William F. Buckley

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Dieser Artikel befasst sich mit dem US-amerikanischen Soldat William Francis Buckley. Für den konservativen Journalisten, siehe William F. Buckley, Jr..

William Francis Buckley (* 30. Mai 1928 in Medford, Massachusetts; † 3. Juni 1985) war ein Offizier der US-Armee und operierender Agent der Central Intelligence Agency (CIA).

Leben[Bearbeiten]

William Francis Buckley trat nach Abschluss der High School 1947 in die US-Armee ein, für die er am Koreakrieg teilnahm. Von 1955 bis 1957 war er für die CIA tätig. Nach weiteren Stationen im Militär trat er in den 60er Jahren wieder in die Dienste der CIA.

Buckley wurde am 16. März 1984 von der islamischen Gruppe Heiliger islamischer Krieg entführt, während er als CIA-chief of station in Beirut (Libanon) arbeitete. Er wurde das Opfer von Folter und Verhören in einer 444 Tage andauernden Behandlung in den Händen seiner Entführer. Die Person, die seine Folter deckte, war Imad Mughniyah, ein ehemaliger Führer der Hisbollah. Buckley wurde möglicherweise an Bord eines iranischen Flugzeugs über Damaskus nach Teheran geschmuggelt. Er starb in der Gefangenschaft in Beirut nach Krankheit und Misshandlung.

Seine Überreste wurden 1991 an einer Zufahrtsstrasse zum Flughafen Beirut gefunden und Ende des Jahres in die Vereinigten Staaten übergeführt. Buckley wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington, Virginia, beerdigt.

Literatur[Bearbeiten]

 Adel Darwish und Gregory Alexander: Unholy Babylon, The Secret History of Saddam's War. Victor Gollancz Ltd London, 1991, ISBN 0-78815108-8 (siehe S. 64).

Weblinks[Bearbeiten]