Želino

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Želino
Желино
Zhelina/Zhelinë
Wappen von Želino
Želino (Mazedonien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Region: Polog
Gemeinde: Želino
Koordinaten: 41° 59′ N, 21° 4′ OKoordinaten: 41° 58′ 57″ N, 21° 3′ 45″ O
Höhe: 411 m. i. J.
Fläche (Opština): 201,04 km²
Einwohner: 4.110 (2002)
Einwohner (Opština): 24.390 (2002)
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+389) (0)44
Postleitzahl: 1226
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Fatmir Izairi (BDI)
Website:

Želino Zum Anhören bitte klicken! [ʒɛlinɔ] (mazedonisch Желино; albanisch Zhelina/Zhelinë) ist ein Dorf im Nordwesten Mazedoniens. Es hat 4110 Einwohner (Stand: 2002)[1] und ist Amtssitz der Opština Želino.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Želino liegt im Nordwesten des Landes gegenüber der Großstadt Tetovo im nördlichen Teil der Polog-Ebene. Das Dorf erstreckt sich am Fuße des Suva Gora auf einer Höhe von 411 Meter über Adria.[2] Nordwestlich fließt der Vardar von Südwesten nach Nordosten.

Zur 201,04 Quadratkilometer großen Opština Želino gehören neben dem Hauptort noch 17 weitere Dörfer. Insgesamt hat sie 24.390 Einwohner, davon sind 24.195 Albaner, 71 Mazedonier und 124 gehören anderen Ethnien an.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinbogenbrücke und oberes Dorf am Suva Gora im Hintergrund

Am nordwestlichen Rand des Dorfes überspannt eine Steinbogenbrücke aus osmanischer Zeit den Vardar. Früher verlief darauf die Handelsstraße Tetovo–Skopje. Daneben ist die osmanische Moschee aus dem 17. Jahrhundert sehenswürdig.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Opština ist Fatmir Izairi von der Demokratischen Union für Integration (BDI). Amtssprachen sind Mazedonisch (lateinische und kyrillische Schreibweise) und Albanisch.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Želino befindet sich an der wichtigen Verkehrsachse Skopje–Ohrid, welche West- mit Zentralmazedonien verbindet. Aus diesem Grund ist das Dorf verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Der Anschluss an die Autobahn M4 liegt im Norden. Der Flughafen Skopje ist in rund 40 Minuten erreichbar.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1990 hieß die örtliche Grundschule „Josip Broz Tito“. Danach wurde sie in „Luigj Gurakuqi“ umbenannt. Im Jahr 2000 wurde das Gebäude renoviert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Želino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Opština Želino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung Mazedonien 2002 – Resultate nach Dörfer. In: Statistisches Staatsbüro. Abgerufen am 9. Februar 2014 (PDF, PDF-Datei, 3,05 MB).
  2. Messung beim Rathaus
  3. Volkszählung Mazedonien 2002 – Resultate nach Opštini. In: Statistisches Staatsbüro. Abgerufen am 9. Februar 2014 (PDF, PDF-Datei, 384 kB).
  4. Ismet Jonuzi-Krosi: Reportazh, fshati Zhelinë (Krojmiri) (Reportage, das Dorf Želino (Krojmir)). In: Yll Press. 2003, abgerufen am 9. Februar 2014 (albanisch).