30. Mai
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Der 30. Mai ist der 150. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 151. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 215 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1431: Jeanne d'Arc wird in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
- 1434: Mit der Schlacht von Lipan enden die Hussitenkriege. Die radikaleren Taboriten unterliegen den Truppen der Utraquisten und Katholiken in Böhmen.
- 1574: Der polnische König Heinrich von Valois wechselt als Heinrich III. nach dem Tod seines Bruders Karl IX. auf den Thron in Frankreich.
- 1635: Der Prager Frieden beendet im Dreißigjährigen Krieg den Kampf zwischen Kaiser Ferdinand II. und den Reichsständen mit Ausnahme des Bernhard von Sachsen-Weimar und des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Im Reich zieht dennoch kein Friede ein, weil Frankreich und Schweden machtpolitisch den Kaiser weiter bekämpfen.
- 1784: Englisch-Niederländische Seekriege: Der Friedensschluss in Paris beendet den vierten englisch-niederländischen Seekrieg von 1780 bis 1784.
- 1813: Französische Truppen unter dem Befehl von Louis-Nicolas Davout erobern die von den Russen unter Friedrich Karl von Tettenborn seit dem 18. März gehaltene Stadt Hamburg wieder zurück. Die zweite Hamburger Franzosenzeit dauert bis zum 29. Mai 1814.
- 1814: Friede von Paris: Zwischen Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen und Russland werden Friedensverträge zur Beendigung der Befreiungskriege geschlossen.
- 1832: Das Hambacher Fest endet auf dem Hambacher Schloss und gilt als Höhepunkt frühliberaler Opposition in Restauration und Vormärz.
- 1848: In der Schlacht von Goito setzt sich das Heer Piemont-Sardiniens unter König Karl Albert gegen die österreichischen Truppen unter dem Befehl von Feldmarschall Radetzky im Rahmen der Italienischen Unabhängigkeitskriege durch.
- 1849: Nach der Ablehnung der Kaiserdeputation durch König Friedrich Wilhelm IV. und dem Abzug eines großen Teils der Abgeordneten beschließt die Frankfurter Nationalversammlung auf Einladung von Friedrich Römer die Übersiedlung nach Stuttgart. Das deutsche Rumpfparlament tagt nur vom 6. bis zum 18. Juni in der württembergischen Hauptstadt.
- 1854: Mit der Unterzeichnung durch US-Präsident Franklin Pierce tritt der Kansas-Nebraska Act in Kraft, mit dem das Kansas-Territorium und das Nebraska-Territorium als Territorien der Vereinigten Staaten gegründet werden. Gleichzeitig wird ein Teil des Missouri-Kompromisses aufgehoben, der die Sklaverei nördlich des 36. Breitengrades verboten hat.
- 1876: Murad V. wird Sultan des Osmanischen Reiches. Drei Monate später wird er durch seinen Bruder Abdülhamid II. ersetzt werden.
- 1913: Die 1912 von Albanien proklamierte Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich wird mit der Unterzeichnung des Londoner Vertrags auf der durch die europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien) vermittelten Londoner Botschafterkonferenz anerkannt und beendet den Ersten Balkankrieg. Dabei werden auch die Grenzen des neuen Staates festgelegt.
- 1925: Bewegung des 30. Mai: Nationale Revolution in China.
- 1926: Nach dem Putsch vom 28. Mai tritt in Portugal Ministerpräsident António Maria da Silva und seine letzte freigewählte Regierung zurück. Damit endet die erste Republik.
- 1942: 1.000 Bomber der Royal Air Force greifen die Stadt Köln an.
- 1949: Bei einer Gegenstimme nimmt der Dritte Deutsche Volkskongress die erste Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik an. Der Entwurf war vom Deutschen Volksrat einstimmig gebilligt und den Delegierten überwiesen worden. Das Gesetz tritt am 7. Oktober in Kraft.
- 1967: Mit der Unabhängigkeitsproklamation Biafras von Nigeria beginnt der Biafra-Krieg.
