachsene
- Förderkurs
- Intensivkurs
Recherche und Dokumentation hinsichtlich der Sprachbedarfe von Teilnehmenden An Integrationskursen DaZ – InDaZ