(13) Egeria

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Asteroid
(13) Egeria Astronomisches Symbol von Egeria
Eigenschaften des Orbits Animation
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,575 AE
Exzentrizität 0,086
Perihel – Aphel 2,354 AE – 2,796 AE
Neigung der Bahnebene 16,5°
Länge des aufsteigenden Knotens 43,27711 ± 0,00002°
Argument der Periapsis 80,46368 ± 0,00005°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 21. November 2008
Siderische Umlaufzeit 4 a 48 d
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 18,5 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 217 × 196 km
Masse 9,4 · 1018Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo geometrische Albedo: 0,083 ± 0,007
Radar-Albedo: 0,059 ± 0,023[1]
Mittlere Dichte ca. 2 g/cm³
Rotationsperiode 7 h 3 min
Absolute Helligkeit 6,7 mag
Spektralklasse
(nach Tholen)
G
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Ch
Geschichte
Entdecker Annibale De Gasparis
Datum der Entdeckung 2. November 1850
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(13) Egeria ist ein Asteroid des Asteroiden-Hauptgürtels, der am 2. November 1850 von Annibale De Gasparis als dreizehnter Asteroid entdeckt wurde.

Benannt wurde der Himmelskörper nach Egeria, einer weissagenden Quellnymphe der römischen Mythologie.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Egeria bewegt sich in einem Abstand von etwa 2,4 (Perihel) bis etwa 2,8 (Aphel) astronomischen Einheiten, in 4,1 Jahren um die Sonne. Die Bahn ist mit etwa 16,5° stark gegen die Ekliptik geneigt, die Bahnexzentrizität beträgt etwa 0,086.

Mit einem mittleren Durchmesser von rund 200 Kilometern ist Egeria einer der größten Asteroiden des Hauptgürtels. Er besitzt eine dunkle kohlenstoffhaltige Oberfläche mit einer geometrischen Albedo von etwa 0,08. In 7 Stunden und 3 Minuten rotiert er um die eigene Achse.

Am 8. Januar 1992 wurde eine Sternbedeckung Egerias beobachtet. Durch Auswertung der Lichtkurve konnte die Ausdehnung des Asteroiden auf 217 × 196 km bestimmt werden.

Durch Spektralanalysen konnte nachgewiesen werden, dass Egeria zu 10,5–11,5 % aus Wassereis besteht.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christopher Magri, Michael C. Nolan, Steven J. Ostroc, Jon D. Giorgini: A radar survey of main-belt asteroids: Arecibo observations of 55 objects during 1999–2003. In: Icarus. Nummer 186, 2007, S. 137, DOI:10.1016/j.icarus.2006.08.018.
  2. https://www.lpi.usra.edu/meetings/lpsc2002/pdf/1414.pdf