- 1968: Die Leipziger Universitätskirche (Paulinerkirche) wird gesprengt. Im Zusammenhang damit kam es zu der zwischen dem 17. Juni 1953 und dem Herbst 1989 größten Protestaktion der ostdeutschen Bevölkerung gegen das DDR-Regime.
- 1968: Die Notstandsgesetze werden in Westdeutschland, in der Zeit der Großen Koalition, vom Deutschen Bundestag gegen den Widerstand der außerparlamentarischen Opposition verabschiedet.
- 1980: Aus einer Demonstration Jugendlicher vor dem Opernhaus Zürich entwickeln sich die Opernhauskrawalle.
- 1981: Bangladesch. Premierminister Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wird ermordet.
- 2000: In Ecuador erfolgt eine Generalamnestie für die am Putsch im Januar Beteiligten.
- 2002: Kirgisistan. Der bisherige stellvertretende Regierungschef Nikolai Tanajew wird neuer Ministerpräsident.
- 2005: Die CDU/CSU benennt mit Angela Merkel erstmals eine Frau als Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers zum 16. Deutschen Bundestag.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1631: Der königliche Leibarzt Théophraste Renaudot gibt die erste französische Zeitung La Gazette heraus. Das wöchentlich erscheinende Blatt gibt es bis zum Jahr 1915, ab 1762 unter dem Titel Gazette de France.
- 1814: Im Pariser Friedensvertrag wird unter anderem in Artikel 5 die Freiheit der Schifffahrt auf dem Rhein für jedermann geregelt.
- 1991: Die finnische Reichsbank bindet die Finnmark an das Europäische Währungssystem.
- 1995: Bulgarien schließt ein Abkommen mit dem IWF über finanzielle Hilfe, um seinen Staatsbankrott zu verhindern.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1898: William Ramsay und Morris William Travers finden im „Rückstand“ verdampfter Luft Krypton, eines der Edelgase.
- 1971: Die NASA-Raumsonde Mariner 9 startet auf dem Weg zum Planeten Mars.
- 1975: Die Europäische Weltraumorganisation ESA wird gegründet.
[Bearbeiten] Kultur
- 1770: Uraufführung der Oper Die verlassene Armida von Niccolò Jommelli am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1799: Nach mehr als fünf Jahren Spielverbot darf in Paris die Comédie-Française wieder Vorstellungen geben.
- 1818: Uraufführung der Oper Die Rosenmädchen von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien.
- 1826: Uraufführung der Oper Bianca e Fernando von Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1866: Uraufführung der Oper Die verkaufte Braut von Bedrich Smetana in Prag.
- 1931: Uraufführung der Operette La Belle de Moudon von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières.
- 1980: Bob Marley gibt im Zürcher Hallenstadion sein einziges Konzert in der Schweiz.
- 1992: Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE nimmt den Betrieb auf.
- 2003: In den Vereinigten Staaten startet der abendfüllende Zeichentrickfilm Findet Nemo aus den Pixar Animation Studios in den Kinos.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1536: Englands König Heinrich VIII. vermählt sich elf Tage nach der Hinrichtung Anne Boleyns mit Jane Seymour. Sie ist seine dritte Ehefrau.
- 1806: In einem Duell tötet der spätere US-Präsident Andrew Jackson den regional bekannten Duellschützen Charles Dickinson, der Jacksons Frau verleumdet hat. Die nahe dem Herzen liegende Kugel Dickinsons bleibt lebenslang in Jacksons Körper.
[Bearbeiten] Religion
- 1416: Hieronymus von Prag wird in Konstanz als Ketzer verbrannt, als er sich vom Widerruf seiner Aussagen wieder distanziert hatte.
- 1548: Im Reichsabschied legt Kaiser Karl V. das Augsburger Interim fest. Es ist ein Versuch, nach seinem Sieg über den Schmalkaldischen Bund eine religiöse Ordnung mit den Protestanten herzustellen. Die Zwischenlösung soll bis zum Entscheid des Konzils von Trient gelten. Sie setzt sich in der Praxis aber nicht durch.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1935: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 zerstört die Stadt Quetta in der Provinz Balutschistan, Pakistan, etwa 50.000 Tote.
