(2358) Bahner

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Asteroid
(2358) Bahner
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eos-Familie
Große Halbachse 3,0232 ±0,0002 AE
Exzentrizität 0,098 ±0,00005
Perihel – Aphel 2,727 ±0,0016 AE – 3,3193 ±0,0002 AE
Neigung der Bahnebene 9,6849 ±0,0585°
Länge des aufsteigenden Knotens 344,4822 ±0,2698°
Argument der Periapsis 51,546 ±0,3904°
Siderische Umlaufzeit 5,26 a ±0,1893 d
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 18,586 ±0,219 km
Albedo 0,132 ±0,017
Rotationsperiode 10,848 h
Absolute Helligkeit 11,2 mag
Geschichte
Entdecker Karl Wilhelm Reinmuth
Datum der Entdeckung 2. September 1929
Andere Bezeichnung 1929 RE; 1945 TB; 1950 ST; 1964 JD; 1966 UN; 1968 BB; 1971 TO1; 1973 AB; 1974 EE; 1976 SP
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(2358) Bahner (1929 RE; 1945 TB; 1950 ST; 1964 JD; 1966 UN; 1968 BB; 1971 TO1; 1973 AB; 1974 EE; 1976 SP) ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 2. September 1929 vom deutschen (damals: Weimarer Republik) Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl auf dem Westgipfel des Königstuhls bei Heidelberg (IAU-Code 024) entdeckt wurde. Er gehört zur Eos-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (221) Eos benannt ist.

Benennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(2358) Bahner wurde nach Klaus Bahner (* 1921) benannt, der Mitarbeiter an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl war, der besonders bei der Gestaltung großer Teleskope beteiligt war. Das Design der 1,2-Meter-, 2,2-Meter- und 3,5-Meter-Teleskope im Max-Planck-Institut für Astronomie ist auf ihn zurückzuführen. Die Benennung nach Klaus Bahner wurde vom deutschen Astronomen Lutz D. Schmadel vorgeschlagen und vom deutschen Priester und Amateurastronomen Otto Kippes unterstützt.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-540-29925-7, S. 186 (englisch, 992 S., link.springer.com [ONLINE; abgerufen am 5. August 2019] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1929 RE. Discovered 1929 Sept. 2 by K. Reinmuth at Heidelberg.”