Willi Kraus (Fußballspieler, 1943)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Willi Kraus (* 1. Mai 1943; † 19. Oktober 2008) war ein deutscher Fußballspieler.

Der Stürmer entstammte der Jugend des FC Schalke 04. Dort spielte er unter anderem mit Stan Libuda zusammen. Da er im Gegensatz zu diesem den Sprung in die erste Mannschaft nicht schaffte, spielte Kraus 1963/64 für ein Jahr beim niederländischen Verein Go Ahead Eagles Deventer. Anschließend wechselte er zu Tennis Borussia Berlin, mit dem er 1965 Meister der Regionalliga Berlin wurde, in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Bundesliga jedoch knapp scheiterte. 1966 kehrte Kraus nach Gelsenkirchen zu seinem Stammverein Schalke 04 zurück. Dort wurde er in den Bundesliga-Spielzeiten 1966/67 und 1967/68 ein wichtiger Spieler. Mit den von ihm in 36 Bundesligaspielen erzielten 16 Toren wurde er ein Garant des Klassenerhalts. Nachdem er seine Spielerlizenz wegen Diebstählen verloren hatte, spielte er in der Saison 1968/69 für Eintracht Gelsenkirchen in der Regionalliga West.

Überregional bekannt wurde Kraus vor allem dadurch, dass er seine Fußballkarriere abbrechen musste, nachdem er als Bankräuber zu einer langjährigen Haft verurteilt wurde, der später weitere Haftstrafen folgten.

Vereine[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]