(6676) Monet

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Asteroid
(6676) Monet
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. September 2017 (JD 2.458.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Themis-Familie
Große Halbachse 3,1572 AE
Exzentrizität 0,1570
Perihel – Aphel 2,6616 AE – 3,6527 AE
Neigung der Bahnebene 0,9722°
Länge des aufsteigenden Knotens 165,3116°
Argument der Periapsis 338,3973°
Siderische Umlaufzeit 5,61 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 16,76 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 10,929 ± 0,194 km
Albedo 0,085 ± 0,019
Rotationsperiode 3,48 h
Absolute Helligkeit 13,3 mag
Geschichte
Entdecker Cornelis Johannes van Houten,
Ingrid van Houten-Groeneveld,
Tom Gehrels
Datum der Entdeckung 29. September 1973
Andere Bezeichnung 2083 T-2, 1975 GJ5, 1981 AL2, 1987 EK, 1987 FM
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(6676) Monet ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 29. September 1973 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der 2. Trojaner-Durchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden, 13 Jahre nach Beginn des Palomar-Leiden-Surveys.

Der Asteroid gehört zur Themis-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (24) Themis benannt wurde. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (6676) Monet sind fast identisch mit denjenigen von sieben kleineren (wenn man von der Absoluten Helligkeit von 14,2, 15,1, 15,2, 16,0, 15,8, 16,4 und 16,2 gegenüber 13,1 ausgeht) Asteroiden: (22634) 1998 MN7, (135495) 2001 XB58, (146721) 2001 XF8, (188984) 2008 FV66, (223975) 2004 XL179, (276638) 2003 UU208 und (278413) 2007 RH48.[1]

(6676) Monet wurde am 4. April 1996 nach dem französischen Maler Claude Monet benannt.[2] Schon 1979 war ein Einschlagkrater auf der nördlichen Hemisphäre des Planeten Merkur nach Claude Monet benannt worden: Merkurkrater Monet.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Familienstatus der Hauptgürtelasteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 46,2 MB)
  2. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Springer, Heidelberg 2012, 6. Auflage, Seite 528 (englisch)
  3. (6676) Monet im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS