Abdul Ilah al-Khatib

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Abdul Ilah Khatib (links) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, 2000

Abdul Ilah al-Khatib (arabisch ‏عبد الإله الخطيب‎ Abdulilah al-Chatib, DMG ʿAbdu l-Ilāh al-Ḫaṭīb, * 1953) ist ein ehemaliger Minister für auswärtige Angelegenheiten von Jordanien.

Khatib machte einen Master in International Economics an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies, einen Master in International Communications an der American University in Washington DC und einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der School of Political Science in Athen, Griechenland.

1995 wurde Khatib Minister für Tourismus und Altertümer. Im folgenden Jahr legte er sein Amt nieder, um Geschäftsführer der Jordan Cement Factories Company zu werden; diesen Posten behielt er bis 1998, danach wurde er zum Außenminister ernannt und blieb vier Jahre lang in dieser Position.

Während des Bürgerkriegs in Libyen 2011 wurde er von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Sondergesandten für Libyen berufen.[1] Khatib sollte eine Mission zur Erkundung der Menschenrechtssituation in dem von Gefechten zwischen Regime-Gegnern und Gaddafi-Anhängern gezeichneten Land anführen.[2] Im Juli 2011 schlug einen Präsidialrat vor, um zu einem Waffenstillstand zu kommen. Dieser Präsidialrat hätte mit zwei Vertretern aus dem Osten und zwei aus dem Westen des damals zweigeteilten Landes besetzt werden sollen. Der Inhaber des fünften Sitzes hätte von den vier anderen gewählt werden sollen. Khatibs Vorschlag wurde vom Nationalen Übergangsrat zurückgewiesen.[3]

Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Libya Live Blog – March 11. Abgerufen am 11. März 2011.
  2. Blutvergiessen in Libyen dauert an (Audiobeitrag unten auf der Seite). Abgerufen am 11. März 2011.
  3. Khaled Mahmoud: UN envoy to Libya proposes peace initiative - Sources Asharq al-Awsat am 26. Juli 2011
  4. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)