- 1998: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan fordert ca. 4.000 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1909: In Mailand endet nach 17 Tagen und acht Etappen der erste Giro d'Italia. Der erste Gesamtsieger des Giro wird Luigi Ganna. Der Giro d’Italia gilt heute als zweitwichtigstes Etappen-Radrennen der Welt.
- 1911: Auf der Rundstrecke in Speedway (Indiana) wird das erste 500-Meilen-Rennen von Indianapolis für Automobile ausgetragen. Ray Harroun gewinnt auf einem Marmon Wasp.
- 1962: Mit vier Gruppenmatches beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Chile, die als die härteste und unfairste Fußball-Weltmeisterschaft in die Geschichte eingehen wird.
- 1987: Mike Tyson verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Hilton Hotel, Las Vegas durch k. o.
- 2005: Die Allianz Arena, das Fußball-Stadion in München, wird offiziell eröffnet.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1661: Fjodor III., Zar von Russland von 1676 bis 1682
- 1623: Wallerant Vaillant, niederländischer Maler und Radierer
- 1690: Anton Sturm, deutscher Bildhauer des Barock und Rokoko
- 1769: Friedrich Hansmann, Berliner Ehrenbürger
- 1773: Emmerich Joseph von Dalberg, badischer Diplomat und französischer Politiker
- 1778: Richard Skinner, US-amerikanischer Politiker und Jurist, Kongressabgeordneter und Gouverneur von Vermont
- 1783: Eugen von Maucler, deutscher Politiker
- 1792: Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General
- 1797: Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1799: Ferdo Livadić, kroatischer Komponist
- 1800: Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1814: Michail Bakunin, russischer Revolutionär und Anarchist
- 1816: Robert Prutz, deutscher Schriftsteller
- 1817: Hermann August Hagen, deutscher Entomologe
- 1819: Constant Fornerod, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1840: Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal
- 1846: Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier
- 1847: Ottilie Baader, deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin
- 1852: Joseph Probst, deutscher Heimatforscher
- 1855: Georg Schaumberg, deutscher Schriftsteller
- 1878: Hermine Körner, deutsche Schauspielerin
- 1878: Walter Otto, deutscher Althistoriker
- 1878: Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
- 1879: Anne Shymer, US-amerikanische Chemikerin
- 1880: Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
- 1881: Georg Kohl, deutscher Politiker und MdB
- 1882: Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1890: Paul Czinner, österreichischer Filmregisseur
- 1892: René Gagnier, kanadischer Violinist, Dirigent, Komponist und Euphoniumspieler
- 1896: Howard Hawks, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1899: Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Walter Felsenstein, österreichischer Regisseur
- 1903: Countee Cullen, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1906: Bruno Gröning, umstrittener deutscher spiritueller Heiler
- 1906: Rudolf Hasse, deutscher Autorennfahrer
- 1907: Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin
- 1907: Germaine Tillion, französische Ethnologin und Widerstandskämpferin
- 1908: Hannes Alfvén, schwedischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
- 1908: Lucien Martin, kanadischer Violinist und Dirigent
- 1909: Norris Bradbury, US-amerikanischer Physiker
- 1909: Benny Goodman, US-amerikanischer Musiker
- 1909: Hilde Coppi, deutsche Widerstandskämpferin
- 1909: Freddie Frith, britischer Motorradrennfahrer
- 1909: Gustav Kampendonk, deutscher Drehbuchautor
- 1910: Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
- 1910: Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1912: Julius Axelrod, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreis für Medizin 1970
- 1912: Hugh Griffith, walisischer Schauspieler
- 1914: Jiří Marek, tschechischer Schriftsteller
- 1914: Bobby Sherwood, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 1920: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924: Kurt Rebmann, von 1977 bis 1990 deutscher Generalbundesanwalt
- 1925: Horst Dohlus, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK, SED-Funktionär der DDR
- 1925: Rolf Illig, deutscher Schauspieler
