Woodsches Metall

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Wikipedia:Redaktion Chemie/ausgeblendete Strukturformel

Allgemeines
Name Woodsches Metall
Andere Namen

Wood'sche Legierung

Summenformel nicht angebbar, da Legierung
CAS-Nummer
  • 76093-98-6
  • 8049-22-7 (veraltet)
Kurzbeschreibung

silbergrauer Feststoff [1]

Eigenschaften
Molare Masse nicht angebbar, da Legierung
Aggregatzustand

fest

Dichte

~ 9,6 g·cm−3 [1]

Schmelzpunkt

60 °C[2]

Sicherheitshinweise
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: keine R-Sätze
S: keine S-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

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Das Woodsche Metall, Woodmetall oder auch Wood'sche Legierung (engl. Wood's metal) ist eine Legierung in der Nähe des quaternären Eutektikums im System Bismut-Blei-Cadmium-Zinn, die bei etwa 60 °C schmilzt.[2] Damit genügt bereits heißes Wasser, um sie zu schmelzen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zusammensetzung

Woodsches Metall besteht aus[3]

Ohne Cadmium in der Zusammensetzung, dafür mit 25 % Sn, heißt die Legierung Roses Metall und schmilzt bei 98 °C.

[Bearbeiten] Eigenschaften

Das Woodsche Metall dehnt sich beim Erstarren aus (Bismut besitzt diese Eigenschaft), es besitzt damit wie Wasser eine Dichteanomalie.[4]

[Bearbeiten] Verwendung

Woodsches Metall wird wegen seines niedrigen Schmelzpunktes als Schmelzsicherung für Sprinkleranlagen oder elektrische Sicherungen genutzt.[3] In Laboratorien wird es zudem für Heizbäder (sogenannte Metallbäder) verwendet.[5]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c Datenblatt Woodsches Metall bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
  2. a b Thieme Römpp Online, abgerufen am 25. Juli 2011.
  3. a b Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin 2007, S. 827, ISBN 978-3-11-017770-1.
  4. Woodsches Metall in Meyers Lexikon Online.
  5. Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 155, ISBN 3-211-81116-8.
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