- 1926: Chuck Arnold, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1927: Tino Schwierzina, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Ost-Berlin
- 1927: Clint Walker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1928: Agnès Varda, französische Filmregisseurin
- 1928: Gustav Leonhardt, niederländischer Dirigent, Cembalist und Organist
- 1930: Dave McKenna, US-amerikanischer Jazzpianist
- 1930: Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
- 1932: Pauline Oliveros, US-amerikanische Komponistin
- 1934: Dieter Süverkrüp, deutscher Maler und Liedermacher
- 1934: Alexei Archipowitsch Leonow, sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch, der frei im Weltraum schwebte
- 1935: Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 1936: Keir Dullea, US-amerikanischer Schauspieler (Hauptrolle in 2001: Odyssee im Weltraum)
- 1941: Detlev Blanke, deutscher Dozent für Interlinguistik
- 1941: Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
- 1946: Dragan Dzajic, jugoslawischer Fußballspieler
- 1946: Karl Grob, Schweizer Fussballtorhüterlegende
- 1947: Erik Spiekermann, deutscher typografischer Gestalter und Schriftentwerfer
- 1948: Dieter Kosslick, deutscher Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
- 1949: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1953: Colm Meaney, irischer Schauspieler
- 1953: Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
- 1955: Topper Headon, britischer Schlagzeuger
- 1956: Allen Timpany, britischer Autorennfahrer
- 1957: Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Kulturministerin
- 1957: Peter Niklas Wilson, deutscher Jazzbassist und Musikwissenschaftler
- 1958: Marie Fredriksson, schwedische Musikerin (Roxette)
- 1959: Georg-Christof Bertsch, deutscher Designer
- 1959: Pietro Tonolo, italienischer Jazzsaxophonist
- 1960: Stephen Anthony James Duffy, britischer Songwriter, Sänger und Gitarrist
- 1964: Tom Morello, US-amerikanischer Gitarrist
- 1966: Thomas Häßler, deutscher Fußballspieler
- 1966: Stephen Malkmus, US-amerikanischer Musiker
- 1967: Thomas Beimel, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Bratschist
- 1974: Big L, Rapper aus Harlem, New York
- 1974: Marco Jakobs, deutscher Leichtathlet und Bobfahrer (Olympia-Sieger)
- 1977: Akwá, angolanischer Fußballspieler
- 1977: Rachael Stirling, englische Schauspielerin
- 1978: Martin Rother, deutscher Schauspieler
- 1980: Steven Gerrard, englischer Fußballspieler
- 1981: Remy Ma, US-amerikanische Rapperin
- 1981: Igor Abakoumov, belgischer Radrennfahrer
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 20. Jahrhundert
- 727: Hubertus von Lüttich, Bischof von Maastricht und Lüttich
- 1159: Wladyslaw, Oberherzog von Polen 1138–1146, Herzog von Schlesien
- 1252: Ferdinand III., als Ferdinand II. König von Kastilien und als Ferdinand III. König von Spanien
- 1416: Hieronymus von Prag, böhmischer Gelehrter
- 1431: Jeanne d'Arc, französische Nationalheldin und Heilige der katholischen Kirche
- 1434: Andreas Prokop, Heerführer der Hussiten
- 1574: Karl IX., König von Frankreich
- 1593: Christopher Marlowe, englischer Dichter
- 1640: Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1649: Jakob Martini, deutscher lutherischer Theologe und Philosoph
- 1666: Michael Beer, österreichischer Architekt und Baumeister der Barockzeit
- 1714: Gottfried Arnold, deutscher Theologe
- 1744: Alexander Pope, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
- 1770: François Boucher, Maler, Zeichner, Kupferstecher
- 1778: Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1779: Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1797: Johann Christian Lobe, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 1831: Daniel Jelensperger, französischer Musikwissenschaftler
- 1835: Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg, ging als Goethes Gustchen in die Literaturgeschichte ein
- 1853: Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Mediziner und Psychiatrie-Reformer
- 1858: Ludwig Roth von Schreckenstein, preußischer Kriegsminister und General der Kavallerie
- 1861: Michail Dmitrijewitsch Gortschakow, russischer Feldmarschall
- 1869: Franz Xaver Rewitzer, deutscher Politiker und 1848er Revolutionär
- 1870: Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in Abessinien
- 1885: Jakob Fürchtegott Dielmann, deutscher Maler
- 1885: Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1892: Maria Lebstück, Freiheitskämpferin in Ungarn
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1901: Victor D'Hondt, belgischer Jurist
- 1905: Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1907: Ottomar Anschütz, deutscher Fotograf, Pionier der Fototechnik
- 1912: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1916: Adolph Frank, deutscher Chemiker
- 1917: Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
- 1925: Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller
- 1927: Vincenzo Cerulli, italienischer Astronom
- 1934: Heihachiro Togo, japanischer Admiral
- 1935: Leberecht Migge, deutscher Landschaftsarchitekt
- 1940: Otto Neururer, deutscher katholischer Pfarrer
- 1941: Rama VII., König von Siam (1925–1935)
- 1943: Elisabet Boehm, Begründerin der Landfrauenbewegung
- 1944: Frédéric Pelletier, kanadischer Musikkritiker, Chorleiter und Komponist
- 1949: Franz von Rintelen, deutscher Offizier und Spion
- 1951: Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller
- 1951: Dimitrios Levidis, griechischer Komponist
- 1953: Carl Scarborough, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1955: Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1955: Hermann Aumer, deutscher Politiker und MdB
- 1960: Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schriftsteller
- 1961: Rafael Leónidas Trujillo Molina, Politiker und Staatschef der Dominikanischen Republik
- 1962: Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
- 1964: Leó Szilárd, US-amerikanischer Physiker und Molekularbiologe ungarischer Herkunft
- 1965: Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler
- 1966: Wäinö Aaltonen, finnischer Bildhauer
- 1967: Claude Rains, englischer Schauspieler
- 1968: Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe
- 1968: Achmet Kujanowitsch Schubanow, kasachischer Komponist
- 1971: Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist
- 1975: Michel Simon, französischer Schauspieler
- 1975: Steve Prefontaine, US-amerikanischer Langstreckenläufer
- 1976: Elmer George, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1977: Claire Goll, deutsch-französische Journalistin
- 1977: Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1982: Albert Norden, Politiker der DDR
- 1984: Walter Smetak, Schweizer Komponist
- 1986: Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler
- 1986: James Rainwater, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1975
- 1989: Rob Schroeder, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1989: Claude Pepper, US-amerikanischer Politiker
- 1992: Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
- 1992: Karl Carstens, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1993: Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker
- 1994: Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller
- 1996: John Kahn, US-amerikanischer Bassist
- 1998: Klaus Hashagen, deutscher Komponist
- 1999: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs während des Kosovo-Krieges
- 2000: Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2003: Günter Pfitzmann, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 2004: Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
- 2005: Takanohana Kenshi, japanischer Sumoringer
- 2005: Tomasz Pacyński, polnischer Autor
- 2006: Boštjan Hladnik, slowenischer Filmregisseur
- 2006: Shohei Imamura, japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 2007: Jean-Claude Brialy, französischer Schauspieler und Regisseur
- 2007: Mark Harris, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2008: Gert Haucke, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 2008: Boris Schachlin, sowjetischer Turner
- 2009: Luís Cabral, Politiker und erster Präsident von Guinea-Bissau
- 2009: Ephraim Katzir, israelischer Naturwissenschaftler und Politiker
- 2009: Michael Müller, deutscher rechtsextremer Liedermacher
- 2009: Dschafar Muhammad an-Numairi, sudanesischer Politiker
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Hubertus von Lüttich
- Hl. Jeanne d'Arc
- Namenstage
- Ferdinand, Johanna
- Nationalfeiertag in Kroatien
- Memorial Day in den USA (Gedenktag an die Toten)

